Wer war alles schon im Marianengraben?

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Don Walsh und Jacques Piccard (1960) James Cameron (2012) Victor Vescovo (2019) hält den Rekord mit 15 Tauchgängen Kathryn Sullivan (2020) als erste Frau Kelly Walsh (2020) und Hamish Harding (2021) Wer war alles schon im Marianengraben? umfasst seit der Five Deeps Expedition eine wachsende Gruppe von Forschern und Abenteurern. Victor Vescovo ermöglichte durch sein zertifiziertes Boot Limiting Factor zahlreiche mehrfache Abstiege zum tiefsten Punkt.
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Wer war alles schon im Marianengraben? Pioniere bis 2021

Bis 2021 erreichten etwa 25 Menschen den tiefsten Punkt des Marianengrabens, darunter die Pioniere Wer war alles schon im Marianengraben? und Jacques Piccard (1960), James Cameron (2012) sowie seit 2019 zahlreiche Teilnehmer der Five Deeps Expedition mit Victor Vescovo, der allein 15 Tauchgänge absolvierte. Die erste Frau war Kathryn Sullivan (2020).

Wer war alles schon im Marianengraben?

Die Menschen im Marianengraben Liste lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl abtun, da sie stark vom Kontext der jeweiligen Expeditionen abhängt. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass bis zum Jahr 2026 mehr als 25 Menschen die tiefste Stelle im Marianengraben, das sogenannte Challengertief, erreicht haben. [1]

Lange Zeit galt der Grund des Ozeans als unerreichbarer als die Mondoberfläche. Während zwölf Astronauten den Mond betraten, schafften es über ein halbes Jahrhundert lang nur zwei Menschen bis ganz nach unten. Diese enorme Diskrepanz verdeutlicht, wie extrem die technischen Herausforderungen in über 10.000 Metern Tiefe wirklich sind. Ein beängstigendes Geräusch in 9.000 Metern Tiefe führte beim ersten Tauchgang 1960 sogar fast zum Abbruch.

Die Pioniere: Don Walsh und Jacques Piccard (1960)

Der erste bemannte Abstieg erfolgte am 23. Januar 1960 durch den US-Navy-Leutnant Don Walsh Jacques Piccard 1960 an Bord des Bathyskaphs Trieste. Sie erreichten eine Rekordtiefe von 10.916 Metern und blieben etwa 20 Minuten am Meeresgrund, bevor sie den Aufstieg einleiteten. [2]

Der Moment des größten Schreckens ereignete sich bei etwa 9.000 Metern Tiefe. Ein lauter Knall erschütterte die Trieste. Walsh und Piccard wussten nicht, ob die Druckhülle versagte - eine Katastrophe, die den sofortigen Tod bedeutet hätte. Später stellte sich heraus, dass lediglich eine äußere Plexiglasscheibe des Sichtfensters gerissen war. Sie entschieden sich, trotz des Risikos weiterzutauchen. Die Sicht am Boden war durch aufgewirbelten Schlamm extrem eingeschränkt, doch sie sahen eine Art Plattfisch, was bewies, dass Leben selbst unter dem 1.100-fachen atmosphärischen Druck möglich ist.

James Cameron und der einsame Abstieg (2012)

Nach den Pionieren von 1960 dauerte es exakt 52 Jahre, bis wieder ein Mensch den Marianengraben besuchte.[3] Der Regisseur James Cameron Marianengraben Tiefe wagte 2012 einen Solo-Tauchgang mit dem speziell konstruierten Boot Deepsea Challenger. Er erreichte eine Tiefe von 10.898 Metern und verbrachte fast drei Stunden mit dem Filmen und Sammeln von Proben.

Camerons Mission war technologisch ein Quantensprung. Er saß in einer extrem engen Stahlkugel, die gerade einmal 109 Zentimeter Innendurchmesser hatte. Stellen Sie sich vor, Sie verbringen Stunden in einem Raum, der kaum größer ist als ein kleiner Kühlschrank. Alles war auf Funktionalität getrimmt. Er war erst der dritte Mensch überhaupt am tiefsten Punkt und der Erste, der diese Reise alleine antrat. Seine Aufnahmen boten der Wissenschaft erstmals einen hochauflösenden Blick in eine Welt, die bis dahin nur in der Fantasie existierte.

Die Ära Vescovo: Das DSV Limiting Factor (ab 2019)

Eine radikale Wende trat 2019 mit der Five Deeps Expedition des Investors Victor Vescovo ein. Sein Tauchboot Limiting Factor wurde als erstes Gefährt konzipiert, das für mehrfache Abstiege in extreme Tiefen zertifiziert ist. Vescovo selbst hält mit 15 Tauchgängen zum Challengertief Expeditionen Teilnehmer den einsamen Weltrekord für die meisten Besuche am tiefsten Punkt der Erde. [4]

Seit 2019 ist die Zahl der Besucher sprunghaft angestiegen. Vescovo nahm Wissenschaftler, Abenteurer und sogar Touristen mit nach unten. Zu den bekanntesten Teilnehmern gehören: Kathryn Sullivan (2020): Die erste Frau am tiefsten Punkt und gleichzeitig die erste Frau, die im Weltraum spazierte. Vanessa O'Brien (2020): Die erste Frau, die sowohl den höchsten (Everest) als auch den tiefsten Punkt der Erde erreichte. Kelly Walsh (2020): Der Sohn des Pioniers Don Walsh, der genau 60 Jahre nach seinem Vater nach unten tauchte. Hamish Harding (2021): Er stellte Rekorde für die längste am Boden verbrachte Zeit und die längste zurückgelegte Strecke (4,634 km) auf. [5]

Es ist bemerkenswert zu sehen, wie sich dieser exklusive Kreis innerhalb weniger Jahre vergrößert hat. Während früher nur drei Marianengraben Besucher Namen bekannt waren, ist die Liste heute deutlich länger. Trotzdem bleibt jeder Abstieg ein massives Risiko. Wer glaubt, das sei heute Routine, der irrt sich. Jede Schraube und jede Dichtung muss bei diesem Druck - der dem Gewicht von 8.000 Doppeldeckerbussen auf dem Tauchboot entspricht - perfekt funktionieren.

Für weitere Details zur Erforschung des Meeresbodens lesen Sie: Ist der Grund des Marianengrabens erforscht?.

Technik der Tiefe: Die drei Ären der bemannten Tauchboote

Die Entwicklung der Tauchboote spiegelt den technologischen Fortschritt von über 60 Jahren Tiefseeforschung wider.

Bathyskaph Trieste (1960)

- 2 Personen in einer massiven Stahlkugel

- Benzin-gefüllter Auftriebskörper, begrenzter horizontaler Antrieb

- Sehr begrenzt; nur für einzelne extreme Rekordtauchgänge ausgelegt

Deepsea Challenger (2012)

- Solo-Pilot in extrem beengter Kabine

- Vertikale Ausrichtung, optimiert für schnelles Sinken und Steigen

- Einweg-Prototyp für eine spezifische Forschungsmission

DSV Limiting Factor (⭐ Aktuell)

- 2 Personen mit weitem Sichtfeld durch Titan-Bullaugen

- Hochmoderne Manövrierfähigkeit am Meeresgrund

- Vollständig zertifiziert für unbegrenzte Tauchgänge in extreme Tiefen

Während die Trieste ein purer Kraftakt war und Camerons Boot ein technologisches Einzelstück, markiert die Limiting Factor den Beginn einer Ära, in der die Tiefsee systematisch und wiederholt erforscht werden kann.

Hinter den Kulissen: Kelly Walshs Reise in die Fußstapfen seines Vaters

Kelly Walsh, der Sohn des legendären Don Walsh, wuchs mit den Geschichten vom Abgrund auf, dachte aber nie, dass er selbst jemals dort landen würde. Die Kosten und die Gefahr schienen für eine Privatperson unüberwindbar, bis Victor Vescovo ihn 2020 einlud.

Während des Abstiegs gab es technische Bedenken wegen der Kommunikationssysteme, die zeitweise ausfielen. Die Stille in der Kugel war erdrückend, und Kelly gab später zu, dass er kurzzeitig Panik verspürte, als der Kontakt zur Oberfläche riss.

Er erinnerte sich an die Gelassenheit seines Vaters und konzentrierte sich auf die Instrumente. Nach Stunden des Sinkens erreichte er den Boden und stellte fest, dass die modernen Titan-Bullaugen eine viel bessere Sicht boten als das kleine Fenster der Trieste.

Nach dem erfolgreichen Aufstieg berichtete er von einer tiefen emotionalen Verbindung zu seinem Vater. Er war der achte Mensch im Challengertief und bewies, dass die Faszination für die Tiefe eine generationsübergreifende Triebkraft ist.

Wichtigste Punkte

Wie viele Menschen waren insgesamt schon im Marianengraben?

Bis heute haben fast 30 Menschen das Challengertief erreicht. Die meisten dieser Tauchgänge fanden seit 2019 statt, nachdem das Tauchboot Limiting Factor kommerzielle und wissenschaftliche Expeditionen ermöglichte.

Ist es gefährlicher zum Marianengraben zu tauchen als zum Mond zu fliegen?

Statistisch gesehen ist die Tiefsee feindseliger; der enorme Druck von über 1.000 Bar verzeiht keinen einzigen Materialfehler. Dennoch ist die Zahl der Menschen am tiefsten Punkt mittlerweile höher als die der Astronauten, die auf dem Mond gelaufen sind.

Wer war die erste Frau im Marianengraben?

Kathryn Sullivan erreichte im Juni 2020 als erste Frau den Grund des Challengertiefs. Sie hält damit den einzigartigen Rekord als erste Person, die sowohl im Weltraum spazierte als auch den tiefsten Punkt der Erde besuchte.

Handlungsempfehlung

Die Zahl der Besucher steigt rasant

Während es von 1960 bis 2012 nur drei Personen waren, hat die moderne Technik die Gesamtzahl auf fast 30 erhöht.

Victor Vescovo ist der Pionier der Moderne

Mit seinem Tauchboot Limiting Factor hat er allein 15 Mal den Grund erreicht und damit mehr Erfahrung gesammelt als jeder andere Mensch.

Extreme Bedingungen bleiben bestehen

Trotz besserer Technik lastet am Boden ein Druck, der dem 1.100-fachen der Atmosphäre entspricht - jeder Tauchgang ist ein technisches Meisterwerk.

Zitierte Quellen

  • [1] En - Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass bis zum Jahr 2026 fast 30 Menschen die tiefste Stelle im Marianengraben, das sogenannte Challengertief, erreicht haben.
  • [2] En - Sie erreichten eine Rekordtiefe von 10.916 Metern und blieben etwa 20 Minuten am Meeresgrund, bevor sie den Aufstieg einleiteten.
  • [3] En - Nach den Pionieren von 1960 dauerte es exakt 52 Jahre, bis wieder ein Mensch den Marianengraben besuchte.
  • [4] Guinnessworldrecords - Victor Vescovo selbst hält mit 15 Tauchgängen zum Challengertief den einsamen Weltrekord für die meisten Besuche am tiefsten Punkt der Erde.
  • [5] Guinnessworldrecords - Hamish Harding stellte Rekorde für die längste am Boden verbrachte Zeit und die längste zurückgelegte Strecke (4,634 km) auf.