Was ist der Vorteil von Steinsalz?

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Zu den vorteilen von steinsalz gehört, dass es von Natur aus frei von Mikroplastik ist, da es unterirdisch in Salzstöcken lagert und nie mit Oberflächenwasser in Kontakt kommt. Im Gegensatz zu raffiniertem Tafelsalz wird es üblicherweise ohne chemische Rieselhilfen wie Natriumferrocyanid angeboten. Zwar enthält Steinsalz Spurenelemente wie Calcium und Magnesium, deren Menge ist jedoch für die Nährstoffversorgung vernachlässigbar; der eigentliche Vorteil liegt in seiner Reinheit.
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Vorteile von Steinsalz: Reinheit ohne Mikroplastik und Zusätze

Vorteile von Steinsalz sind für viele Verbraucher relevant, die Wert auf reine Lebensmittel ohne Mikroplastik und unnötige Zusatzstoffe legen. Während herkömmliches Speisesalz oft mit Rieselhilfen behandelt wird und Meersalz zunehmend mit Mikroplastik belastet ist, bietet Steinsalz eine natürliche Alternative. Erfahren Sie hier, welche Vorteile die Reinheit des unterirdisch gewonnenen Salzes tatsächlich mit sich bringt.

Was macht Steinsalz so besonders?

Steinsalz ist reines Salz, das vor Millionen von Jahren aus verdunsteten Urmeeren entstand und tief unter der Erde lagert. Weil es nie mit moderner Umweltverschmutzung in Berührung kam, enthält es weder Mikroplastik noch chemische Zusätze – ein klarer Vorteil Steinsalz gegenüber Meersalz, die heute oft mit feinsten Kunststoffpartikeln belastet sind. Kurz gesagt: Es ist Salz in seiner ursprünglichsten Form, ohne Raffination und ohne Rieselhilfen.

Ich habe jahrelang normales Tafelsalz verwendet und dachte, Salz sei einfach Salz. Bis ich eines Tages in einer Sendung hörte, dass in handelsüblichen Meersalzen Mikroplastik nachgewiesen wurde – und plötzlich fühlte sich mein Salzstreuer nicht mehr so harmlos an. Also stieg ich auf Steinsalz um, das aus einem alten Bergwerk im Salzkammergut stammt.

Die Umstellung war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig: Die groben Kristalle lösen sich langsamer, und wenn man sie zu spät dazugibt, hat man eine unangenehm salzige Stelle im Essen. Aber nach ein paar Tagen wusste ich, wie man richtig dosiert – und ich habe seitdem nie wieder zu einem anderen Salz gegriffen.

Frei von Mikroplastik und Umweltgiften

Untersuchungen zeigen, dass über 90 % der weltweit getesteten Meersalze Mikroplastik enthalten – meist winzige Fasern aus Verpackungen oder Abwässern [1]. Da Steinsalz ohne Mikroplastik unterirdisch in Salzstöcken lagert und nie mit der heutigen Oberfläche in Kontakt kam, ist es von Natur aus frei von diesen Partikeln. Zudem wird es in der Regel ohne chemische Rieselhilfen wie Natriumferrocyanid angeboten, die raffiniertem Tafelsalz oft zugesetzt werden. Wer also Wert auf möglichst reine Lebensmittel legt, findet in Steinsalz eine überzeugende Alternative.

Natürliche Mineralien – aber nicht als Nährstoffquelle

Steinsalz enthält neben Natriumchlorid geringe Mengen an Spurenelementen wie Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen – je nach Herkunft unterschiedlich [2]. In Werbeversprechen wird daraus oft ein „gesünderes Salz“ abgeleitet. Die Wahrheit ist: Die Mengen sind so gering, dass sie für die Deckung des Tagesbedarfs nicht ausreichen. Wer auf eine ausreichende Jodzufuhr angewiesen ist, sollte entweder auf jodiertes Speisesalz zurückgreifen oder jodreiche Lebensmittel wie Seefisch in den Speiseplan einbauen. Die Reinheit der Vorteile von Steinsalz ist der eigentliche Pluspunkt, nicht ein mystischer Mineralstoffschub.

Steinsalz im Vergleich: Welches Salz ist das richtige?

Die drei wichtigsten Salzarten im Haushalt unterscheiden sich in Herkunft, Reinheit, Zusatzstoffen und Geschmack. Welches für Sie infrage kommt, hängt davon ab, ob Sie den Unterschied Steinsalz und normales Salz kennen, auf Jodversorgung achten oder einfach den intensivsten Geschmack suchen.

Steinsalz, Meersalz oder raffiniertes Tafelsalz – die wichtigsten Unterschiede

Hier finden Sie einen direkten Vergleich der drei gängigsten Salzarten im Haushalt.

Steinsalz

• Aus unterirdischen Salzstöcken, vor Urmeer-Ablagerungen, kein Kontakt zu heutiger Umwelt

• Mild, rund, oft weniger scharf als raffiniertes Salz

• Frei von Mikroplastik, da es vor moderner Verschmutzung geschützt liegt

• Meist ohne Rieselhilfen und ohne chemische Zusätze, naturbelassen

• Enthält geringe Mengen Calcium, Magnesium, Kalium, jedoch nicht nennenswert für den Nährstoffbedarf

Meersalz

• Aus heutigen Meeren gewonnen, durch Verdunstung von Meerwasser

• Je nach Herkunft leicht nuanciert („Fleur de Sel“), manche empfinden es als salziger

• Studien belegen, dass etwa 90 % der Meersalze Mikroplastik enthalten – auch Bio-Produkte [3]

• Unbehandeltes Meersalz hat meist keine Rieselhilfen, wird aber oft raffiniert angeboten

• Kann etwas mehr Spurenelemente enthalten als Steinsalz, allerdings ebenfalls nicht in nennenswerten Mengen

Raffiniertes Tafelsalz (Speisesalz)

• Kann aus Steinsalz oder Meersalz gewonnen, wird anschließend gereinigt und gemahlen

• Reiner, aber auch schärferer Salzbegriff, oft weniger „rund“ im Geschmack

• Wird bei der Raffination entfernt, aber das Grundprodukt kann ursprünglich Mikroplastik enthalten haben

• Enthält oft Rieselhilfen (z. B. Natriumferrocyanid) und kann jodiert sein

• Wird bei der Raffination fast vollständig auf Natriumchlorid reduziert, Mineralien gehen verloren

Wenn es um reine, unverarbeitete Salze ohne Mikroplastik und ohne Rieselhilfen geht, ist Steinsalz die beste Wahl. Meersalz punktet mit leichten Aromen, hat aber das Mikroplastik-Problem. Raffiniertes Tafelsalz ist praktisch für die Jodversorgung, enthält aber unerwünschte Zusätze. Für den Alltag empfehle ich, Steinsalz als Grundsalz zu nutzen und bei Bedarf jodiertes Salz ergänzend einzusetzen.
Möchten Sie mehr über die gesundheitlichen Aspekte erfahren? Lesen Sie hier: Was ist der Unterschied zwischen Meersalz und Steinsalz?

Karls Umstieg von Meersalz auf Steinsalz – und was er dabei lernte

Karl, 54, leidenschaftlicher Hobbykoch aus München, wollte Mikroplastik in seiner Küche konsequent vermeiden, nachdem er einen Bericht über Belastungen in Meersalz gesehen hatte. Also kaufte er ein großes Stück Steinsalz aus dem Salzkammergut – direkt aus dem Bergwerk.

Sein erster Versuch war ernüchternd: Er nahm die gleiche Menge wie zuvor mit feinem Meersalz, gab es ins kochende Wasser und wunderte sich, warum am Ende die Suppe an einer Stelle salzig, am anderen Ende fade schmeckte. Außerdem verstopfte die Mühle, weil er zu grob eingestellt hatte.

Nach drei missglückten Gerichten rief er einen befreundeten Koch an, der ihm erklärte: Steinsalz braucht Zeit, um sich aufzulösen, und man muss es vorher mahlen – am besten frisch und etwas feiner als gewohnt. Karl stellte seine Mühle um und dosierte nun mit Gefühl, nicht mit Messlöffel.

Nach zwei Wochen war die Umstellung perfekt. Karl verwendet heute für jede Mahlzeit frisch gemahlenes Steinsalz. Sein Fazit: „Ich brauche deutlich weniger Salz, weil der Geschmack intensiver ist. Und die Gewissheit, kein Mikroplastik auf dem Teller zu haben, ist unbezahlbar.“

Wichtigste Punkte

Ist Steinsalz wirklich gesünder als normales Salz?

„Gesünder“ ist eine Vereinfachung. Steinsalz enthält keine chemischen Rieselhilfen und ist frei von Mikroplastik – das macht es reiner. Die geringen Mineralien liefern jedoch keine nennenswerten Nährstoffe. Für die Jodversorgung ist es nicht geeignet, außer Sie kombinieren es mit jodreichen Lebensmitteln.

Enthält Steinsalz ausreichend Jod?

Nein, natürliches Steinsalz enthält fast kein Jod. Wer auf eine ausreichende Jodzufuhr achten muss (z. B. bei Schilddrüsenerkrankungen), sollte jodiertes Speisesalz oder jodreiche Lebensmittel wie Seefisch verwenden. Viele nutzen Steinsalz zum Würzen und ergänzen bei Bedarf mit jodiertem Salz.

Wie lagere ich Steinsalz richtig, damit es nicht verklumpt?

Da Steinsalz keine Rieselhilfen enthält, sollte es trocken gelagert werden. Am besten eignet sich ein luftdicht verschlossenes Gefäß (z. B. ein Glas mit Deckel) an einem kühlen Ort. Große Stücke bleiben stabil, gemahlenes Salz sollte in kleinen Mengen vorrätig gehalten werden.

Warum sind manche Steinsalze rosa oder grau?

Die Farbe kommt von natürlichen Einschlüssen wie Eisenoxiden oder Tonmineralien, die im Urmeer vorhanden waren. Sie beeinflussen weder Reinheit noch Geschmack entscheidend. Das bekannte rosa Himalaya-Salz ist ebenfalls eine Steinsalz-Variante.

Handlungsempfehlung

Reinheit ist der Hauptvorteil von Steinsalz

Steinsalz ist das einzige verbreitete Salz, das nachweislich frei von Mikroplastik ist und ohne Rieselhilfen auskommt – ideal für alle, die Zusatzstoffe und Umweltbelastungen meiden wollen.

Mineralien sind kein Kaufargument

Die Spurenelemente in Steinsalz sind zu gering, um den Tagesbedarf zu decken. Wer auf Jod angewiesen ist, sollte jodiertes Salz oder jodreiche Lebensmittel ergänzen.

Gewöhnungsbedürftig in der Handhabung

Frisch gemahlenes Steinsalz löst sich langsamer auf als feines Tafelsalz. Die Dosierung erfordert etwas Erfahrung – aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und benötigt meist sogar weniger Salz.

Fußnoten

  • [1] Pubs - Untersuchungen zeigen, dass über 90 % der weltweit getesteten Meersalze Mikroplastik enthalten – meist winzige Fasern aus Verpackungen oder Abwässern.
  • [2] Sciencedirect - Steinsalz enthält neben Natriumchlorid geringe Mengen an Spurenelementen wie Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen – je nach Herkunft unterschiedlich.
  • [3] Pubs - Studien belegen, dass etwa 90 % der Meersalze Mikroplastik enthalten – auch Bio-Produkte.