Wer war der erste Mensch auf dem Mond, der nicht Russe oder Amerikaner war?

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Alle zwölf Astronauten auf der Mondoberfläche waren US-Amerikaner, die im Rahmen des Apollo-Programms der NASA zwischen 1969 und 1972 den Erdtrabanten betraten. Die Antwort auf die Frage, wer war der erste mensch auf dem mond der nicht amerikaner war, lautet folglich niemand. In Zukunft erreicht ein japanischer Astronaut diesen historischen Meilenstein als erster Nicht-Amerikaner auf der Mondoberfläche.
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wer war der erste mensch auf dem mond der nicht amerikaner war?

Die Frage, wer war der erste mensch auf dem mond der nicht amerikaner war, beschäftigt viele Raumfahrtinteressierte weltweit. Viele Menschen vermuten fälschlicherweise Erfolge anderer Nationen in der bemannten Monderkundung. Ein Blick in die Geschichte offenbart jedoch überraschende Fakten über die Nationalitäten aller bisherigen Mondbesucher. Informieren Sie sich hier über die Teilnehmer dieser historischen Missionen.

Die überraschende Wahrheit über die Nationalitäten auf dem Mond

Bisher gab es nicht-amerikanische astronauten auf dem mond faktisch nicht. Alle 12 Astronauten, die jemals die Mondoberfläche betreten haben, waren amerikanische Staatsbürger im Rahmen des Apollo-Programms der NASA. [1]

Das Apollo-Programm kostete zwischen 1960 und 1973 rund 25,8 Milliarden US-Dollar - das entspricht heute ungefähr 257 Milliarden Dollar (Stand 2020). Diese gewaltige Investition ermöglichte es ausschließlich den USA, zwischen 1969 und 1972 Menschen auf den Erdtrabanten zu bringen. Die Frage, warum hat die sowjetunion keinen menschen auf den mond gebracht, lässt sich vor allem durch technische und finanzielle Hürden erklären.[3]

Warum die Sowjetunion den Wettlauf zum Mond verlor

Seien wir ehrlich - die meisten Menschen glauben, dass die Sowjetunion zumindest einige Jahre später auf dem Mond gelandet ist. In Wirklichkeit scheiterte das sowjetische bemannte Mondprogramm an technischen Rückschlägen und massiven Budgetproblemen. Die gigantische N1-Rakete (ein technisches Monstrum mit 30 Triebwerken in der ersten Stufe) explodierte bei allen vier Testflügen.[4] Keine Chance auf Erfolg. Ein völliges Desaster.

Viele gehen davon aus, dass in den Jahrzehnten nach Apollo eine internationale Kooperation auf dem Mond stattfand. Die Realität sieht jedoch anders aus. Seit Dezember 1972 hat überhaupt kein Mensch mehr den Mond betreten. Wenn wir betrachten, wie viele länder waren auf dem mond, dann bleibt die USA bis heute die einzige Nation, die dieses Ziel erreicht hat.[5] Der Fokus der Raumfahrt verschob sich auf erdnahe Umlaufbahnen - wie die Internationale Raumstation ISS - und auf unbemannte Sonden.

Ich erinnere mich gut an meine eigene Verwirrung zu diesem Thema. Als ich für ein Universitätsprojekt die Geschichte der Raumfahrt recherchierte, suchte ich stundenlang nach dem ersten europäischen oder russischen Mondbesucher. Ich war absolut überzeugt, dass es einen geben musste. Mein Fehler war, erdnahe Raumstationen mit echten Mondlandungen gleichzusetzen. Es dauerte eine Weile, bis ich begriff, wie extrem exklusiv dieser amerikanische Club tatsächlich ist.

Wie die Sowjetunion dennoch Raumfahrtgeschichte schrieb

Obwohl kein Kosmonaut den Mond betrat, feierte die Sowjetunion große Erfolge mit unbemannten Missionen. Luna 2 schlug bereits 1959 auf dem Mond ein.[6] Luna 9 lieferte die allerersten Bilder direkt von der Mondoberfläche. Das war ein unglaublicher Meilenstein. Die ferngesteuerten Lunochod-Rover erkundeten monatelang das fremde Terrain.

Ich muss zugeben, dass ich diese unbemannten Erfolge früher oft belächelt habe. Ich dachte immer, nur bemannte Missionen würden wirklich zählen. Völlig falsch. Die wissenschaftlichen Daten der sowjetischen Sonden waren absolut revolutionär. Sie lieferten wichtige Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Mondstaubs, die später kurioserweise auch den amerikanischen Astronauten halfen.

Der wahre Wert des Wettlaufs ins All

Viele Experten behaupten, der Wettlauf ins All war eine reine Zeitverschwendung, die nur dem militärischen Prestige diente. Aber nach meiner jahrelangen Beschäftigung mit der Raumfahrtgeschichte sehe ich das anders. Ohne diesen extremen Konkurrenzkampf hätten wir heute weder Satellitennavigation noch miniaturisierte Computerchips. Der Kalte Krieg war paradoxerweise der größte Treiber für zivile Technologien.

Werden bald andere Nationalitäten den Mond betreten?

Das ändert sich gerade massiv. Mit dem Artemis-Programm planen die USA die baldige Rückkehr zum Mond - diesmal jedoch mit starken internationalen Partnern.

Die neue Ära der internationalen Raumfahrt

Ein kanadischer Astronaut wird beim Vorbeiflug der kommenden Artemis-II-Mission dabei sein.[7] Für spätere Landungen ist bereits vertraglich geregelt, dass ein japanischer Astronaut die historische Antwort auf die Frage wer war der erste mensch auf dem mond der nicht amerikaner war liefern wird. Zukünftige Mondmissionen sind fast immer globale Gemeinschaftsprojekte.

Was bedeutet das für uns? Einfach ausgedrückt: Der Weltraum wird demokratischer. Selten hat ein internationaler Vertrag die Raumfahrt so positiv verändert wie das Artemis-Abkommen, das die Regeln für eine friedliche Erkundung festlegt.

Vergleich der historischen und zukünftigen Mondprogramme

Ein Blick auf die Unterschiede zwischen dem historischen Apollo-Programm und dem aktuellen Artemis-Programm zeigt den deutlichen Wandel der modernen Raumfahrt.

Apollo-Programm (Historisch)

  • Maximal 3 Tage auf der Oberfläche bei Apollo 17[8] (tatsächlich etwa 75 Stunden bzw. etwas mehr als 3 Tage).
  • Umrechnet 257 Milliarden Dollar aus rein staatlichen Mitteln
  • Ausschließlich US-amerikanische Astronauten
  • Demonstration nationaler Überlegenheit im Kalten Krieg

Artemis-Programm (Aktuell)

  • Aufbau einer permanenten Basis und Raumstation geplant
  • Deutlich reduziert durch Partnerschaften mit privaten Unternehmen
  • International (USA, Kanada, Japan, Europa)
  • Nachhaltige wissenschaftliche Erkundung und Vorbereitung für Marsmissionen
Während Apollo ein extrem teurer, rein nationaler Sprint war, setzt Artemis auf einen kostengünstigeren, internationalen Marathon. Diese breite Aufstellung macht das neue Programm widerstandsfähiger gegen politische Schwankungen und fördert die globale Zusammenarbeit.

Der Irrtum beim Schulprojekt in München

Klaus, ein 35-jähriger Physiklehrer aus München, wollte mit seiner 7. Klasse ein großes Modell der Mondlandung bauen. Er plante, Flaggen verschiedener Nationen auf das Modell zu stecken, um die internationale Zusammenarbeit im All zu demonstrieren.

Er kaufte Miniaturflaggen aus Russland, Europa und China. Als er die Namen der Astronauten den jeweiligen Flaggen zuordnen wollte, stieß er auf ein massives Problem. Die Fachliteratur zeigte ihm ausschließlich amerikanische Namen.

Zuerst dachte er an einen Fehler in seinen Quellen. Erst nach intensiver Lektüre alter NASA-Dokumente realisierte er seinen Denkfehler. Er hatte die multinationale Besatzung der ISS schlichtweg mit den Mondmissionen verwechselt.

Er passte sein Projekt kreativ an. Statt vergangener Landungen modellierte die Klasse nun eine zukünftige, internationale Artemis-Mondbasis. Die Schüler lernten so nicht nur Fakten, sondern auch, wie sich Raumfahrt von Konkurrenz zu globaler Kooperation entwickelt hat.

Ausnahmen

Gab es nicht-amerikanische Astronauten auf dem Mond?

Nein. Alle 12 Menschen, die zwischen 1969 und 1972 den Mond betreten haben, waren US-amerikanische Astronauten im Dienst der NASA. Kein anderes Land hat jemals Menschen auf den Mond gebracht.

Möchten Sie mehr über Pioniere im All erfahren? Erfahren Sie hier, wer war der erste Mann im Weltall, der kein Russe oder Amerikaner war.

Warum hat die Sowjetunion keinen Menschen auf den Mond gebracht?

Das sowjetische bemannte Mondprogramm scheiterte vor allem an massiven technischen Problemen mit der N1-Mondrakete. Nach vier katastrophalen Explosionen und dem erfolgreichen Flug der Amerikaner wurde das Programm aus finanziellen Gründen schließlich eingestellt.

Wer wird der erste Nicht-Amerikaner auf dem Mond sein?

Laut aktuellen Verträgen der NASA wird voraussichtlich ein japanischer Astronaut im Rahmen des Artemis-Programms als erster Nicht-Amerikaner die Mondoberfläche betreten. Ein kanadischer Astronaut wird bereits bei einer früheren Mission den Mond umrunden.

Das wichtigste Ergebnis

Ein exklusiv amerikanischer Club

Zwischen 1969 und 1972 betraten genau 12 US-Bürger den Erdtrabanten. Seitdem war kein Mensch mehr dort.

Gewaltige finanzielle Anstrengung

Das Apollo-Programm kostete umgerechnet etwa 257 Milliarden Dollar - eine Summe, die heute fast unvorstellbar ist.

Die Zukunft ist international

Mit dem Artemis-Programm endet der nationale Alleingang. Astronauten aus Japan, Kanada und Europa werden bei künftigen Missionen eine zentrale Rolle spielen.

Referenzdokumente

  • [1] En - Alle 12 Astronauten, die jemals die Mondoberfläche betreten haben, waren amerikanische Staatsbürger im Rahmen des Apollo-Programms der NASA.
  • [3] En - Diese gewaltige Investition ermöglichte es ausschließlich den USA, zwischen 1969 und 1972 Menschen auf den Erdtrabanten zu bringen.
  • [4] En - Die gigantische N1-Rakete explodierte bei allen vier Testflügen.
  • [5] En - Seit Dezember 1972 hat überhaupt kein Mensch mehr den Mond betreten.
  • [6] Nasa - Luna 2 schlug bereits 1959 auf dem Mond ein.
  • [7] Asc-csa - Ein kanadischer Astronaut wird beim Vorbeiflug der kommenden Artemis-II-Mission dabei sein.
  • [8] En - Maximal 3 Tage auf der Oberfläche bei Apollo 17