Was ist salziger Mittelmeer oder schwarzes Meer?

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Was ist salziger Mittelmeer oder Schwarzes Meer ergibt sich aus der ariden Zone und der extrem hohen Verdunstungsrate des Mittelmeers. Viel Wasser verdunstet ohne ausreichenden Zufluss durch Regen oder Flüsse, was zu einer hohen Salzkonzentration von durchschnittlich 38 Gramm pro Liter führt. Dieser Wert liegt durchschnittlich 0,3 Prozent über dem Atlantik und resultiert aus dem unvollständigen Ausgleich durch ständig einströmendes Atlantikwasser.
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Was ist salziger Mittelmeer oder Schwarzes Meer: 38g Salzgehalt

Was ist salziger Mittelmeer oder Schwarzes Meer? Das Mittelmeer ist deutlich salziger als das Schwarze Meer. Mit einem durchschnittlichen Salzgehalt von etwa 3,8 Prozent liegt es fast doppelt so hoch wie das Schwarze Meer mit rund 1,8 Prozent.

Mittelmeer oder Schwarzes Meer: Welches ist salziger?

Das Mittelmeer ist deutlich salziger als das Schwarze Meer. Während der Salzgehalt im Mittelmeer bei etwa 3,8 Prozent liegt, beträgt er im Schwarzen Meer nur rund 1,8 Prozent. Das bedeutet, das Mittelmeer ist ungefähr doppelt so salzig – ein Unterschied Mittelmeer und Schwarzes Meer, der nicht nur den Geschmack, sondern auch das Schwimmgefühl spürbar verändert.

Warum ist der Salzgehalt so unterschiedlich?

Der entscheidende Faktor ist die sogenannte Wasserbilanz – also das Verhältnis von Verdunstung zu Süßwasserzufluss. Das Mittelmeer liegt in einer heißen, trockenen Zone (aride Zone), in der die Verdunstung die Niederschläge deutlich übersteigt. Es verdunstet mehr Wasser, als durch Regen oder Flüsse nachkommt. Zwar strömt ständig weniger salziges Atlantikwasser durch die Straße von Gibraltar nach, doch gleicht dies den Verlust nicht vollständig aus. Das Ergebnis: Das Salz bleibt zurück, und die Konzentration steigt auf durchschnittlich 38 Gramm pro Liter – etwa 0,3 Prozent mehr als im Atlantik. Bei der Frage Was ist salziger Mittelmeer oder Schwarzes Meer spielt die Verdunstung die entscheidende Rolle.

Beim Schwarzen Meer ist es genau umgekehrt. Hier überwiegt der Süßwasserzufluss durch gewaltige Flüsse wie Donau, Dnepr und Don. Diese strömen kontinuierlich große Mengen an Süßwasser ein, das den Salzgehalt stark verdünnt. Wenn man betrachtet, Wie viel Salz hat das Schwarze Meer, wird der Einfluss dieser Zuflüsse deutlich. Der Austausch mit dem salzigeren Mittelmeer erfolgt nur über die enge Meerenge des Bosporus, sodass sich das salzarme Oberflächenwasser nicht vollständig durchmischt. Das Süßwasser ist leichter und bleibt oben, während das dichtere, salzhaltigere Tiefenwasser darunter liegt.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Die folgende Gegenüberstellung zeigt die entscheidenden Unterschiede zwischen den beiden beliebten Urlaubsmeeren.

Mittelmeer vs. Schwarzes Meer im Direktvergleich

Beide Meere sind beliebte Reiseziele, doch ihr Wasser fühlt sich völlig unterschiedlich an.

Mittelmeer

  • Hohe Verdunstung durch warmes Klima, wenig Süßwasserzuflüsse
  • Ständiger Wasseraustausch mit dem Atlantik über die Straße von Gibraltar
  • Ca. 3,8 % (38 g pro Liter) – fast doppelt so salzig wie das Schwarze Meer
  • Deutlich höherer Auftrieb als im Süßwasser, man treibt leichter

Schwarzes Meer

  • Gewaltige Süßwasserzufuhr durch Donau, Dnepr und Don
  • Zweischichtiges System: salzarmes Oberflächenwasser, darunter salzreiches Tiefenwasser
  • Ca. 1,8 % (18 g pro Liter) – ähnlich wie Brackwasser, fast Süßwasserqualität
  • Ähnlich wie in mitteleuropäischen Seen, wenig zusätzlicher Auftrieb
Der Salzgehalt bestimmt maßgeblich das Badegefühl: Im Mittelmeer spürt man den stärkeren Auftrieb, während das Schwarze Meer sich fast wie ein großer See anfühlt. Wer also gerne ohne Anstrengung treibt, kommt im Mittelmeer auf seine Kosten – wer empfindliche Augen oder Haut hat, genießt dagegen die mildere Wirkung des Schwarzen Meeres.
Falls Sie mehr über die geografischen Details erfahren möchten, lesen Sie auch: Was ist der Unterschied zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer?.

Familie Müllers Urlaubserlebnis: Zwei Meere, zwei Welten

Familie Müller aus Köln verbrachte ihren Sommerurlaub 2025 zunächst eine Woche in der Türkei an der Ägäisküste (Mittelmeer). Die Kinder waren begeistert, wie leicht sie auf dem Wasser treiben konnten – Tochter Lena (12) schaffte es, fast eine halbe Stunde regungslos zu schweben, was im heimischen Freibad nie klappt.

Doch nach drei Tagen bemerkte Vater Stefan, dass die Badebekleidung trotz gründlichen Abspülens klebrig blieb. Die Augen brannten bei den Kindern ständig, und die Haut fühlte sich ungewöhnlich trocken an – selbst mit viel Sonnencreme.

In der zweiten Urlaubswoche ging es dann an die bulgarische Schwarzmeerküste bei Varna. Der Unterschied war sofort spürbar: Das Wasser fühlte sich deutlich weicher an, kaum salzig. Die Kinder konnten ohne Probleme tauchen, ohne dass es in den Augen brannte.

Überrascht war die Familie jedoch, als sie versuchten, im Schwarzen Meer zu treiben – es funktionierte nicht mehr so mühelos wie im Mittelmeer. Nach einer Woche waren sich alle einig: Das Mittelmeer ist ideal zum entspannten Treiben, das Schwarze Meer dagegen besser für aktives Schwimmen und für empfindliche Haut.

Fragen zum gleichen Thema

Kann man im Schwarzen Meer überhaupt untergehen?

Ja, im Schwarzen Meer kann man problemlos untergehen, wenn man nicht schwimmen kann. Der Salzgehalt ist mit 1,8 Prozent zu gering, um einen nennenswerten zusätzlichen Auftrieb zu erzeugen. Erst bei über 5 Prozent Salzgehalt wird der Auftrieb so stark, dass man automatisch an der Oberfläche bleibt – wie im Toten Meer mit über 28 Prozent.

Warum ist das Wasser im östlichen Mittelmeer noch salziger?

Im östlichen Mittelmeer, insbesondere vor der Küste der Türkei oder Israels, liegt der Salzgehalt teils bei rund 4 Prozent.[3] Je weiter man sich von der Straße von Gibraltar nach Osten entfernt, desto länger verdunstet das Wasser, ohne durch frisches Atlantikwasser ausgeglichen zu werden. Die Hitze im Osten verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

Ist der niedrige Salzgehalt des Schwarzen Meeres überall gleich?

Nein. An der Oberfläche ist der Salzgehalt mit 1,7 bis 1,8 Prozent sehr gering. Ab etwa 150 bis 200 Metern Tiefe liegt jedoch eine Schicht mit deutlich salzigerem Wasser – hier beträgt der Salzgehalt bis zu 2,2 Prozent. Diese [4] untere Schicht wird durch salzhaltigeres Wasser aus dem Mittelmeer gespeist und mischt sich kaum mit der Oberfläche.

Welches Meer ist besser für Wassersport?

Beide Meere eignen sich gut für Wassersport, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Im Mittelmeer sorgt der höhere Salzgehalt für mehr Auftrieb, was beim Segeln oder Surfen die Stabilität erhöht. Im Schwarzen Meer ist die Wellenbildung an der Oberfläche oft geringer, und die niedrigere Salzkonzentration schont Material und Ausrüstung (z. B. Neoprenanzüge).

Gesamtüberblick

Mittelmeer ist fast doppelt so salzig wie das Schwarze Meer [2]

Mit etwa 3,8 Prozent Salzgehalt liegt das Mittelmeer deutlich über dem Schwarzen Meer mit rund 1,8 Prozent – ein Unterschied, der direkt zu spüren ist.

Verdunstung vs. Flusszufluss entscheidet

Im Mittelmeer überwiegt die Verdunstung, im Schwarzen Meer dagegen der Süßwasserzufluss durch große Flüsse wie Donau und Dnepr.

Schwimmgefühl unterscheidet sich spürbar

Wer leichter treiben möchte, ist im Mittelmeer besser aufgehoben. Bei empfindlicher Haut oder Augen kann das mildere Schwarze Meer angenehmer sein.

Das Schwarze Meer ist zweigeschichtet

Die Oberfläche ist fast brackig, während in der Tiefe (ab 150 m) salzreicheres Wasser lagert – eine Schichtung, die durch den Bosporus entsteht.

Anmerkungen

  • [2] Eskp - Das Mittelmeer ist ungefähr doppelt so salzig wie das Schwarze Meer.
  • [3] De - Im östlichen Mittelmeer liegt der Salzgehalt teils bei rund 4 Prozent.
  • [4] De - Ab etwa 150 bis 200 Metern Tiefe liegt im Schwarzen Meer eine Schicht mit deutlich salzigerem Wasser – hier beträgt der Salzgehalt bis zu 2,2 Prozent.