Wann bessert sich Schnupfen?

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Kaum hat man sich erkältet, meldet sich oft der Schnupfen. Zuerst läuft die Nase unaufhörlich, ein bis zwei Tage nach der Ansteckung. Dann schwillt sie zu und macht das Atmen schwer. Glücklicherweise ist der lästige Begleiter meist nach rund einer Woche wieder verschwunden, sodass man bald wieder frei durchatmen kann.
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Wann bessert sich Schnupfen? Der Verlauf im Detail und Tipps zur Linderung

Ein Kratzen im Hals, Müdigkeit und dann – der unvermeidliche Schnupfen. Kaum hat man sich erkältet, läuft die Nase wie ein Wasserfall. Doch wie lange hält dieser lästige Begleiter an und wann kann man endlich wieder frei durchatmen?

Der typische Schnupfen, medizinisch Rhinitis genannt, verläuft in verschiedenen Phasen und dauert im Durchschnitt etwa 7 bis 10 Tage. Dabei ist die Dauer von Person zu Person unterschiedlich und hängt von Faktoren wie dem allgemeinen Gesundheitszustand, dem Immunsystem und der Art des Erregers ab.

Die Phasen des Schnupfens im Überblick:

  1. Die Anfangsphase (1-2 Tage): Die Nase kribbelt und beginnt zu laufen. Der Schnupfen ist zunächst wässrig und klar. In dieser Phase vermehren sich die Viren aktiv. Häufig treten Begleiterscheinungen wie Halskratzen, Niesen und allgemeines Unwohlsein auf.

  2. Die Verschleimungsphase (2-4 Tage): Die Nasenschleimhaut schwillt an und die Nasensekrete werden zähflüssiger und gelblich-grün. Die Atmung durch die Nase wird erschwert. Der veränderte Schleim ist ein Zeichen der körpereigenen Abwehr, die nun verstärkt gegen die Erreger kämpft. Druckkopfschmerz und ein beeinträchtigtes Geruchs- und Geschmacksempfinden können hinzukommen.

  3. Die Abklingphase (4-7 Tage, manchmal länger): Die Schwellung der Nasenschleimhaut geht langsam zurück, die Sekretion lässt nach und der Schnupfen wird wieder flüssiger. Die Atmung normalisiert sich allmählich. Manche Menschen leiden in dieser Phase noch unter trockenem Husten, da der Schleim aus der Nase in den Rachen läuft.

Was tun, wenn der Schnupfen länger anhält?

Hält der Schnupfen länger als 10 Tage an oder verschlimmern sich die Symptome, sollte ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt insbesondere, wenn hohes Fieber, starke Schmerzen oder eitriger Nasenausfluss auftreten. Möglicherweise liegt dann eine bakterielle Infektion vor, die eine Behandlung mit Antibiotika erfordert.

Tipps zur Linderung der Beschwerden:

  • Inhalieren: Mit Kochsalzlösung oder ätherischen Ölen wie Eukalyptus oder Kamille.
  • Nasenspülungen: Befreien die Nase von Schleim und Erregern.
  • Ausreichend trinken: Verflüssigt das Sekret und unterstützt den Heilungsprozess.
  • Luftbefeuchter: Verhindern das Austrocknen der Nasenschleimhaut.
  • Schmerzmittel: Bei Bedarf können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen eingenommen werden.
  • Abschwellende Nasensprays/ -tropfen: Sollten nur kurzfristig angewendet werden (maximal 7 Tage), da sie die Nasenschleimhaut schädigen können.

Ein Schnupfen ist zwar lästig, aber in den meisten Fällen harmlos und klingt innerhalb einer Woche von selbst ab. Mit den richtigen Maßnahmen können die Beschwerden gelindert und der Heilungsprozess unterstützt werden. Bei anhaltenden oder ungewöhnlichen Symptomen ist jedoch ein Arztbesuch ratsam.