Was kann man bei einer diastolischen Funktionsstörung tun?

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Bei diastolischer Dysfunktion helfen:

  • Regelmäßiges, moderates Ausdauertraining kombiniert mit Krafttraining.
  • Therapie von Begleiterkrankungen: Bluthochdruck, Diabetes.
  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht.
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Diastolische Herzmuskelschwäche… man hört das Wort und schon fühlt man sich irgendwie gleich schlecht, oder? Mir ging’s jedenfalls so, als mein Arzt mir das erklärte. Diese steife Herzkammer, die sich nicht richtig entspannen kann… einfach nur frustrierend. Was kann man denn überhaupt tun? Man fühlt sich ja so hilflos.

Also, was hat mir geholfen? Zuerst mal: Sport. Keine Ahnung, ob es wirklich so viel gebracht hat, aber ich hab angefangen, regelmäßig zu schwimmen. Nicht so ein krasses Leistungsschwimmen, versteht sich – eher so gemütlich, zwei, drei Mal die Woche eine halbe Stunde. Und nebenbei noch ein bisschen Krafttraining. So zwei bis drei Übungen, die ich auch wirklich schaffe. Nicht zu viel auf einmal, das ist wichtig, sonst übertreibt man es schnell. Manchmal hab ich mich dabei echt gefragt: bringt das überhaupt was? Aber mein Arzt hat gesagt, es hilft, die Herzkraft zu stärken, und das tut irgendwie gut, so ein Gefühl der Eigeninitiative zu haben.

Dann das zweite große Thema: der Lebensstil. Ich war schon immer eher der gemütliche Typ, Lieblingsessen Pizza, Sofa und Netflix… naja, da musste ich wohl was ändern. Die Ärzte haben immer wieder von Gewichtsreduktion gesprochen, und das ist ja nun mal kein Spaß. Aber ich habe dann angefangen, langsam mehr Obst und Gemüse zu essen und weniger Zucker und Weißmehl. Klingt einfacher als es ist, ehrlich gesagt. Es gab Tage, da habe ich richtig geheult, weil ich wieder auf Pizza verzichten musste! Aber mit kleinen Schritten, Schritt für Schritt, funktioniert es besser. Ich habe tatsächlich schon ein paar Kilos abgenommen! Und dabei hilft es auch, dass ich nicht so viel Zucker esse, denn das ist ja auch schlecht für den Bluthochdruck, und der ist bei der diastolischen Dysfunktion ja auch ein wichtiger Faktor, so hat mir meine Ärztin erklärt. Manchmal frage ich mich, wie viele Menschen diese ganzen Zusammenhänge überhaupt verstehen.

Und dann noch die Begleiterkrankungen. Der Diabetes meines Onkels, zum Beispiel, der hat ihn ganz schön fertig gemacht. Da sieht man ja, wie wichtig es ist, den Diabetes, so wie auch Bluthochdruck, gut einzustellen. Das ist einfach essentiell.

Zusammenfassend kann man also sagen: Es gibt keine Wunderlösung, aber regelmäßiger Sport, eine gesunde Ernährung und die Kontrolle von Begleiterkrankungen – das alles kann einen Unterschied machen. Man muss einfach dranbleiben, und sich nicht entmutigen lassen. Es ist ein Marathon, kein Sprint, und man muss Geduld haben. Aber ich denke, es lohnt sich. Denn es geht doch um unsere Gesundheit, und das ist doch das Wichtigste, oder?