Warum sehe ich den Mond nur von einer Seite?

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Mondphasen und gebundene Rotation:Der Mond umkreist die Erde in etwa der gleichen Zeit, die er für eine Eigenrotation benötigt (ca. 27 Tage). Diese synchronisierte Bewegung, die „gebundene Rotation“, lässt stets dieselbe Mondseite der Erde zugewandt erscheinen. Die unsichtbare Rückseite wurde erst durch Raumfahrtmissionen fotografiert. Die Gravitation der Erde wirkt als stabilisierendes Element, welches die Rotationsgeschwindigkeit des Mondes beeinflusst und diese Synchronität aufrechterhält. Dadurch sehen wir nur eine Hälfte des Erdtrabanten.
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Warum sehen wir den Mond immer nur von einer Seite?

Stimmt, ganz verrückt, diese Mondgeschichte! Erinner ich mich noch an den Astronomie-Kurs, Sommer 2018, Uni Freiburg. Der Prof erklärte das mit dem Gezeitenkräften.

Der Mond ist ja nicht perfekt rund, leicht eiförmig. Die Erde zieht an der "dicken" Seite stärker. Diese Gezeitenkräfte, die bremsen den Mond quasi aus.

Über die Jahrmillionen hat sich die Rotation des Mondes an die Umlaufzeit um die Erde angepasst. Wie so ein "gezeiten-gefangener" Ball.

Genial, oder? Man sieht immer nur eine Seite. Wie ein Geheimnis, das der Mond hütet.