Wie kann ich Pickel am schnellsten heilen lassen?

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Rasche Linderung bei Pickeln versprechen Teebaumöl, Zinksalbe und Heilerde. Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung. Zinksalbe, oft in Hausapotheken vorhanden, fördert ebenfalls die Heilung. Heilerde kann zusätzlich helfen, Unreinheiten zu absorbieren und die Haut zu beruhigen.

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Pickel-Notfall: So beschleunigen Sie die Heilung

Ein Pickel mitten im Gesicht – ein unerwünschter Gast, der unsere Stimmung schnell trüben kann. Während wir langfristig auf eine gesunde Hautpflege setzen sollten, stellt sich im Akutfall die Frage: Wie bekomme ich den unliebsamen Mitesser am schnellsten wieder los? Wundermittel gibt es nicht, aber einige Maßnahmen können den Heilungsprozess deutlich beschleunigen und die Entzündung lindern.

Vermeiden Sie unnötige Reizung: Das Wichtigste vorweg: Hände weg vom Pickel! Kratzen, Quetschen oder Ausdrücken verschlimmert die Entzündung nur und kann zu Narbenbildung führen. Auch das ständige Anfassen verteilt Bakterien und verlängert die Heilungszeit.

Die schnelle Hilfe aus der Hausapotheke:

Neben bewährten Hausmitteln, die im Folgenden genauer betrachtet werden, spielt auch die Hygiene eine entscheidende Rolle. Eine gründliche, aber sanfte Reinigung des Gesichts mit lauwarmem Wasser und einem milden, nicht-komedogenen Waschgel befreit die Haut von Schmutz und überschüssigem Talg. Verwenden Sie dabei keine aggressiven Peelings oder alkoholhaltigen Produkte, da diese die Haut zusätzlich reizen.

Wirksame Wirkstoffe im Detail:

  • Teebaumöl (Melaleuca alternifolia): Bekannt für seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Ein kleiner Tropfen Teebaumöl, verdünnt mit einem Trägeröl wie Jojoba- oder Mandelöl (unbedingt verdünnen!), auf den Pickel aufgetragen, kann die Entzündung reduzieren und die Heilung fördern. Achten Sie jedoch auf mögliche allergische Reaktionen durch einen vorherigen Hauttest an einer kleinen, unauffälligen Stelle.

  • Zinksalbe: Fördert die Wundheilung und wirkt antiseptisch. Eine dünne Schicht Zinksalbe auf den Pickel aufgetragen, kann die Rötung und Schwellung mindern. Zinksalbe ist gut verträglich und in der Regel in jeder Hausapotheke vorhanden.

  • Heilerde: Bindet überschüssigen Talg und wirkt entzündungshemmend. Heilerde-Masken, die auch die betroffene Stelle umfassen, können helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Haut zu beruhigen. Achten Sie auf die richtige Anwendungsempfehlung des Herstellers.

Weitere unterstützende Maßnahmen:

  • Kühle Kompressen: Kühlen Sie den Pickel mehrmals täglich für kurze Zeit mit einem feuchten, kalten Waschlappen. Dies reduziert die Schwellung und lindert den Juckreiz.

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse unterstützt die Hautgesundheit von innen heraus. Vermeiden Sie zucker- und fettreiche Lebensmittel, da diese die Pickelbildung begünstigen können.

  • Ausreichend Schlaf und Stressreduktion: Stress und Schlafmangel können die Haut negativ beeinflussen. Achten Sie daher auf ausreichend Schlaf und entspannende Aktivitäten.

Wichtig: Verschlimmert sich der Pickel trotz der Maßnahmen oder treten weitere Symptome auf, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann die Ursache der Pickelbildung feststellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die oben genannten Maßnahmen sind unterstützende Maßnahmen und ersetzen keinen ärztlichen Rat.