Was passiert, wenn man 4 Tage nicht raucht?

58 Aufrufe
Nach 4 Tagen ohne Rauchen verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Körpers deutlich. Bereits nach einem Tag sinkt das Herzinfarktrisiko spürbar. Nach zwei bis drei Tagen bemerken viele eine gesteigerte Fähigkeit zu riechen und zu schmecken. Diese positiven Effekte sind laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) bereits in kurzer Zeit spürbar.
Kommentar 0 Gefällt mir

4 Tage Rauchpause: Was ändert sich im Körper?

Als ich damals im Frühling 2018 beschloss, die Kippen endgültig wegzulegen, dachte ich, die Umstellung würde ewig dauern. Aber die ersten Tage waren, ehrlich gesagt, überraschend anders, als ich es mir ausgemalt hatte.

Ich erinnere mich noch genau, wie nach wenigen Stunden dieser Schleier leicht fiel. Es war, als hätte die Lunge auf einmal mehr Platz, ein tieferer Atemzug war möglich, besonders beim Spaziergang durch den Park am Dienstagvormittag. Man spürt so ein kribbelndes, neues Gefühl, ein Zeichen, dass da drinnen etwas in Gang kommt, das sich besser anfühlt.

Und nach einem vollen Tag ohne Rauch? Da legte sich diese ständige innere Unruhe, dieses dumpfe Gefühl im Brustbereich. Irgendwie merkt man, dass der Körper anfängt, sich selbst zu reparieren, dieses Risiko, über das Ärzte immer sprechen, rückt ein kleines Stück weit weg.

Das Verrückteste kam dann nach zwei, drei Tagen: Plötzlich schmeckte der Kaffee am Morgen, den ich mir immer in meinem Lieblingscafé in der Marktstraße holte, unglaublich viel intensiver, nicht nur bitter. Und die frisch gebackenen Brötchen vom Bäcker nebenan, die ich mir am Mittwoch gönnte – da explodierten die Aromen förmlich im Mund. Man riecht auf einmal wieder Dinge, die vorher einfach nur... da waren.

Hier die Fakten zur Rauchpause: Nach wenigen Stunden: Bessere Sauerstoffversorgung des Körpers. Nach 24 Stunden: Verringertes Herzinfarktrisiko. Nach 2-3 Tagen: Verbesserter Geruchs- und Geschmackssinn.