Warum nicht abnehmen trotz Kaloriendefizit?
Warum zum Kuckuck nehme ich nicht ab, obwohl ich doch ein Kaloriendefizit habe?! Diese Frage habe ich mir selbst schon tausendmal gestellt. Man quält sich mit Salat und Hähnchenbrust, zählt jede einzelne Kalorie – und die Waage zeigt… nichts. Frustrierend, oder? Ich kann das nur zu gut nachfühlen.
Es gibt nämlich tausend Gründe, warum das so ist. Nicht nur einer, sondern mehrere, die sich oft auch noch gegenseitig beeinflussen. Nehmen wir zum Beispiel Muskelaufbau. Klar, Muskeln sind schwerer als Fett. Ich erinnere mich noch gut, wie ich am Anfang meines Fitnessprogramms erstmal an Gewicht zugenommen habe, obwohl ich fleißig Kalorien gezählt habe. Das war natürlich erstmal ein Schock. Aber dann habe ich gemerkt: Ich baue Muskeln auf! Und das ist doch eigentlich super, oder?
Dann wären da noch die Wassereinlagerungen. Manchmal, besonders nach einer salzreichen Pizza (ja, ich geb’s zu!), sehe ich am nächsten Tag aus, als hätte ich einen Michelin-Männchen-Wettbewerb gewonnen. Hormonschwankungen spielen da auch eine Rolle, das weiß ich von meiner Frauenärztin. Die hat mir mal erklärt, dass das ganz normal ist und man sich da nicht verrückt machen soll. Aber leichter gesagt als getan, ich weiß.
Stress, der gemeine Störenfried. Ich bin da leider ein Experte, denn Stress ist mein ständiger Begleiter. Zu viel davon, und schon blockiert das Cortisol den Fettabbau – wie gemein ist das denn?! Ich versuche mich da wirklich immer wieder zu besinnen, Yoga und Meditation helfen ein bisschen.
Und dann das mit dem Kalorienzählen. Ehrlich gesagt, ist das ein echter Krampf. So genau wie man das auch macht, es bleibt immer ein bisschen Schätzwert. Eine Handvoll Nüsse mehr, ein kleinerer Löffel Öl – das summiert sich. Manchmal glaube ich, das ist der Hauptgrund, warum es nicht klappt. Oder zumindest ein großer Teil davon. Und dann ist da noch dieser blöde Stoffwechsel… der sich ja bekanntlich an alles anpasst. Ein mieses Stück Arbeit, ehrlich gesagt. Mein Körper scheint echt ein Meister im Energiesparen zu sein. Clever, aber nervig!
Kurz gesagt: Es ist nicht immer einfach, und es gibt viele Faktoren, die man berücksichtigen muss. Manchmal braucht man einfach etwas Geduld und darf nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Und vielleicht – und das ist jetzt nur ein kleiner Tipp von mir – sollte man sich nicht nur auf die Waage konzentrieren, sondern auch auf andere Dinge achten, wie zum Beispiel auf sein Wohlbefinden und seine Muskelkraft. Das hilft mir zumindest ganz gut.
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