Welches Hormon löst Akne aus?

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Androgene, männliche Geschlechtshormone, spielen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Akne vulgaris. Ein Überschuss dieser Hormone stimuliert die Talgproduktion, verstopft die Poren und begünstigt Entzündungen, die charakteristisch für Akne sind. Dies betrifft sowohl Männer als auch Frauen.
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Welches Hormon löst Akne aus?

Akne vulgaris ist eine weit verbreitete Hauterkrankung, die durch Entzündungen, Mitesser und Pickel gekennzeichnet ist. Während sie in der Pubertät am häufigsten auftritt, kann sie auch Erwachsene betreffen.

Die Rolle der Androgene

Die Hauptursache für Akne sind Androgene, männliche Geschlechtshormone. Androgene werden sowohl bei Männern als auch bei Frauen produziert, allerdings in höheren Mengen bei Männern.

Bei Menschen mit Akne stimulieren überschüssige Androgene die Talgdrüsen in der Haut, mehr Talg zu produzieren. Talg ist eine ölige Substanz, die die Haut schützt und befeuchtet. Bei Überproduktion kann Talg jedoch die Poren verstopfen.

Verstopfte Poren schaffen eine Umgebung, in der sich Bakterien vermehren können. Diese Bakterien ernähren sich von Talg und setzen Abfallprodukte frei, die Entzündungen und Akne verursachen.

Betroffene Altersgruppen

Androgene spielen in allen Altersgruppen eine Rolle bei der Entstehung von Akne, sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen.

  • Jugendliche: Während der Pubertät steigt der Androgenspiegel sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen an. Dies führt häufig zu Akneausbrüchen.

  • Erwachsene: Auch Erwachsene können unter Akne leiden, insbesondere Frauen. Dies kann durch hormonelle Ungleichgewichte, wie z. B. das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), verursacht werden, die zu einem erhöhten Androgenspiegel führen.

Fazit

Androgene, männliche Geschlechtshormone, sind das Hormon, das Akne auslöst. Sie stimulieren die Talgproduktion, die die Poren verstopft und eine Umgebung schafft, in der sich Bakterien vermehren und Entzündungen verursachen können. Akne kann sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betreffen, insbesondere diejenigen mit hormonellen Ungleichgewichten, die zu einem erhöhten Androgenspiegel führen.