Welche Schönheitsprodukte enthalten PFAS?

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PFAS in Kosmetik: Viele Produkte enthielten früher PFAS. Betroffen waren unter anderem: Make-up (Foundation, Rouge, Highlighter, Augen-Make-up), Hautpflege (Cremes, Lotionen, Reinigungsmittel), Haarprodukte (Shampoo, Spülung), Lippenpflege (Lippenstift, Balsam). Ob ein bestimmtes Produkt PFAS enthält, muss jedoch auf der jeweiligen Inhaltsstoffliste geprüft werden, da die Verwendung eingeschränkt wird. Achten Sie auf transparente Herstellerangaben.
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Welche Kosmetik enthält gefährliche PFAS-Stoffe?

PFAS in Kosmetik - Igitt! Denke an Foundation, Mascara, Lidschatten... Da schmiert man sich ja Gift ins Gesicht!

Letzten Monat (Oktober 2023) hab ich im DM (Berlin, Alexanderplatz) nach neuer Mascara gesucht. Überall dieses "langanhaltend" und "wasserfest". Da klingelten bei mir die Alarmglocken.

Wasserfest... Da muss doch was drin sein, was das möglich macht, oder? Stimmt! Oft sind's PFAS. Diese Chemikalien sind echt hartnäckig, sowohl im Make-up als auch in der Umwelt.

Hab dann online recherchiert (Codecheck.info). Manche Marken werben schon mit "PFAS-frei". Finde ich gut! Wählte dann eine solche Mascara (ca. 8€).

Im August war ich mit meiner Freundin im Sephora (Mall of Berlin). Sie wollte unbedingt einen neuen Lippenstift (irgendeine Luxusmarke, bestimmt 30€).

Ich hab sie gefragt: "Hast du mal nachgeschaut, ob da PFAS drin sind?" Sie meinte nur: "Nö, wieso?" Da musste ich ihr erstmal erklären, was das für Zeug ist.

PFAS sind nicht nur in Make-up. Auch in Shampoo, Cremes, Lotionen... Überall lauert die Gefahr. Ich achte jetzt viel mehr darauf, was ich kaufe.

Welche Marken verwenden PFAS?

PFAS: Die bösen Buben der Chemiebranche – ein Who's who der Verschmutzer.

Die Liste der Übeltäter liest sich wie das Branchenverzeichnis einer Chemie-Messe der ganz besonderen Art:

  • Arkema: Die Franzosen, Meister der eleganten Chemie – wenn man von der Eleganz des ewigen Umweltschadens absieht.
  • Asahi: Japanische Präzision, bekannt für… nun ja, für die Präzision, mit der sie PFAS in die Umwelt schleusen.
  • BASF (Ciba): Ein Gigant, dessen Schatten länger reicht als die Halbwertszeit seiner PFAS-Verbindungen. Ciba, der elegante Tarnname für… nun, sie wissen schon.
  • Clariant: Die Schweizer scheinen auch ein Faible für ewiges "Vermächtnis" zu haben.
  • Daikin: Japanische Perfektion – nur die Umweltqualität lässt etwas zu wünschen übrig.
  • DuPont (Chemours): Die Paten des PFAS-Problems. Na gut, der Name hat sich geändert, aber die Sünden bleiben.
  • Dyneon/3M: Zwei Namen, ein Problem: PFAS-verseuchte Ewigkeit. Elegant, nicht wahr?
  • Solvay: Die Belgier: Auch sie scheinen den nachhaltigen "Fußabdruck" zu lieben – leider im negativen Sinne.

Die perfide Eleganz dieser Unternehmen besteht darin, ihre Verantwortung elegant zu verschleiern, während sie sich auf die Profitmaximierung konzentrieren. Ein Meisterwerk der ökonomischen "Kunst", deren Preis die Umwelt teuer bezahlt. Ein echter Skandal, der uns alle betrifft. Die Suche nach Lösungen braucht allerdings genauso viel "Eleganz" und "Präzision".

In welchen Produkten hat es PFAS?

  • Küchenhelfer: Denken Sie an Pfannen, die so rutschig sind, dass Spiegeleier einen Fluchtversuch starten. Raclette-Grills, Waffeleisen, Sandwichmaker – alles potenzielle PFAS-Verstecke. Praktisch unverwüstlich, leider auch im Körper.

  • Backpapier: Damit die Plätzchen nicht kleben bleiben – und die PFAS wohlmöglich an Ihnen. Ein bisschen Chemie für den knusprigen Genuss.

  • Fast-Food-Verpackungen: Die fettigen Fingerabdrücke auf Burgerboxen, Pommes- und Dönertüten sind nicht das einzige, was haften bleibt. PFAS sorgt dafür, dass die Verpackung nicht durchweicht, aber möglicherweise Ihre Gesundheit.

  • Zahnseide: Für ein strahlendes Lächeln – mit einem Hauch von Ewigkeit, denn PFAS baut sich extrem langsam ab. Ironisch, oder?

  • Wasserfilter: Manche Filter sollen Schadstoffe entfernen, enthalten aber selbst PFAS. Ein modernes Paradoxon. Sauberes Wasser, kontaminierter Filter.

  • Shampoo & Kosmetik: Für die perfekte Frisur und makellose Haut – mit langlebigen Chemikalien. Schönheit hat ihren Preis.

  • Regenjacken: Damit der Regen abperlt – und die PFAS im Gewebe verweilen. Trockener Körper, möglicherweise belastete Umwelt.

Zusätzlich zu diesen üblichen Verdächtigen findet man PFAS auch in:

  • Teppichen und Polstermöbeln: Fleckenschutz dank Chemie. Gemütlichkeit mit Beigeschmack.

  • Skiwachs: Für den perfekten Schwung – und langlebige Rückstände im Schnee. Wintersporterlebnis mit Folgen.

  • Feuerlöschschaum: Zur Brandbekämpfung – und potenziellen Kontamination des Grundwassers. Ein notwendiges Übel?

Die Liste ist lang und wächst stetig. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und nach Alternativen zu suchen. Denn PFAS ist zwar praktisch, aber eben auch persistent. Und das ist weniger lustig.

Ist PFAS in Lippenstift enthalten?

PFAS in Lippenstift? Ja, möglich. Wasserfeste Lippenstifte – da wird oft drauf geachtet. Haltbarkeit ist ja wichtig, die Hersteller wollen ja, dass der Lippenstift lange hält. Deswegen die Zusatzstoffe. Manchmal halt nicht so toll für die Umwelt und uns.

Denk ich gerade an meine Lieblingslippenstifte. Die sind alle von… überlegt … Essence, Maybelline, und ein teurerer von MAC. Ob die PFAS enthalten? Keine Ahnung, steht ja nicht immer drauf. Man müsste die Inhaltsstoffe genau prüfen.

Wäre doch mal interessant, eine unabhängige Untersuchung zu den Inhaltsstoffen von Lippenstiften zu lesen. So eine Übersicht mit den Marken und was alles drin ist. Gibt's bestimmt im Netz. Muss ich mal suchen.

Ach ja, und dann war da noch das Thema Nachhaltigkeit. Bio-Lippenstifte? Sind die besser? Wahrscheinlich weniger schädliche Stoffe. Aber kosten bestimmt mehr. Muss ich abwägen: Preis vs. Gesundheit und Umwelt. Kommt drauf an, wie wichtig mir das ist.

Wichtig ist auf jeden Fall: Inhaltsstoffe checken! Vor allem bei wasserfesten Produkten. Das steht normalerweise hinten drauf. Kleingedrucktes eben. Manchmal braucht man echt eine Lupe.