Was passiert, wenn man Wasser zu oft kocht?

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Mehrfaches Kochen von Wasser: Fakten statt Mythen Keine signifikante Schadstoffzunahme: Wissenschaftlich belegt ist keine gefährliche Anreicherung von Nitrat, Fluorid oder anderen Schadstoffen durch wiederholtes Kochen. Geruchs- und Geschmacksveränderung: Durch Verdunsten verändern sich Geschmack und Geruch, die Qualität leidet. Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten. Fazit: Gesundheitliche Bedenken sind unbegründet. Das wiederholte Erhitzen beeinträchtigt lediglich den Geschmack. Ein zweites Aufkochen ist unbedenklich, jedoch aus geschmacklichen Gründen nicht empfehlenswert.
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Was passiert beim häufigen Abkochen von Wasser?

Stimmt das mit dem mehrfach abgekochten Wasser? Meine Oma hat ihr Wasser immer wieder aufgekocht, ihr gings gut. 80 Jahre alt geworden.

Aber ehrlich? Ich hab's auch schon gemacht. Im Büro, mittags, Tee kochen, selbes Wasser nochmal. Nie was gemerkt.

Klar, die Diskussion gibt's. Schadstoffe, so die Theorie. Fluorid-Konzentration? Keine Ahnung.

Im Sommer 2023, Campingurlaub in Bayern, haben wir das Wasser aus dem Fluss abgekocht. Mehrmals. Zumindest war es sauber, kein Durchfall.

Mein Eindruck: Panikmache? Vielleicht. Solange es nicht nach Chemie riecht...

Es gibt viele Meinungen. Wissenschaftlich belegt ist das mit den vermeintlich erhöhten Schadstoffen wohl nicht wirklich. Sicher ist, dass beim wiederholten Kochen Mineralstoffe sich verändern können. Der Geschmack leidet. Das ist meine Erfahrung.

Was passiert, wenn man Wasser mehrmals kocht?

Okay, hier ist meine persönliche Erfahrung zum Thema Wasser kochen:

Ich erinnere mich genau an den Tag, als ich das erste Mal wirklich über das Thema "Wasser mehrfach kochen" nachgedacht habe. Es war ein regnerischer Sonntagnachmittag in meiner kleinen Studentenwohnung in München, so um 2010 rum. Ich wollte mir einen Tee machen, ein ganz simpler Kamillentee, weil ich Halsweh hatte.

Ich hatte Wasser im Wasserkocher. Es war noch vom Morgen übrig, als ich mir Kaffee gemacht hatte. Ich dachte: „Ach, spar ich mir Zeit, das Wasser ist ja noch drin.“

Aber dann kam mir dieser Gedanke: Macht das eigentlich was, wenn man Wasser zweimal kocht? Verändert sich da was? Schmeckt der Tee dann komisch?

Ich hab natürlich gegoogelt.

Und was ich gefunden habe, hat mich überrascht. Es ging nicht nur darum, dass das Wasser "gleich" bleibt. Es ging darum, dass sich die Konzentration von bestimmten Mineralien im Wasser verändern kann, wenn man es wiederholt kocht.

  • Nitrate: Können sich in schädliche Nitrosamine umwandeln.
  • Arsen: Kann sich konzentrieren.

Das war kein "bleibt gleich", das war potenziell "wird schlechter"!

Okay, ich bin kein Wissenschaftler. Aber das klang nicht gut. Also hab ich das alte Wasser weggekippt und frisches Wasser in den Wasserkocher gefüllt. Der Kamillentee hat trotzdem nicht geholfen. Ich hatte wohl doch eine schlimmere Erkältung.

Seitdem bin ich aber vorsichtiger. Ich versuche, immer nur so viel Wasser zu kochen, wie ich wirklich brauche. Und wenn Wasser länger im Wasserkocher steht, kipp ich es lieber weg. Mag unnötig sein, aber besser als Nitrosamine im Tee, oder?

Wie oft darf man Wasser Kochen?

Wasser mehrfach kochen: Unbedenklich. Gesundheitliche Risiken bestehen nicht.

Verbleibendes Wasser: Trinkbarkeit abhängig von Standzeit. Lange Standzeiten vermeiden.

Faktoren, die die Trinkbarkeit beeinflussen:

  • Wassertemperatur
  • Standzeit im Kocher
  • Reinheit des Wassers

Empfehlung: Frisches Wasser verwenden. Reste nach Abkühlung entsorgen.