Was macht man gegen 38 Grad Fieber?
Fieberthermometer klettert auf 38 Grad: Was tun?
Hohes Fieber ist ein Warnsignal des Körpers und zeigt an, dass er gegen eine Infektion kämpft. 38 Grad Celsius gelten bereits als Fieber und erfordern Achtsamkeit, besonders wenn sie länger anhalten. Doch keine Panik – mit den richtigen Maßnahmen können Sie sich und Ihren Körper unterstützen.
Bevor Sie zum Medikamentenschrank greifen, sollten Sie die Situation genau beobachten. Fieber ist an sich keine Krankheit, sondern eine natürliche Abwehrreaktion. Durch die erhöhte Körpertemperatur wird das Wachstum von Krankheitserregern gehemmt und das Immunsystem angeregt.
Was hilft bei 38 Grad Fieber?
- Ruhe: Geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit, sich auf die Bekämpfung der Infektion zu konzentrieren. Schonen Sie sich und vermeiden Sie körperliche Anstrengung.
- Kühlung: Wadenwickel mit lauwarmem Wasser können helfen, die Temperatur zu senken. Achten Sie darauf, kein kaltes Wasser zu verwenden, da dies zu einem gegenteiligen Effekt führen kann. Auch ein kühles Tuch auf der Stirn kann Linderung verschaffen.
- Flüssigkeitszufuhr: Fieber führt zu Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen. Trinken Sie ausreichend Wasser, Tee oder verdünnte Säfte, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.
- Leichte Kleidung: Tragen Sie luftige Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Vermeiden Sie zu warme Decken.
- Fiebersenkende Medikamente: Bei starkem Unwohlsein können Sie zu fiebersenkenden Medikamenten wie Paracetamol oder Ibuprofen greifen. Beachten Sie die Dosierungsanleitung und konsultieren Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker. Besonders bei Kindern ist die richtige Dosierung entscheidend.
Wann zum Arzt?
Während 38 Grad Fieber meist durch Hausmittel behandelt werden können, gibt es Situationen, die eine ärztliche Abklärung erfordern:
- Anhaltendes Fieber: Hält das Fieber über mehrere Tage an oder steigt es über 39 Grad Celsius, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist bereits Fieber über 38,5 Grad Celsius ein Grund, den Kinderarzt zu kontaktieren.
- Begleitsymptome: Treten neben dem Fieber weitere Symptome wie starke Kopf- oder Gliederschmerzen, Benommenheit, Atemnot, Hautausschlag oder steifer Nacken auf, ist eine ärztliche Untersuchung dringend notwendig.
- Vorerkrankungen: Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem sollte Fieber immer ärztlich abgeklärt werden.
Wichtig: Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Bei Unsicherheiten oder anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt auf. Nur er kann eine Diagnose stellen und die passende Therapie empfehlen.
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