Was kann das Seitenlinienorgan?
Stell dir vor, du bist ein Fisch. Unter Wasser. Alles dunkel, vielleicht ein bisschen trüb. Wie findest du deinen Weg? Wie spürst du, wenn Gefahr droht? Das Seitenlinienorgan! So ein faszinierendes Ding, oder?
Es ist wie ein sechster Sinn, so eine Art Unterwasser-Radar. Damit können Fische und auch Amphibien – also Frösche und so – Wasserströmungen wahrnehmen. Schon mal im Meer geschwommen und gemerkt, wie dich die Strömung mitzieht? Die Fische spüren das eben auch, nur viel, viel feiner. Druckveränderungen sowieso. Und natürlich jede Bewegung im Wasser! Wahnsinn, eigentlich.
Dadurch – und das ist ja das Entscheidende – können die sich orientieren. Stell dir vor, du wärst im Dunkeln und könntest plötzlich spüren, wo die Wände sind. So ähnlich muss sich das anfühlen. Meine Katze, Luna, die findet ja auch im Dunkeln alles. Vielleicht hat die ja auch so eine Art Seitenlinienorgan, wer weiß? ????
Und klar, Beute finden! So ein kleiner Fisch spürt plötzlich eine winzige Bewegung im Wasser – zack, Mittagessen! Andersrum natürlich auch: Ein großer Fisch kommt angeschwommen – Alarm! Räuber! Abhauen! Das Seitenlinienorgan ist also lebenswichtig.
Ich hab mal einen Dokumentarfilm gesehen, da ging es um Haie. Und die können mit ihrem Seitenlinienorgan angeblich sogar die Muskelkontraktionen anderer Fische wahrnehmen. Irgendwas mit winzigen elektrischen Impulsen… Klingt total verrückt, aber irgendwie auch logisch. Ich meine, die müssen ja irgendwie jagen. Manchmal liest man ja, so und so viel Prozent der Haie nutzen ihr Seitenlinienorgan. Aber ehrlich gesagt, wer zählt das schon? Hauptsache, es funktioniert!
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