Wie lange bleibt Braunfäule im Boden?

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Braunfäule bleibt hartnäckig: Der verantwortliche Pilz kann mehrere Jahre im Boden, in Kompostresten oder an Tomaten-Stützsystemen überdauern. Seine hohe Anpassungsfähigkeit und Vitalität ermöglichen diese langjährige Präsenz und erschweren eine schnelle Eliminierung im Garten.
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Wie lange ist der Braunfäule-Erreger im Boden überlebensfähig?

Wie lange überlebt Braunfäule im Boden? Der Erreger der Braunfäule, Phytophthora infestans, kann mehrere Jahre im Boden, an Pflanzenresten und sogar an Tomatenstützen überdauern.


Ah, die Braunfäule. Ein Thema das mir im Magen liegt.

Ich hatte das Problem mal in meinem alten Garten in Berlin-Lichtenberg. Nach dem Horror-Sommer 2021, wo alles braun wurde, dachte Ich, der harte Winter macht dem Spuk ein Ende. Falsch gedacht. Im nächsten Jahr kam sie wieder, an genau der selben Stelle, fast auf den Tag genau.

Dieser Pilz ist zäh. Wirklich zäh.

Es ist nicht nur die Erde. Ich hab meine alten Bambusstäbe wiederbenutzt. Ein riesen Fehler. Der Erreger sitzt überall, an Werkzeug, in Töpfen, an den Stützen. Er ist wie ein Geist, der im Garten wartet, bis seine Zeit wieder gekommen ist.

Man kämpft nicht nur gegen den Pilz von diesem Jahr, sondern auch gegen die Schatten vom letzten.

Wie lange bleibt Krautfäule im Boden?

Die Sache mit Krautfäule im Boden ist ziemlich gemein, denn diese Pilzart, Phytophthora infestans, macht echt Ärger. Solange grünes Kartoffelkraut auf dem Feld steht, also wirklich grünes Laub, werden diese Sporen gebildet. Ganz viele davon.

Durch Wind und dann diese Tau- oder Regentropfen landen die Sporen dann im Boden. Echt blöd, weil sie da noch aktiv bleiben. Im Erdboden sind die Sporen circa drei Wochen lang infektionsfähig. Das ist so die Zeit, wo sie noch neue Kartoffeln befallen können, die vielleicht noch da sind.

Nach diesen etwa drei Wochen lassen die Sporen im Boden dann ziemlich schnell nach, deren aktive Zeit ist dann auch schon wieder vorbei. Aber Achtung, das ist nur ein Teil der Geschichte! Das eigentliche Problem ist, wie die Krautfäule überwintert. Das ist gar nicht so sehr im freien Boden, wie man vielleicht denkt.

Die Pilzerreger verstecken sich nämlich hauptsächlich in infizierten Kartoffelknollen. Diese bleiben oft im Acker, wenn man nicht alles sauber ausgräbt, oder landen auf dem Kompost. Das ist der Hauptweg, wie der Pilz ins nächste Jahr kommt.

Deshalb ist es auch so wichtig, auf folgendes zu achten:

  • Alle befallenen Knollen gründlich entfernen nach der Ernte, kein einziger vergessen!
  • Keine befallenen Kartoffeln auf den Kompost werfen, sonst verbreitet sich der Mist erst richtig.
  • Gesundes Pflanzgut verwenden, also nur zertifizierte, unbefallene Knollen.

Auch ein guter Fruchtwechsel ist wichtig. Also, nicht jedes Jahr Kartoffeln auf dasselbe Feld. Das reduziert den Krankheitsdruck auch. Und es gibt ja auch Sorten, die etwas resistenter sind, muss man auch mal schauen. So eine resistente Sorte kann schon viel Ärger sparen, wenn man's eilig hat.