Wie weit können wir ins Weltall schauen?

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Wir können bis an den Rand des beobachtbaren Universums blicken. Das Licht der fernsten Galaxien, die heutige Teleskope erfassen, war fast 13,8 Milliarden Jahre zu uns unterwegs. Diese kosmische Sichtgrenze markiert die maximale Entfernung, die wir ins All schauen können.
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Wie weit blicken wir ins Universum? Was ist die Sichtgrenze?

Ich lag mal im Gras, es war August, irgendwo in den österreichischen Alpen, und hab in den Himmel gestarrt.

Da oben schien alles so nah, die Sterne. Aber dieser Blick geht so unendlich weit, fast 14 Milliarden Lichtjahre. Das ist keine Zahl, das ist fast schon eine Idee, ein Gedanke der schwindelig macht. Das ist die Grenze, weiter zurück in der Zeit können wir einfach nicht gucken.

Jedes Lichtjahr sind 10 Billionen Kilometer. Multiplizier das mal mit 13,8 Milliarden. Die Zahl passt gar nicht mehr in meinen Kopf, es fühlt sich an wie ein Rauschen, wie ein Geräusch.

Wir schauen ja nicht auf einen Rand, eine Mauer. Wir blicken in die Zeit zurück, auf das allererste Licht, das überhaupt frei reisen konnte. Das Nachglühen vom Urknall selbst.

Diese Grenze ist also keine Entfernung im Raum, sondern ein Moment in der Zeit. Unser Babyfoto des Universums sozusagen. Mehr geht nicht, weil davor alles eine undurchsichtige, heiße Suppe war.

Wie weit können wir ins Universum blicken? Menschen können bis zu 13,8 Milliarden Lichtjahre weit ins Universum blicken.

Was ist ein Lichtjahr? Ein Lichtjahr ist die Strecke, die Licht in einem Jahr zurücklegt, etwa 10 Billionen Kilometer.

Was ist die Sichtgrenze des Universums? Die Sichtgrenze ist das älteste Licht, das wir empfangen können, das Nachglühen des Urknalls.