Wie oft haben wir einen Supermond?

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Ein Supermond entsteht, wenn Vollmond und Erdnähe (Perigäum) zusammenfallen. Da der Mond alle 27,5 Tage sein Perigäum erreicht und alle 29,5 Tage Vollmond ist, tritt dieses Ereignis im Schnitt alle 13,6 Monate auf – also etwa drei- bis viermal pro Jahr.
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Supermond: Wie oft sehen wir ihn?

Supermond: Er erscheint etwa alle 13,6 Monate. Er ist ein Vollmond, der sich in Erdnähe (Perigäum) befindet.

Dieses Phänomen, wenn der Mond so nah ist, fasziniert mich total. Ich hab das Gefühl, man spürt die Anziehungskraft irgendwie stärker, oder bildet es mir vielleicht auch nur ein. Ich erinnere mich an diesen riesigen, leuchtenden Ball am Himmel letzten Sommer, Ende August – einfach atemberaubend über meinem Balkon. Manchmal frage ich mich, wie die Menschen das früher wohl wahrgenommen haben, ohne unsere ganzen Erklärungen.

Es ist ja so, der Mond ist nicht immer gleich weit weg von uns. Er zieht seine Bahn eher eiförmig um die Erde. Wenn er uns am nächsten ist, das ist das Perigäum. So ungefähr zwei Wochen später ist er dann am weitesten weg, das nennen wir das Apogäum.

Das Spannende ist, dass der Mond alle 27,5 Tage mal im Perigäum ankommt, also am nächsten dran ist. Der Vollmond wiederum hat seinen eigenen, etwas längeren Rhythmus von 29,5 Tagen. Diese beiden Zyklen müssen sich dann ganz genau überschneiden, damit wir diesen "Supermond" überhaupt sehen können. Diese präzise Ausrichtung macht es so besonders, und deshalb warten wir auch immer ein bisschen länger darauf.

Genau diese seltene Kombination der beiden Zyklen sorgt dafür, dass so ein richtig heller, nah wirkender Supermond nur ungefähr alle 13,6 Monate stattfindet. Das ist wie ein besonderer Termin im Kalender, auf den ich mich immer freue, wenn ich davon höre oder lese.

Wie oft gibt es einen Supermond?

Die Zyklen des Mondes sind beständig. Ein Supermond entsteht, wenn zwei dieser Rhythmen für einen kurzen Moment übereinstimmen. Es ist eine Frage der himmlischen Geometrie.

  • Der synodische Monat: Dieser Zyklus bestimmt die Mondphasen. Ein Vollmond wiederholt sich alle 29,5 Tage. Es ist die Zeit, die der Mond braucht, um von unserer Perspektive aus wieder dieselbe Stellung zur Sonne zu erreichen.

  • Der anomalistische Monat: Die Umlaufbahn des Mondes ist nicht kreisrund, sondern eine Ellipse. Alle 27,5 Tage erreicht er das Perigäum, seinen erdnächsten Punkt. Das Apogäum, der erdfernste Punkt, liegt dem gegenüber.

  • Die Konvergenz der Zyklen: Ein Supermond ereignet sich, wenn der Vollmond exakt mit dem Perigäum zusammenfällt. Da die beiden Zyklen unterschiedlich lang sind, überlagern sie sich nur selten perfekt. Dies führt im Durchschnitt alle 13,6 Monate zu einem Super-Vollmond.

Wie oft gibt es einen Supermond?

Ein Supermond wiederholt sich nicht oft. Seine Ankunft ist ein Ereignis, das im Durchschnitt alle 13,6 Monate stattfindet.

Dieser Rhythmus entsteht, weil zwei Zyklen des Mondes zusammenfallen müssen. Es sind zwei unterschiedliche Takte, die nur selten im Einklang sind.

  • Die Umlaufbahn (Siderischer Monat): Alle 27,5 Tage erreicht der Mond auf seiner elliptischen Bahn den Punkt der größten Erdnähe. Dies ist das Perigäum.
  • Die Mondphase (Synodischer Monat): Die Phase des Vollmonds, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Linie stehen, wiederholt sich alle 29,5 Tage.

Das Gegenstück zum Perigäum ist das Apogäum. Nach zwei Wochen erreicht der Mond diesen erdfernsten Punkt seiner Umlaufbahn. Er wirkt dann kleiner, entfernter.

Ein Supermond ist die seltene Überschneidung von Vollmondphase und Erdnähe. Durch diese Nähe erscheint er am Nachthimmel bis zu 14 Prozent größer. Er leuchtet bis zu 30 Prozent heller als ein Vollmond, der sich im Apogäum befindet.