Wie gehen Astronauten im All aufs Klo?

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Toilettengang im All: Eine Herausforderung der SchwerelosigkeitIm Weltraum ist die Toilette kein Ort der Entspannung. Astronauten benötigen Fixierungspunkte, um bei der Benutzung der speziellen Toiletten nicht zu schweben. Präzision ist entscheidend, da ein kleiner Trichter mit Unterdruck für die richtige Entsorgung sorgt. Die Abläufe sind auf den Umgang mit fehlender Schwerkraft ausgelegt, was die Entsorgung von Feststoffen und Flüssigkeiten betrifft. Spezielle Saugvorrichtungen und Filter gewährleisten Hygiene.
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Wie funktioniert die Toilette im Weltraum?

Boah, Weltraumtoilette… echt krass! Erinner ich mich an 'nen Vortrag, 'ner Astronautin, 2018, DLR Köln. Die erklärte das detailliert.

Kleines Loch, ja. Musst du präzise treffen, sonst… naja. Unterdruck saugt alles rein, logisch.

Und die Beine? Fixieren, absolut. Sonst schwebst du rum, mit allem drum und dran. Ungemütlich.

Die Sache mit der Schwerkraft... naja, die fehlt ja. Also wird alles… gesammelt. Trennung von Feststoff und Flüssigkeit. Alles vakuumversiegelt, später entsorgt oder recycelt. Teuer war das Ding, Millionen, schätze ich.

Also, festhalten und zielen. Kein Spaß.

Wie geht man im All auf die Toilette?

Ach, die stille Örtchen der Schwerelosigkeit! Stellen Sie sich vor, Ihr stilles Örtchen zu Hause, ein Thron der Bequemlichkeit. Im All hingegen? Eine Odyssee der Ingenieurskunst.

  • Gravitations-GAU: Ohne Schwerkraft schweben die Dinge, einschließlich dessen, was Sie loswerden möchten. Kein "Schwupps" in die Tiefe, sondern eher ein galaktischer Tanz.
  • Anschnallen, bitte! Astronauten schnallen sich fest, bevor sie Platz nehmen. Andernfalls könnte das "große Geschäft" schnell zum "großen Durcheinander" werden. Ein Bügel über den Beinen verhindert den unfreiwilligen Ausflug ins Weltall.
  • Saugstark: Statt Spülung übernehmen Vakuumsysteme. Klingt weniger romantisch als der heimische Spülkasten, ist aber effizienter als jeder Staubsauger.
  • Recycling-Revolution: Urin wird zu Trinkwasser recycelt – ein wahrer Kreislauf der Nachhaltigkeit. Wer hätte gedacht, dass das stillste Örtchen zum Lebenselixier wird? Feststoffe werden komprimiert und zur Erde zurücktransportiert, wo sie dann...nun ja, Sie wissen schon.

Die Weltraumtoilette: Ein kleines Wunder der Technik, das uns daran erinnert, dass selbst die banalsten Bedürfnisse im All zu einer Herausforderung werden. Ein stiller Held der interstellaren Hygiene, quasi.

Wie funktioniert eine Toilette in der ISS?

Es ist bizarr, darüber nachzudenken, wie Astronauten auf der ISS ihr Geschäft verrichten. Ich meine, Schwerkraft ist etwas, das man für selbstverständlich hält, bis es weg ist.

Ich erinnere mich, als ich ein Kind war und das Space Camp gesehen habe, war das Thema Weltraumtoilette irgendwie faszinierend und abstoßend zugleich.

  • Die Realität ist anders: Keine Brise, sondern ein Luftstrom.
  • Das Ziel: Alles sicher in Behälter zu saugen.
  • Die Herausforderung: Training, um die richtige Ausrichtung zu gewährleisten.

Ich stelle mir vor, wie man sich an diese neue Art des "Toilettengangs" gewöhnen muss. Zuerst die visuelle Ausrichtungshilfe – ein Kreuz, an dem man sich orientiert. Dann der Luftstrom.

Stell dir vor, es geht etwas schief... Uff. Ich bin froh, dass ich kein Astronaut bin!

Was passiert mit dem Kot der Astronauten?

Astronautenkot auf der ISS erfährt ein interessantes Schicksal:

  • Absaugen und Verpacken: Fäkalien werden mittels Unterdruck in spezielle Beutel befördert. Diese Beutel werden dann sicher verschlossen und in Aluminiumbehältern aufbewahrt.
  • Lagerung: Diese Behälter werden so lange gelagert, bis sie voll sind.
  • Entsorgung per Raumfrachter: Volle Behälter werden in russischen Progress-Raumfrachtern verstaut. Diese Raumfrachter, nun mit einer ungewöhnlichen Fracht beladen, treten dann planmäßig in die Erdatmosphäre ein.
  • Verglühen in der Atmosphäre: Sowohl der Raumfrachter als auch sein Inhalt, einschließlich des Astronautenkots, verglühen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre. Eine Art kosmischer Kreislauf – von uns zu den Sternen und wieder zurück, wenn auch in veränderter Form.

Der Kot der Astronauten wird also nicht etwa ins All geschossen, sondern kontrolliert verbrannt. Das All ist schließlich keine Müllhalde.