Wie funktionieren Toiletten auf der Raumstation?

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Weltraum-WC: Hightech für hohe Ansprüche Flüssigkeiten: Absaugung per Schlauch. Feststoffe: Luftstrom-Trennung. Getrennte Lagerung: Spezielle Behälter. Entsorgung: Progress-Raumschiff. So funktioniert die Toilette auf der ISS – effizient und hygienisch!
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Raumstation Toilette: Funktion & Technik?

Okay, Weltraumklo, reden wir mal Klartext!

Flüssigkeiten? Weg damit, Schlauch dran, abgesaugt. Kein Problem, simple Lösung.

Und das "Geschäft"? Da wird's spannend. Gebläse! Trennt fest von flüssig.

Alles landet separat in Behältern. Stell dir vor, kleine Weltraum-Windeln.

Die volle Ladung? Ab in die Progress-Kapsel. Müllabfuhr im All, sozusagen. Die Dinger lagern das Zeug dann, bis...

...ja, bis die Kapsel eben wieder verglüht. Hoffentlich riecht's da oben nicht komisch. Hab mal gehört, die Dinger kosten ein Heidengeld, so 19 Millionen Dollar pro Stück oder so. (Keine Ahnung, ob das stimmt, hab's mal aufgeschnappt).

Klingt eklig? Vielleicht. Aber hey, im Weltraum gelten andere Regeln. Hauptsache, es funktioniert.

Wie geht man auf der ISS auf die Toilette?

Oktober 2023. Die Dokumentation über die ISS lief gerade. Ich saß in meinem kleinen, ungemütlichen WG-Zimmer in Berlin-Kreuzberg, die Fenster zeigten auf einen grauen, regnerischen Hof. Der Moderator erklärte die Toiletten an Bord. Das war… anders als erwartet.

  • Feststoffe: Kein Spülwasser. Ein Unterdrucksystem saugt alles in einen Behälter. Ich stellte mir den Lärm vor, das Geräusch des Soges. Klang ziemlich brutal. Die Vorstellung allein war für mich ein bisschen eklig.

  • Flüssigkeiten: Ein Trichter und Schlauchsystem für den Urin. Kein direktes Ausschleusen ins All, wie man vielleicht vermuten könnte. Das klang logischer, aber irgendwie auch unheimlich nah dran an einem medizinischen Katheter.

Der Gedanke, diese Toilette zu benutzen, löste in mir ein eigentümliches Gefühl aus: eine Mischung aus Faszination und Ekel. Ich spürte die Beklemmung, die Enge, die Isolation dort oben, kilometerweit entfernt von allem Vertrauten. Der Kontrast zu meinem feuchten, aber sicheren Kreuzberger Zimmer war krass. Diese technischen Lösungen, so clever sie auch sind, wirken in der Vorstellung ziemlich spartanisch und irgendwie… intim. Die Dokumentation zeigte Bilder von Astronauten, wie sie die Vorrichtung benutzten. Kein glamouröses Bild, eher… funktionell. Die Vorstellung, in der Schwerelosigkeit an einer solchen Anlage zu arbeiten, ist mir unvorstellbar.

Wie funktionieren Toiletten auf der ISS?

Es ist verrückt, darüber nachzudenken, wie man im Weltraum aufs Klo geht. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich einen Bericht über die ISS sah und mich das plötzlich fragte. Da war diese Astronautin, ich glaube es war Karen Nyberg, die irgendwas erklärte, und ich hing nur noch an dem Gedanken fest: Wie machen die das eigentlich mit der Notdurft da oben?

  • Kein Wasser: Stell dir vor, kein Spülen mit Wasser. Stattdessen ist da dieses Vakuumsystem, das alles wegsaugt. Klingt irgendwie unheimlich.
  • Training ist alles: Vor dem Flug müssen die Astronauten üben, wie man diese Toilette benutzt. Da gibt es sogar eine Kamera, damit sie alles richtig positionieren. Gruselig, aber auch irgendwie logisch.
  • Getrennte Systeme: Flüssiges und Festes werden getrennt behandelt. Das flüssige wird recycelt und zu Trinkwasser aufbereitet. Ekelhaft und genial zugleich! Festes wird komprimiert und in Behältern gelagert.

Ich habe gelesen, dass die russische Toilette auf der ISS, die Zvezda-Toilette, wohl etwas anders funktioniert, aber das Grundprinzip ist dasselbe: Vakuum und Trennung. Ich glaube, die ganze Sache ist super komplex und kostet wahnsinnig viel Geld. Aber hey, was tut man nicht alles, um die menschliche Neugier im All zu befriedigen. Ehrlich gesagt, jedes Mal, wenn ich jetzt die Toilette benutze, denke ich kurz an die Astronauten da oben und bin dankbar für das einfache Spülen mit Wasser hier unten.

Was passiert mit dem Kot der Astronauten?

  • Das stille Örtchen im All: Stellen Sie sich vor, Ihr Bad ist keine Wellnessoase, sondern ein High-Tech-Vakuum. Astronauten entledigen sich ihrer Hinterlassenschaften in Unterdruck-Beuteln, weit entfernt von sanft plätschernden Toiletten.

  • Kosmischer Müllcontainer: Die gefüllten Beutel landen in Aluminiumbehältern, eine Art "Tupperware für das große Geschäft". Ist der Behälter voll, reist er per russischem Progress-Frachter in den Orbit.

  • Verglühen mit Stil: Der Frachter, beladen mit kosmischem Ballast, stürzt dann in die Erdatmosphäre. Ein feuriges Ende für das, was einst Astronautennahrung war – ein Sternenstaub-Comeback.

Wie pinkeln Astronautinnen im Weltraum, NASA?

Astronautinnen nutzen im All Urinalsysteme mit Absaugvorrichtung.

  • Individuelle Lösungen: NASA trainiert Astronautinnen im Selbstkatheterismus. Diese Option dient als Notfallplan, nicht als Standardprozedur.
  • Urinrecycling: Gesammelter Urin wird aufbereitet und in Trinkwasser umgewandelt. Das spart Ressourcen.
  • Hygiene höchste Priorität: Spezielle Tücher und Reinigungsmittel gewährleisten die Sauberkeit der Systeme. Infektionen müssen vermieden werden.