Welcher Planet geht am schnellsten um die Sonne?

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Merkur, der sonnennächste Planet, ist zugleich der flinkeste. In nur 88 Erdtagen zieht er seine Bahn um unseren Zentralstern. Der kleine Himmelskörper ist somit der Windhund unter den Planeten.
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Merkur: Der Sprinter unter den Planeten

Im weiten Kosmos umkreisen acht Planeten die Sonne, unseren Zentralstern. Dabei vollführt jeder Planet eine eigene Reise mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Welcher dieser Himmelskörper ist nun der schnellste Läufer?

Die Antwort ist eindeutig: Merkur. Dieser sonnennächste Planet prescht in atemberaubender Geschwindigkeit um unser Zentralgestirn. Innerhalb von nur 88 Erdtagen, also knapp drei Monaten, absolviert er eine vollständige Umrundung. Damit ist Merkur der unbestrittene Sprinter unter den Planeten unseres Sonnensystems.

Im Gegensatz zu den anderen Planeten, die ihre Bahnen in eher gemächlichem Tempo ziehen, saust Merkur mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 47 Kilometern pro Sekunde durch den Weltraum. Verantwortlich für diese immense Geschwindigkeit ist seine geringe Entfernung zur Sonne. Als kleinster und leichtester Planet unseres Systems erfährt Merkur die stärkste Anziehungskraft der Schwerkraft des Sonnensterns, die ihn in rasantem Tempo umkreisen lässt.

Während die Erde beispielsweise für eine Umrundung der Sonne ein ganzes Jahr benötigt, rast Merkur mit einer Geschwindigkeit durch das All, die mehr als 30 Mal höher ist. Dieser Geschwindigkeitsvorteil hat jedoch auch seine Kehrseiten: Aufgrund der extremen Hitze und Sonneneinstrahlung ist Merkur ein unwirtlicher Ort für Leben, wie wir es kennen.