Welche 2 Arten von Korrosionsschutz gibt es?

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Aktiver Korrosionsschutz greift aktiv in den Korrosionsprozess ein, etwa durch Opferanoden. Passiver Schutz hingegen bildet eine Barriere, die den Kontakt des Metalls mit der Umgebung verhindert, beispielsweise durch Beschichtungen oder spezielle Legierungen. Beide Strategien ergänzen sich oft optimal.
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Zwei Strategien gegen den Rost: Aktiver und passiver Korrosionsschutz im Vergleich

Korrosion, der natürliche Prozess der Oxidation von Metallen, kann verheerende Schäden verursachen. Rost, der bekannteste Korrosionsprozess, beeinträchtigt nicht nur die Ästhetik von Metallobjekten, sondern kann auch deren Stabilität und Funktionalität stark beeinträchtigen. Um dem entgegenzuwirken, stehen uns zwei grundlegende Strategien zur Verfügung: Aktiver und passiver Korrosionsschutz.

Aktiver Korrosionsschutz greift direkt in den Korrosionsprozess ein, indem er diesen verlangsamt oder stoppt. Das bekannteste Beispiel ist die Verwendung von Opferanoden. Diese Anoden bestehen aus einem weniger edlen Metall, das im Vergleich zum zu schützenden Material leichter korrodiert. Durch den Kontakt mit dem zu schützenden Metall wird die Korrosion des letzteren verzögert, da die Opferanode die anodische Reaktion übernimmt.

Weitere Beispiele für aktiven Korrosionsschutz sind:

  • Kathodische Schutzsysteme: Diese Systeme nutzen elektrische Ströme, um die Metalloberfläche zu polarisieren und die Korrosion zu verhindern.
  • Korrosionsschutzmittel: Spezielle Chemikalien, die auf die Metalloberfläche aufgetragen werden, können die Korrosion verlangsamen oder stoppen.

Passiver Korrosionsschutz hingegen setzt auf eine Barriere, die den Kontakt des Metalls mit der korrosionsfördernden Umgebung verhindert. So werden Metalloberflächen häufig mit Beschichtungen wie Lacken, Epoxidharzen oder galvanischen Schichten versehen. Diese Schichten bilden eine physikalische Barriere, die den Zugang von Luft und Feuchtigkeit zur Metalloberfläche erschwert.

Auch die Verwendung von speziellen Legierungen kann als passiver Korrosionsschutz betrachtet werden. Legierungen sind Mischungen aus verschiedenen Metallen, die durch ihre Zusammensetzung eine höhere Korrosionsbeständigkeit aufweisen. So wird beispielsweise Edelstahl durch die Zugabe von Chrom korrosionsbeständiger.

Zusammenspiel der Strategien:

Oftmals ergänzen sich aktive und passive Korrosionsschutzstrategien ideal. So kann eine Beschichtung die Lebensdauer einer Opferanode verlängern, indem sie den Kontakt mit der Umgebung reduziert.

Fazit:

Der optimale Korrosionsschutz hängt stark von den spezifischen Anforderungen und Bedingungen ab. Sowohl aktive als auch passive Strategien spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Rost und tragen dazu bei, die Lebensdauer von Metallobjekten zu verlängern. Die Kombination von verschiedenen Schutzmaßnahmen kann den Korrosionsschutz zusätzlich verstärken und damit die Sicherheit und Funktionalität von Metallen gewährleisten.