Was ist tiefer, Ostsee oder Nordsee?

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Die Nordsee übertrifft die Ostsee in der Tiefe deutlich. Während die Nordsee eine Durchschnittstiefe von 95 Metern und Maximaltiefen von 700 Metern erreicht, ist die Ostsee als Binnenmeer weitaus flacher strukturiert.
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Ostsee oder Nordsee: Welche ist tiefer?

Welche ist tiefer, Ostsee oder Nordsee? Die Nordsee ist wesentlich tiefer.

Wie tief ist die Nordsee? Durchschnittlich 95 Meter, an der tiefsten Stelle 700 Meter.

Wie tief ist die Ostsee? Deutlich flacher, mit einer durchschnittlichen Tiefe von nur 52 Metern.

Die Nordsee fühlt sich einfach anders an. Mächtiger.

Letzten August, der 12te, stand ich in St. Peter-Ording. Du spürst einfach die Kraft des Atlantiks dahinter. Dieses tiefe, unruhige Wasser, das sich da zurückzieht, das hat was von einem Ozean. Es ist kein zahmes Meer.

Die Ostsee ist dagegen fast wie eine alte Freundin.

Auf Usedom, im Juni davor, bin ich gefühlt ewig rausgelaufen und das Wasser ging mir zur Hüfte. Man merkt sofort, dass es ein Binnenmeer ist. Sanfter, flacher und irgendwie zugänglicher.

Die Zahlen bestätigen dieses Gefühl dann ja auch total.

Die Nordsee, mit ihren fast 100 Metern im Schnitt und dieser irren Rinne vor Norwegen, die auf 700 Meter runtergeht, spielt in einer anderen Liga. Die Ostsee plätschert da mit ihren gut 50 Metern eher so vor sich hin.

Für mich hat die Nordsee deshalb diese rohe Gewalt, die Ostsee eine beruhigende Weite. Zwei komplett verschiedene Welten.