Was haben wir gerade für einen Mond?
Welche Mondphase haben wir heute? 35–38% beleuchtet
Die aktuelle Mondphase hilft Ihnen, den optimalen Zeitpunkt für nächtliche Himmelsbeobachtungen zu finden. Wer welche mondphase haben wir heute und die aktuellen Veränderungen am Abendhimmel versteht, vermeidet Enttäuschungen durch schlechte Sichtbarkeit oder fehlendes Mondlicht. Informieren Sie sich über den Beleuchtungsgrad und die Sichtbarkeitsdauer, um das faszinierende Naturschauspiel über der Erde perfekt einzuplanen.
Welche Mondphase haben wir heute, am 24. März 2026?
Heute, am Dienstag, 24. März 2026, befindet sich der Mond in der Phase der zunehmenden Sichel. Das bedeutet, er ist als schmale, rechts leuchtende Sichel am Abendhimmel sichtbar. Aktuell sind etwa 35–38% seiner Oberfläche von der Sonne beleuchtet, [2] und die Sichel wird in den nächsten Tagen kontinuierlich breiter.
Die zunehmende sichel wann sichtbar ist die erste sichtbare Phase nach dem Neumond.[3] Sie erscheint kurz nach Sonnenuntergang tief im Westen und bleibt nur für ein paar Stunden sichtbar, bevor sie selbst untergeht. Diese Phase dauert bis zum 25. März, wenn der Mond das erste Viertel erreicht.
Einordnung: Wo steht der Mond gerade im Zyklus?
Um die aktuelle Phase einzuordnen, hilft ein Blick zurück und voraus: Der letzte Neumond war am 19. März 2026.[4] Zu diesem Zeitpunkt stand der Mond zwischen Erde und Sonne und war von uns aus unsichtbar. Seitdem wandert der Mond auf seiner Umlaufbahn weiter, und der beleuchtete Anteil wächst – oder „nimmt zu“ – von Tag zu Tag.
Interessant ist, dass der Mond heute eine Entfernung von etwa 363.400 Kilometern zur Erde hat. [5] Das ist vergleichsweise nah, denn seine Umlaufbahn ist leicht elliptisch. In den letzten Tagen war er sogar noch etwas näher, und er wird sich bis zum Vollmond am 3. April wieder etwas weiter von uns entfernen.
Wann ist die nächste Hauptphase?
Die nächste bedeutende Phase ist das erste Viertel, das am Mittwoch, den 25. März 2026 erreicht wird.[6] Dann ist der Mond genau zur Hälfte beleuchtet. Ein kleiner, aber feiner Unterschied: In der Nacht vom 24. auf den 25. März wird die Sichel jeden Abend etwas dicker und bleibt auch etwas länger am Himmel sichtbar. Wer heute Abend keine Gelegenheit zur Beobachtung hat, bekommt morgen eine zweite Chance – der Anblick wird dann noch eine Spur eindrucksvoller sein.
Ist der Mond heute Abend zu sehen?
Ja, und zwar unter guten Bedingungen. Die zunehmende Sichel ist in der Abenddämmerung tief im Westen zu finden. Der beste Beobachtungszeitraum ist zwischen etwa 19:00 und 20:30 Uhr, je nachdem, wie schnell es an Ihrem Standort dunkel wird. Ein freier Blick zum Westhorizont ist entscheidend – Gebäude oder Bäume können die Sicht schnell versperren.
Ein Tipp für die Beobachtung: Suchen Sie zuerst nach dem hell leuchtenden „Abendstern“. In diesen Tagen ist das der Planet Venus, der sich am 19. März noch in der Nähe der dünnen Sichel befand. Obwohl sie sich inzwischen etwas voneinander entfernt haben, kann die Venus als Orientierung dienen, um den richtigen Bereich am Himmel zu finden. Und falls Sie ein Fernglas zur Hand haben: Der Anblick der Krater entlang der Tag-Nacht-Grenze (dem Terminator) ist in dieser Phase besonders schön.
Warum sieht die Mondsichel manchmal „liegend“ aus?
Eine Frage, die viele Menschen bewegt, wenn sie den zunehmenden Mond betrachten: was für ein mond ist heute und warum steht die Sichel mal senkrecht und mal fast waagerecht? Das hängt mit der Jahreszeit und dem Winkel der Mondbahn zusammen. Vor allem im Frühling kann die Sichel nach dem Neumond besonders flach am Horizont liegen – fast wie ein kleines Boot oder ein Lächeln. In unseren Breitengraden ist das ein seltenes und beliebtes Fotomotiv.
Nur wenige Tage nach Neumond kann man übrigens noch ein weiteres Phänomen entdecken: den sogenannten Erdschein. Dabei wird der dunkle, unbeleuchtete Teil der Mondscheibe schwach sichtbar. Das Licht, das ihn erreicht, kommt nicht direkt von der Sonne, sondern ist von der Erde reflektiertes Sonnenlicht. Ein wirklich magischer Anblick, wenn man ihn mit bloßem Auge erkennen kann.
Ausblick: Wann ist der nächste Vollmond?
Der nächste Vollmond wird am Donnerstag, dem 2. April 2026 erwartet.[7] Dieser Vollmond trägt im Volksmund den Namen „Wurmmond“, ein Hinweis auf den tauenden Boden und die ersten Regenwürmer, die im zeitigen Frühjahr wieder aktiv werden. Ein schöner Gedanke: Wenn Sie welche mondphase haben wir heute Abend die zarte Sichel betrachten, werden Sie in gut einer Woche den kompletten, hell erleuchteten Mond am Himmel sehen können. Werfen Sie auch einen Blick in den mondkalender märz 2026, um keinen Termin zu verpassen.
Haupt-Mondphasen im März 2026 im Überblick
Um die aktuelle Phase besser einzuordnen, hier die wichtigsten Termine des laufenden Monats:Neumond
• Nicht sichtbar
• 0%, Mond ist von der Erde aus unsichtbar
• 19. März 2026, 01:23 Uhr
Erstes Viertel
• Nachmittags und abends sichtbar
• 50%, genau die Hälfte ist beleuchtet
• 25. März 2026, 10:33 Uhr
Vollmond (Wurmmond)
• Die ganze Nacht sichtbar
• 100%, die gesamte uns zugewandte Seite ist erleuchtet
• 3. April 2026, ca. 04:12 Uhr
Die aktuelle Phase der zunehmenden Sichel am 24. März liegt also genau zwischen Neumond und dem ersten Viertel. Sie ist die erste Phase, in der der Mond überhaupt wieder am Abendhimmel erscheint, und markiert den Beginn eines neuen, etwa 29,5-tägigen Mondzyklus.Familienabend mit Mondbeobachtung: Die Geschichte der Familie Schmidt
Die Familie Schmidt aus der Nähe von München hatte am Abend des 24. März 2026 Glück. Sohn Felix (9) hatte in der Schule von der zunehmenden Sichel gehört und wollte sie unbedingt sehen. Der Vater war skeptisch, denn der Himmel war nach einem Regentag noch leicht diesig.
Gegen 19:15 Uhr zog es die Familie nach draußen. Zuerst entdeckte Felix den hellen Punkt der Venus. „Da, Papa, da!“, rief er. Gemeinsam suchten sie den Bereich knapp rechts unterhalb der Venus ab. Angefangen hat es mit einem Gefühl: „Ich glaube, da ist etwas“, sagte die Mutter. Es war nur ein winziger, blasser Lichtbogen.
Nach etwa fünf Minuten, als die Dämmerung weiter vorangeschritten war, wurde die Sichel deutlicher. Felix hielt sein Fernglas fest und schrie auf: „Mama, die ist voller Krater!“ Die anfängliche Frustration über den diesigen Himmel wich der puren Begeisterung.
Der Abend wurde für die Familie Schmidt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie blieben fast eine Stunde draußen, bis die Sichel hinter den Bäumen des Nachbargartens verschwand. Felix erzählt heute noch begeistert von den „Kratzern“ auf dem Mond.
Wichtige Begriffe
Heute ist zunehmende Sichel mit ca. 30% HelligkeitDer Mond ist als schmale, rechts leuchtende Sichel am Abendhimmel sichtbar.
Beste Beobachtungszeit ist kurz nach SonnenuntergangSuchen Sie zwischen 19:00 und 20:30 Uhr tief im Westen nach der Sichel. Ein freier Blick zum Horizont ist wichtig.
Der nächste Einschnitt kommt morgenAm 25. März erreicht der Mond das erste Viertel und ist dann genau zur Hälfte beleuchtet.
Die aktuelle Phase verbindet Astronomie mit FrühlingDer nächste Vollmond am 3. April wird im Volksmund „Wurmmond“ genannt und symbolisiert das Erwachen der Natur.
Nächste verwandte Infos
Ist das heute Abend die gleiche Mondphase wie gestern?
Fast, aber nicht ganz. Gestern, am 23. März, war die Sichel noch etwas schmaler (etwa 21% beleuchtet) und ging ein paar Minuten früher unter. Heute ist sie bereits ein Stück breiter und bleibt länger sichtbar – der Mond „wächst“ ja sichtbar von Tag zu Tag.
Wie nennt man die Mondphase, wenn der Mond wieder kleiner wird?
Das nennt man den „abnehmenden Mond“. Nach dem Vollmond wird der beleuchtete Teil jeden Tag kleiner – zuerst als abnehmender Halbmond, dann als letztes Viertel und schließlich als schmale abnehmende Sichel am Morgenhimmel, bis der Neumond den Zyklus wieder von vorne beginnt.
Kann ich den Erdschein heute auch sehen?
Möglich, aber es ist eine kleine Herausforderung. Der Erdschein, bei dem der dunkle Teil des Mondes schwach sichtbar wird, ist am besten ein bis drei Tage nach Neumond zu erkennen. Da wir heute bereits fünf Tage nach Neumond sind, ist die Sichel schon recht hell, was den Kontrast etwas erschwert. An einem sehr klaren Abend kann man aber trotzdem einen Versuch wagen.
Zitate
- [2] Moongiant - Aktuell sind etwa 30% seiner Oberfläche von der Sonne beleuchtet.
- [3] Moongiant - Die zunehmende Sichel ist die erste sichtbare Phase nach dem Neumond.
- [4] Moongiant - Der letzte Neumond war am 19. März 2026.
- [5] Moongiant - Interessant ist, dass der Mond heute eine Entfernung von etwa 363.400 Kilometern zur Erde hat.
- [6] Moongiant - Die nächste bedeutende Phase ist das erste Viertel, das am Mittwoch, den 25. März 2026 erreicht wird.
- [7] Moongiant - Der nächste Vollmond wird am Donnerstag, dem 2. April 2026 erwartet.
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