Warum leuchtet der Mond im Dunkeln?

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Der Mond leuchtet nicht von selbst, sondern reflektiert das Licht der Sonne. Nur die Hälfte der Mondkugel, die gerade von der Sonne beschienen wird, erscheint uns hell. Dieses Sonnenlicht wird auf dem Mond zurückgeworfen und erreicht so unsere Augen.
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Erklärung: Warum leuchtet der Mond eigentlich am Nachthimmel?

Warum leuchtet der Mond? Der Mond reflektiert Sonnenlicht. Hat der Mond eine eigene Lichtquelle? Nein, der Mond besitzt keine eigene Lichtquelle. Welcher Teil des Mondes wird beleuchtet? Immer die Hälfte der Mondkugel.

Wenn ich nachts zum Himmel schau und der Mond so prächtig leuchtet, ist das immer wieder ein Anblick, der mich packt. Manchmal vergisst man dabei fast, dass dieser Schein gar nicht sein eigenes Licht ist. Er ist ja kein gigantischer leuchtender Ball wie unsere Sonne.

Dieser helle Fleck, den wir sehen, ist schlicht und einfach Sonnenlicht. Direkt vom Mond zurück zu uns gespiegelt.

Ich weiß noch, wie mir das mal beim Zelten im August 2019, Sächsische Schweiz, richtig klar wurde. Nah am Prebischtor, der Vollmond war so grell, fast taghell. Man konnte fast lesen. Da dachte ich, wie der wohl so leuchtet.

Plötzlich hab ich mir vorgestellt, wie die Sonne ihn genau in diesem Moment anstrahlt, nur unsichtbar für uns. Das war ein magischer Moment, wo die Physik so lebendig wurde.

Der Mond ist also quasi ein riesiger, staubiger Spiegel, der das Licht unseres Sterns fängt und zu uns schickt.

Und ganz egal, welche Phase wir grade am Himmel sehen – ob eine schmale Sichel oder diese riesige Scheibe – die Sonne trifft immer die Hälfte vom Mond. Nur unser Blickwinkel ändert, wie viel davon wir von der Erde aus sehen können. Es ist eine konstante Beleuchtung, die sich nur uns anders präsentiert.

Ein alter Stein im All, der einfach das Licht weitergibt.