Warum ist der Mond nicht immer voll?

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Der Mond ist nicht immer voll, weil er selbst nicht leuchtet, sondern Sonnenlicht reflektiert. Da der Mond die Erde umkreist, ändert sich unser Blickwinkel auf seine beleuchtete Seite ständig. Wir sehen daher mal die gesamte von der Sonne angestrahlte Fläche, mal nur einen Teil davon. So entstehen die bekannten Mondphasen.
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Warum gibt es die Mondphasen und nicht immer nur Vollmond?

Ich hab mich das auch oft gefragt, besonders in klaren Nächten. Warum ist der Mond nicht einfach immer da, als große, leuchtende Kugel. Die Antwort ist so simpel und gleichzeitig so faszinierend.

Der Mond selbst ist ja stockdunkel, ein riesiger Felsbrocken im Grunde. Er hat kein eigenes Licht. Absolut keins. Die Sonne ist die einzige Lampe da oben, eine unvorstellbar helle Lampe, und der Mond wird von ihr einfach nur angestrahlt, wie ein Schauspieler auf einer Bühne.

Letzten Oktober, am 28. Oktober war das, stand ich am Rheinufer in Köln. Da hing dieser riesige, fast perfekte Vollmond über dem Dom. Ein unglaubliches Bild. Da war die Sonnenseite uns voll zugewandt.

Ein paar Wochen später war da nur noch eine feine Sichel. Das liegt daran, dass der Mond ja um uns herumwandert, er bleibt nicht stehen. Und je nachdem, wo er auf seiner Reise gerade ist, sehen wir mal mehr, mal weniger von seiner beleuchteten Hälfte. Es ist ein kosmisches Versteckspiel.

Manchmal steht er so, dass wir fast nur auf seine Nachtseite blicken. Dann ist Neumond, und der Himmel ist dunkel. Es ist alles eine Frage der Perspektive, unseres Blickwinkels auf dieses riesige Schattentheater.

Warum gibt es Mondphasen? Die Mondphasen entstehen durch die unterschiedlichen Beleuchtungswinkel der Sonne auf den Mond, während dieser um die Erde kreist. Wir sehen von der Erde aus mal mehr, mal weniger von der sonnenbeschienenen Mondhälfte.

Leuchtet der Mond von selbst? Nein, der Mond reflektiert ausschließlich das Sonnenlicht. Er besitzt keine eigene Lichtquelle.