Warum geht der Mond manchmal nicht unter?

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Der Mond tanzt am Himmel, sein Aufgang verschiebt sich täglich um fast eine Stunde. Diese ständige Bewegung verhindert ein gleichbleibendes Auf- und Untergehen an derselben Stelle. Stünde er still, wäre sein täglicher Verlauf vorhersehbar und unveränderlich.
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Warum geht der Mond manchmal nicht unter?

Der Mond ist ein Himmelskörper, der die Erde umkreist. Während seiner Umlaufbahn scheint seine Position am Nachthimmel zu variieren. Manchmal erscheint er hoch am Himmel und manchmal verschwindet er ganz unter dem Horizont.

Doch warum geht der Mond manchmal nicht unter? Dies liegt an einer Kombination aus zwei Faktoren:

1. Der Umlauf des Mondes um die Erde

Der Mond umkreist die Erde in etwa 27,3 Tagen. Während dieser Umlaufbahn bewegt er sich von Westen nach Osten, was bedeutet, dass er sich jeden Tag um etwa 12° verschiebt.

2. Die Erdrotation

Während der Mond die Erde umkreist, dreht sich die Erde auch um ihre eigene Achse. Diese Rotation bewirkt, dass sich alles am Himmel von Osten nach Westen zu bewegen scheint, einschließlich des Mondes.

Die Kombination dieser beiden Bewegungen bewirkt, dass sich der tägliche Aufgangs- und Untergangszeitpunkt des Mondes ständig verschiebt. An manchen Tagen kann er kurz nach Sonnenuntergang aufgehen und kurz vor Sonnenaufgang untergehen. An anderen Tagen kann er erst spät in der Nacht aufgehen und erst am nächsten Morgen untergehen.

Wenn sich der Mond auf der gleichen Seite der Erde befindet wie die Sonne, liegt er zwischen der Erde und der Sonne. In dieser Position kann der Mond nicht gesehen werden, da er vom Sonnenlicht überstrahlt wird. Dies wird als Neumond bezeichnet.

Wenn sich der Mond auf der gegenüberliegenden Seite der Erde wie die Sonne befindet, liegt er hinter der Erde. In dieser Position ist die gesamte vom Mond beleuchtete Seite der Erde zugewandt und der Mond erscheint als Vollmond.

Zwischen Neumond und Vollmond geht der Mond in unterschiedlichen Phasen sichtbar auf und unter. In der ersten Mondhälfte, die als zunehmende Phase bezeichnet wird, ist nur ein Teil des beleuchteten Mondes sichtbar. In der zweiten Mondhälfte, der abnehmenden Phase, nimmt die sichtbare beleuchtete Fläche des Mondes ab.

Wenn der Mond seine Umlaufbahn um die Erde vollendet hat, kehrt er zu seiner Position vor Neumond zurück und der Zyklus beginnt von neuem.