Wieso bekomme ich immer wieder neue Pickel?

20 Aufrufe
Hormonelle Schwankungen kurbeln oft die Talgproduktion an, wodurch Poren verstopfen und Pickel entstehen. Besonders in Phasen wie Pubertät, Menstruation, Schwangerschaft oder Menopause spielt dieser Mechanismus eine Rolle. Eine übermäßige Talgproduktion ist somit eine häufige Ursache für unreine Haut und wiederkehrende Pickel.
Kommentar 0 Gefällt mir

Immer wieder neue Pickel? Die Ursachenforschung kann knifflig sein. Hormonelle Schwankungen sind zwar ein wichtiger Faktor, aber längst nicht der einzige. Dieser Artikel beleuchtet die vielschichtigen Gründe für wiederkehrende Pickel und gibt Tipps für eine klarere Haut.

Hormone – die üblichen Verdächtigen:

Wie bereits erwähnt, spielen hormonelle Veränderungen eine entscheidende Rolle. Pubertät, Menstruationszyklus, Schwangerschaft und Wechseljahre sind typische Phasen, in denen die Talgproduktion durch Hormonschwankungen angekurbelt wird. Das führt zu verstopften Poren und letztendlich zu Pickeln. Aber auch Stresshormone wie Cortisol können die Talgdrüsen stimulieren und somit zu Unreinheiten beitragen.

Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, die wiederkehrende Pickel begünstigen:

  • Genetik: Die Veranlagung zu Akne und unreiner Haut kann vererbt werden. Wenn Ihre Eltern mit Pickeln zu kämpfen hatten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie ebenfalls betroffen sind.

  • Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung mit vielen zuckerhaltigen Lebensmitteln und Milchprodukten kann Entzündungen im Körper fördern und die Pickelbildung verstärken.

  • Unzureichende Hautpflege: Die falsche Reinigung oder zu aggressive Produkte können die Haut reizen und die natürliche Schutzbarriere beeinträchtigen, was wiederum zu Pickeln führen kann. Auch das Weglassen der Reinigung am Abend kann die Poren verstopfen.

  • Mechanische Reizung: Das ständige Berühren des Gesichts, das Reiben an Kleidung oder das Tragen von eng anliegenden Kopfbedeckungen kann die Haut reizen und Pickel verursachen.

  • Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Kortikoide, können Akne als Nebenwirkung auslösen.

  • Stress: Wie bereits erwähnt, kann Stress die Hormonproduktion beeinflussen und somit die Pickelbildung begünstigen. Ein Teufelskreis, denn Pickel wiederum können Stress verursachen.

  • Klima und Umwelt: Hitze, Feuchtigkeit und Luftverschmutzung können die Poren verstopfen und die Haut reizen.

Was tun gegen wiederkehrende Pickel?

  • Individuelle Hautpflege: Finden Sie eine auf Ihren Hauttyp abgestimmte Reinigungsroutine und Pflegeprodukte. Achten Sie auf nicht-komedogene Produkte.
  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren.
  • Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder autogenes Training können helfen, Stress abzubauen.
  • Ausreichend Schlaf: Im Schlaf regeneriert sich die Haut. Achten Sie auf ausreichend Schlaf.
  • Hände weg vom Gesicht: Versuchen Sie, Ihr Gesicht nicht ständig zu berühren, um Bakterien und Schmutz nicht auf die Haut zu übertragen.
  • Professionelle Hilfe: Bei hartnäckigen Pickeln sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen. Dieser kann die Ursachen abklären und eine geeignete Therapie empfehlen.

Die Ursachen für wiederkehrende Pickel sind vielfältig. Durch eine Kombination aus der richtigen Hautpflege, einer gesunden Lebensweise und gegebenenfalls medizinischer Unterstützung können Sie Ihre Hautgesundheit verbessern und wiederkehrenden Pickeln den Kampf ansagen.