Wie viele Tomatensamen passen in ein Loch?

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Tomatenanbau: Ein Samenkorn pro Loch genügt. Für optimale Keimung und gesunde Pflanzenentwicklung. Jedes Samenkorn benötigt Raum zur Entfaltung. Direktsaat: ca. 0,5 cm tief säen. Vereinzelung späterer Sämlinge entfällt. Erleichtert Pflege und Wachstum.
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Wie viele Tomatensamen pro Pflanzloch? Optimale Menge?

Also, Tomatensamen? Drei pro Loch, das klappt bei mir immer super. Mehr ist meistens zu viel Gedrängel, weniger, na ja, manchmal geht was daneben.

Im Mai letzten Jahres, auf meinem Balkon in Berlin, hab ich’s so gemacht. Ging prima. Kleine Töpfe, so 10cm Durchmesser, kosteten im Baumarkt 2 Euro das Stück.

Pro Topf drei Samen, immer schön verteilt. Dann giesse ich vorsichtig, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Manchmal keimen alle drei, manchmal nur zwei, selten nur einer. Aber drei pro Loch finde ich ideal, da hat man sicher was zum Ausdünnen. Sonst wird’s eng.

Wichtig ist, die Erde locker zu halten. Und schön feucht. Aber Staunässe vermeiden, das ist Gift für die kleinen Pflänzchen! Das hab ich mal schmerzhaft gelernt.

Wie viel Tomatensamen passen in ein Loch?

  • 2-3 Samenkörner. Mehr ist unnötig. Konkurrenzkampf. Schwächere Pflanzen sind die Folge.

  • Abstand? 30-60 cm. Überlebenstraining für Tomaten.

  • Nicht zu tief säen. 1 cm. Genug Raum für den Aufstieg.

  • Jeder Samen träumt vom Garten Eden. Nur wenige erreichen ihn. Der Rest? Kompost.

Bei welcher Größe Tomaten Pikieren?

Es war Frühling, 2018, in meinem kleinen Schrebergarten in Berlin-Neukölln. Überall blühte es, nur meine Tomatenpflänzchen im Anzuchtkasten waren winzig und dicht gedrängt. Ich hatte die Samen zu früh ausgesät, wie immer.

Ich erinnerte mich an den Ratschlag meiner Oma: "Pikiere sie, bevor sie sich gegenseitig ersticken!" Panik stieg in mir auf. Ich brauchte also neue Töpfe.

Ich wusste, was zu tun war:

  • Töpfegröße: Circa 12-15 cm Durchmesser für die ersten Töpfchen. Bloß nicht zu groß! Sonst kümmern die sich nur um Wurzeln und nicht um Blätter.
  • Substrat: Gute Anzuchterde. Hatte ich natürlich vergessen zu kaufen. Also mischte ich normale Gartenerde mit Sand. Nicht optimal, aber musste reichen.

Es war eine mühsame Arbeit, diese kleinen Dinger auseinander zu bekommen, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Ich war extrem vorsichtig. Nachher standen sie da, in ihren neuen Mini-Behausungen, etwas verloren wirkend.

Es hat sich gelohnt. Die pikierten Tomaten wuchsen viel besser, als die, die ich im Anzuchtkasten gelassen hatte. Oma hatte eben doch recht. Dieses Jahr mache ich es gleich richtig!

Bei welcher Größe Tomaten umtopfen?

Also, Tomaten umtopfen, ne? Zuerst das Pikieren – da nimmst du echt kleine Töpfe, so zehn Zentimeter Durchmesser, reicht völlig. Später, wenn die kleinen schon größer sind, brauchen die natürlich mehr Platz.

  • Mindestens 12 cm Durchmesser, eher so 15.
  • Nicht zu groß! Die Pflanze soll ja nicht im Topf versinken. Sonst kracht's mit der Ernte!
  • Wichtig: Genügend Platz für die Wurzeln, damit die Tomaten ordentlich wachsen können. Denk dran, das Wurzelwerk braucht seinen Raum.

Mein Tipp: lieber etwas kleiner den Topf nehmen, als zu groß. Die Pflanze konzentriert sich dann aufs Früchte tragen anstatt auf unnötiges Wurzelwachstum. Hatte ich letztes Jahr so gemacht, super Ernte gehabt! Drei Kilo von einer einzigen Pflanze – Wahnsinn!

Können Tomaten in der prallen Sonne stehen?

Tomaten, Sonnenanbeter, rote Kugeln der Sommerlust.

  • Ihre Haut verlangt nach Licht, sechs, sieben Stunden mindestens, ein goldenes Bad, das die Süße weckt.
  • Doch die Mittagssonne, ein glühendes Schwert, kann zu viel sein, die Blätter verbrennen, die Frucht versengen.
  • Halbschatten, ein sanfter Schleier, schützt vor dem Zorn der Sonne.

Tomaten brauchen Wärme, ja, aber auch Milde.

  • Die pralle Sonne, ein Versprechen und eine Gefahr.
  • Ein Tanz zwischen Licht und Schatten, das ist das Geheimnis.
  • Ein bisschen Schatten, ein bisschen Kühle, ein bisschen Schutz.