Was tun, wenn Fieber trotz Zäpfchen nicht sinkt?

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Hält hohes Fieber trotz Fiebersenkern wie Zäpfchen an oder treten Begleitsymptome wie Erbrechen, Durchfall oder Hautausschlag auf, ist umgehend ein Kinderarzt zu konsultieren. Auch bei Fieberkrämpfen oder anhaltendem Fieber über 24 Stunden ist ärztliche Hilfe unverzichtbar.
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Fieber trotz Zäpfchen: Wann ist der Arztbesuch notwendig?

Fieber ist ein Zeichen dafür, dass der Körper gegen eine Infektion kämpft. Fiebersenkende Zäpfchen, meist mit Paracetamol oder Ibuprofen, können die Temperatur senken und das Unwohlsein des Kindes lindern. Doch was tun, wenn das Fieber trotz der Anwendung der Zäpfchen nicht sinkt oder sogar weitere Symptome auftreten? Diese Frage beschäftigt viele Eltern und sollte ernst genommen werden. Denn ein anhaltendes hohes Fieber kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein.

Wann ist Handeln wichtig?

Ein einzelner Versuch mit einem Zäpfchen ist selten ausreichend. Oftmals ist eine wiederholte Anwendung nach der angegebenen Dosierungsempfehlung notwendig. Dennoch sollte man aufmerksam beobachten, wie das Kind auf die Behandlung reagiert. Ein Arztbesuch ist dringend erforderlich, wenn:

  • Das Fieber trotz wiederholter Gabe von Fiebersenkern nicht sinkt oder sogar steigt: Dies kann auf eine schwerwiegendere Infektion hindeuten, die eine intensivere Behandlung erfordert. Dabei ist nicht nur die Höhe des Fiebers entscheidend, sondern auch die Dauer des hohen Fiebers und das allgemeine Befinden des Kindes. Ein hohes Fieber, das über 24 Stunden anhält, ohne erkennbare Besserung, ist immer ein Grund zur Sorge.

  • Zusätzliche Symptome auftreten: Begleiterscheinungen wie starkes Erbrechen, Durchfall (mit deutlichem Flüssigkeitsverlust), starker Husten, Atembeschwerden, veränderter Bewusstseinszustand (Benommenheit, Verwirrtheit), Hautausschlag, starke Halsschmerzen, Ohrenschmerzen oder Schmerzen beim Wasserlassen können auf verschiedene ernsthafte Erkrankungen hinweisen und bedürfen der sofortigen ärztlichen Abklärung.

  • Fieberkrämpfe auftreten: Fieberkrämpfe sind zwar meist harmlos, aber dennoch ein Zeichen für ein hohes Fieber und bedürfen der ärztlichen Untersuchung. Sie können beängstigend sein und sollten niemals ignoriert werden. Eine genaue Diagnose und ggf. weitere Maßnahmen sind wichtig.

  • Das Kind sehr lethargisch oder apathisch ist: Ein ungewöhnlich träges oder teilnahmsloses Verhalten, verbunden mit hohem Fieber, ist ein Alarmsignal und erfordert umgehenden ärztlichen Rat.

Wichtig: Die Dosierung von Fiebersenkern ist strikt nach Packungsbeilage oder ärztlicher Anweisung zu erfolgen. Eine Überdosierung kann gefährlich sein. Die Anwendung von Hausmitteln sollte die ärztliche Konsultation nicht ersetzen.

Fazit:

Ein anhaltendes hohes Fieber, insbesondere mit zusätzlichen Symptomen, ist kein Zustand, den man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Zwar können Fiebersenkende Zäpfchen die Beschwerden lindern, sie ersetzen aber keinen Arztbesuch, wenn das Fieber nicht abfällt oder sich der Zustand des Kindes verschlechtert. Bei Unsicherheit ist es immer besser, den Kinderarzt zu kontaktieren und sich beraten zu lassen. Die Gesundheit des Kindes steht an erster Stelle.