Was tun bei Verstopfung kommt nicht raus?

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Bei anhaltender Verstopfung ist es ratsam, auf ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Bewegung zu achten. Natürliche Abführmittel wie Pflaumensaft können helfen. Bleiben die Beschwerden bestehen, sollte ein Arzt konsultiert werden. Er kann die Ursache abklären und geeignete Therapien, von Medikamenten bis hin zu Beckenbodentraining, empfehlen.
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Verstopfung: Was tun, wenn sie nicht rauskommt?

Verstopfung, auch Obstipation genannt, ist ein weit verbreitetes Problem, das durch unregelmäßigen oder harten Stuhlgang gekennzeichnet ist. Sie kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, darunter Ernährung, Flüssigkeitsaufnahme und Lebensstil. Wenn die Verstopfung anhält oder sich verschlimmert, ist es wichtig, die Ursache zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Ursachen der Verstopfung

  • Ballaststoffarme Ernährung
  • Zu geringe Flüssigkeitszufuhr
  • Bewegungsmangel
  • Bestimmte Medikamente (z. B. Opioide, Antidepressiva)
  • Grunderkrankungen (z. B. Darmverschluss, Schilddrüsenunterfunktion)
  • Reizdarmsyndrom (IBS)
  • Beckenbodenprobleme
  • Alter

Maßnahmen bei Verstopfung

1. Ernährung:

  • Erhöhen Sie die Ballaststoffzufuhr durch den Verzehr von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Ballaststoffe helfen, den Stuhl zu erweichen und sein Volumen zu vergrößern.
  • Begrenzen Sie die Aufnahme von verarbeiteten Lebensmitteln, fetthaltigen Speisen und Zucker.

2. Flüssigkeitszufuhr:

  • Trinken Sie täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser. Flüssigkeiten helfen, den Stuhl weicher zu machen und die Darmpassage zu erleichtern.

3. Bewegung:

  • Regelmäßige Bewegung stimuliert die Darmtätigkeit und kann bei Verstopfung helfen. Versuchen Sie, täglich mindestens 30 Minuten lang Sport zu treiben oder zu gehen.

4. Natürliche Abführmittel:

  • Einige natürliche Abführmittel können bei Verstopfung helfen, z. B.:
    • Pflaumensaft
    • Leinsamen
    • Rizinusöl (mit Vorsicht verwenden)

5. Medizinische Behandlung:

  • Wenn die Verstopfung trotz der oben genannten Maßnahmen anhält, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Der Arzt kann die zugrunde liegende Ursache ermitteln und geeignete Medikamente verschreiben, z. B.:
    • Abführmittel
    • Einläufe
    • Stuhlweichmacher

6. Andere Therapien:

  • In manchen Fällen kann auch eine physikalische Therapie, wie z. B. Beckenbodentraining, bei Verstopfung helfen.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

  • Bei anhaltender oder sich verschlimmernder Verstopfung
  • Bei Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen
  • Bei Blut im Stuhl
  • Bei Fieber
  • Wenn Sie länger als eine Woche keine Stuhlentleerung haben

Es ist wichtig zu beachten, dass die Selbstbehandlung von Verstopfung in der Regel sicher ist, aber bei anhaltenden Beschwerden immer ein Arzt konsultiert werden sollte. Durch die Ermittlung der zugrunde liegenden Ursache und die Einleitung einer geeigneten Behandlung kann die Verstopfung effektiv gelindert und zukünftigen Problemen vorgebeugt werden.