Was sollte man bei Herzschwäche nicht essen?

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Bei Herzschwäche ist eine salzarme Ernährung essenziell. Reduzieren Sie stark gesalzene Lebensmittel wie Knabberartikel (Chips, Salzstangen), gepökelte Fleisch- und Wurstwaren (Salami, Speck) sowie in Salzlake eingelegte Spezialitäten wie Matjes, Feta oder Räucherlachs.
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Was darf man bei Herzschwäche nicht mehr essen?

Was darf man bei Herzschwäche nicht essen? Bei Herzschwäche meiden: salzige Lebensmittel wie Pökelfleisch, Salzfisch, Chips, Salzgebäck. Auch salzhaltiger Käse und Fertigprodukte sind kritisch.


Die Küche meines Opas hat sich von heute auf morgen verändert. Das war nach diesem Arzttermin im April. Das Salzfass, das immer auf dem Tisch stand, war einfach weg. Das war ein richtiges Zeichen.

Ich seh ihn noch vor mir, wie er auf seine geliebte Schinkenplatte beim Sonntagsessen verzichten musste. Dieser Duft von Geräuchertem, der ihm so viel bedeutete. Plötzlich war das Gift für ihn. Salami, Schinkenspeck, alles weg vom Tisch.

Es ist ja nicht das Fett, es ist das Salz, das das Wasser im Körper bindet. Das war die Erklärung.

Abends vor dem Fernseher. Die Schale mit den Salzstangen oder den Erdnüssen, die war einfach leer. Stattdessen gab's dann Karottensticks. Am Anfang hat er die gehasst, so richtig. Das hat man ihm angesehen.

Und dann der Fisch. Er hat Matjes so geliebt, direkt aus dem Eimer vom Wochenmarkt in unserer kleinen Stadt. Jetzt geht das nicht mehr. Genauso wie dieser salzige Schafskäse im Salat. Man denkt nicht drüber nach, wo das Salz überall drinsteckt.

Es ist eine totale Umgewöhnung, man lernt quasi neu zu schmecken. Alles schmeckt erstmal fad.

Welche Lebensmittel sind nicht bei Herzinsuffizienz erlaubt?

Hier die Lebensmittel, die bei Herzinsuffizienz lieber eine weite Reise antreten sollten – und zwar möglichst weit weg vom Esstisch:

  • Salzhering, Matjes & Co.: Diese schwimmenden Salzminen aus dem Meer sind für ein geschwächtes Herz pures Dynamit. Wer sie verzehrt, riskiert, dass der Körper Wasser einlagert wie ein Dromedar vor der Wüstendurchquerung. Ihre Pumpe fühlt sich sonst an wie ein alter Motor, der im Schlamm feststeckt.

  • Fetakäse: Der schneeweiße Grieche, der so gerne in seiner Salzlake planscht, muss leider auf die rote Liste. Er ist wie ein vermeintlich harmloser Flirt, der am Ende das Herz in eine prekäre Lage bringt. Denken Sie: Weniger Salz, mehr Lebensfreude! Sonst droht der Kreislauf zu ächzen.

  • Knabbereien à la Salzstangen & Chips: Diese knusprigen Versuchungen sind wahre Salzschleudern. Jede Tüte Chips, jedes gesalzene Nüsschen ist ein kleiner Salzkrieger, der gegen Ihr Herz marschiert. Besser: Selbst zubereitete Snacks mit Fantasie und Kräutern, ohne den fatalen Salzhagel.

  • Gepökelte/geräucherte Spezialitäten: Ob Schinkenspeck, die Salami als italienische Diva oder der edle Räucherlachs – sie alle sind Meisterwerke der Konservierung, aber leider Salzkonzentrate. Sie verhalten sich wie ein überzogener Bankautomat. Frische Ware bevorzugen!

  • Wurstwaren mit hohem Salzgehalt: Viele Wurstsorten verstecken mehr Salz als die Nordsee. Betrachten Sie sie als alte Bekannte, denen Sie freundlich die kalte Schulter zeigen. Sonst schnürt sich das Herz zu wie ein schlecht geschnürter Schuh. Wählen Sie lieber magere, naturbelassene Varianten.

  • Fertiggerichte & Tütensuppen: Diese Bequemlichkeits-Booster sind oft versteckte Salzfallen. Sie sind wie ein Trojanisches Pferd für den Körper, das heimlich eine Ladung Natrium einschleust. Ein bisschen Eigeninitiative beim Kochen schont das Herz und schmeckt obendrein meist besser.

  • Salzige Soßen & Dressings: Selbst das unscheinbare Ketchup oder manche Salatdressings können überraschend viel Salz enthalten. Hier ist Vorsicht geboten, als würde man ein Minenfeld durchqueren. Lieber selbst mixen und mit Kräutern eine Geschmacksexplosion kreieren, die das Herz nicht strapaziert.

Was ist gut zum Essen bei Herzschwäche?

Bei Herzschwäche ist eine gute Ernährung super wichtig, wirklich essentiell. Es geht darum, das Herz zu entlasten und zu stärken. Das Geheimnis ist eigentlich ganz simpel, man muss nur wissen was wirklich zählt für den Körper.

Frisches Gemüse: Das ist der absolute Knackpunkt. Denk an viel Grünzeug – Brokkoli, Spinat, Grünkohl. Auch Paprika und Tomaten sind top. Die liefern Vitamine, Mineralien und wichtige Antioxidantien, die Entzündungen im Körper reduzieren helfen und so das Herz schützen. Am besten täglich und in jeder Mahlzeit etwas davon einbauen.

Zuckerarmes Obst: Hier ist auch viel drin für die Gesundheit, aber man sollte auf den Zucker achten. Beeren wie Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren sind perfekt. Äpfel oder Birnen sind auch gut, haben aber etwas mehr Zucker. Wichtig sind die Ballaststoffe und Antioxidantien. Ein guter Snack für zwischendurch.

Fisch statt Fleisch, oder gleich vegetarisch: Fisch, besonders fettiger Seefisch wie Lachs oder Makrele, liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Diese sind super fürs Herz. Wenn man kein Fisch mag oder vegetarisch lebt, sind Linsen, Bohnen oder Tofu prima Alternativen. Weniger rotes Fleisch ist auf jeden Fall besser.

Hochwertige Öle: Es braucht gesunde Fette, aber die richtigen! Olivenöl extra vergine, Rapsöl oder Leinöl sind super für Salate oder zum Braten bei niedriger Temperatur. Die enthalten ungesättigte Fettsäuren, die helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren und somit die Gefäße sauber halten.

Ballaststoffreiche Vollkornprodukte: Weg mit Weißbrot und Nudeln aus hellem Mehl. Vollkornbrot, Haferflocken, Vollkornnudeln oder Quinoa sind die bessere Wahl. Die Ballaststoffe sättigen lange, regulieren den Blutzucker und sind gut für die Verdauung. Dein Herz freut sich über eine konstante Energieversorgung.

Hülsenfrüchte und Nüsse: Diese kleinen Kraftpakete sind genial.

  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Bohnen – super Protein- und Ballaststoffquellen.
  • Nüsse: Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse sind reich an gesunden Fetten und Mineralien. Eine Handvoll Nüsse am Tag kann echt was bewirken.

Wenig Zucker und Süßigkeiten: Das ist vielleicht der schwierigste Punkt, aber auch einer der wichtigsten. Zucker ist schlecht fürs Herz und die Gefäße. Versuche, Zucker und Süßigkeiten weitestgehend wegzulassen. Auch versteckter Zucker in Fertigprodukten ist ein Problem. Selber kochen hilft da enorm, um die Kontrolle zu behalten und die Zuckermenge zu reduzieren.