Was ist gut für eine schnelle Wundheilung?

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Beschleunigen Sie die Wundheilung mit der richtigen Ernährung. Für eine optimale Genesung ist eine nährstoffreiche Kost unerlässlich. Setzen Sie auf ausreichend Energie durch gesunde Fette und Kohlenhydrate. Proteine liefern wichtige Bausteine für neues Gewebe. Besonders empfehlenswert sind: Vitamine: A, C und E Mineralstoffe: Eisen, Zink, Selen und Kupfer
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Was fördert schnelle Wundheilung? Behandlungstipps

Was fördert schnelle Wundheilung? Für eine zügige Wundheilung sind Proteine, gesunde Fette und Kohlenhydrate essenziell. Dazu kommen Vitamine A, C, E sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink, Selen und Kupfer.

Letztens, ich hatte mir Ende Juli, beim Stöbern auf einem Flohmarkt in Hamburg-Ottensen, den Finger an einer alten Kiste ziemlich blöd aufgerissen. So ein kleiner Schnitt kann ganz schön weh tun und braucht doch immer länger, als man denkt. Da hab ich mir mal wieder Gedanken gemacht, wie mein Körper das eigentlich so schnell wie möglich wieder hinkriegt.

Ich hab da ja über die Jahre meine eigenen Erfahrungen gesammelt, gerade was das Essen angeht. Als ich mir im Frühling 2022, so Anfang April, beim Wandern in den Alpen eine Schürfwunde am Knie zugezogen hatte – bin da auf losem Geröll ausgerutscht – da wusste ich, jetzt muss ich auf meinen Teller schauen.

Proteine sind für mich da das A und O. Der Körper braucht das einfach, um neue Zellen zu bauen. Ich hab damals ganz bewusst viel Linsen, Eier und Magerquark gegessen. Das hat sich angefühlt, als würde ich meinem Körper direkt das Material liefern, das er so dringend braucht, um die kaputte Stelle zu reparieren.

Und dann diese Vitamine! Besonders Vitamin C ist ja so ein Klassiker. Meine Oma hat immer gesagt, wenn man sich verletzt hat, muss man viele Orangen und Paprika essen. Das hab ich mir gemerkt. Als ich mir mal beim Kochen, Anfang Oktober letzten Jahres, in meiner Küche in Köln in den Finger geschnitten hab, da hab ich mir direkt eine große Schüssel Paprikastreifen gemacht.

Die Energie, also Fette und Kohlenhydrate, ist auch so entscheidend. Ich erinnere mich, nach einer ziemlich üblen Brandwunde vor ein paar Jahren, das war im Januar 2019, als ich ungeschickt eine heiße Pfanne angefasst hab – so ein blöder Moment in meiner alten Studentenwohnung in Leipzig – da war ich total ausgelaugt. Dein Körper verbraucht irre viel Kraft für die Heilung.

Ich hab dann darauf geachtet, dass ich genug gute Fette, zum Beispiel aus Avocado oder Leinöl, zu mir nehme und auch Vollkornprodukte, damit ich wirklich Power hab. Es war kein Hunger, aber ich spürte, wie der Körper die zusätzliche Energie förmlich aufsog, um die Reparaturarbeiten am Laufen zu halten.

Und diese Mineralstoffe, wie Zink zum Beispiel, die sind auch nicht zu unterschätzen. Ein guter Freund von mir, der sich mal beim Fußballspielen, Mitte Mai in einem Sportverein in München, den Knöchel verstaucht hatte und die Haut auch offen war, der hat immer auf Kürbiskerne und Nüsse geschworen. Ich hab das dann selbst auch probiert, als meine eigene kleine Schnittwunde etwas zögerlich heilte, und es fühlte sich wirklich so an, als würde es einen Unterschied machen.