Was darf man bei Magen-Darm nicht essen?
Magen-Darm-Grippe: Was Sie jetzt besser nicht essen sollten
Ein Magen-Darm-Infekt – kaum etwas ist so unangenehm wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Während der akuten Phase ist die Ernährung entscheidend für die Genesung. Doch was darf man bei Magen-Darm-Beschwerden überhaupt noch essen? Die Antwort ist weniger ein generelles „Verbot“, sondern vielmehr eine Empfehlung für eine gezielte, magenfreundliche Ernährung. Denn der Verdauungstrakt braucht in dieser Phase Ruhe und Schonung.
Was belastet den ohnehin schon geschwächten Körper zusätzlich?
Viele Lebensmittel, die normalerweise problemlos verdaut werden, stellen bei einem Magen-Darm-Infekt eine zusätzliche Belastung dar. Hier einige Beispiele:
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Fettreiche Speisen: Fetthaltige Gerichte wie Pommes frites, Braten, fetter Käse oder Mayonnaise sind schwer verdaulich und können die Beschwerden verschlimmern. Der Körper benötigt zusätzliche Energie für die Fettverdauung, die ihm in dieser Phase fehlt.
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Gegrilltes Fleisch: Obwohl proteinreich, ist gegrilltes Fleisch oft schwer verdaulich und kann die gereizte Magenschleimhaut zusätzlich reizen.
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Milchprodukte: Laktose, der Milchzucker, kann bei vielen Menschen während eines Magen-Darm-Infektes zu Blähungen und Durchfall führen. Joghurt, der eigentlich probiotische Bakterien enthält, ist in der akuten Phase oft nicht gut verträglich, da die Laktose die Beschwerden verstärken kann. (Ausnahme: Laktosefreie Produkte können in Maßen probiert werden.)
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Vollkornprodukte: Die enthaltenen Ballaststoffe sind zwar gesund, aber in der akuten Phase der Erkrankung können sie den ohnehin schon gereizten Darm zusätzlich belasten und zu verstärkten Blähungen führen. Weißbrot oder andere Produkte aus Weißmehl sind leichter verdaulich.
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Zucker: Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke können die Darmbakterien negativ beeinflussen und den Durchfall verstärken.
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Rohkost: Salate und rohes Gemüse stellen eine hohe Belastung für den Darm dar, da sie unverdaut durch den Körper wandern und die Beschwerden verschlimmern können.
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Stark gewürzte Speisen: Scharfe Gewürze reizen die Magenschleimhaut und können die Beschwerden verschlimmern.
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Kaffee und Alkohol: Diese Getränke reizen die Magenschleimhaut und entziehen dem Körper Flüssigkeit, was bei Durchfall besonders ungünstig ist.
Was ist empfehlenswert?
Konzentrieren Sie sich auf eine leicht verdauliche, schlichte Kost. Geeignet sind:
- Bananen: Reich an Kalium, welches durch Durchfall verloren geht.
- Reis (Weißreis): Leicht verdaulich und liefert Energie.
- Apfelmus (ohne Zuckerzusatz): Enthält Pektin, das die Darmtätigkeit regulieren kann.
- Kartoffeln (gekocht): Einfach zu verdauen und liefern wichtige Nährstoffe.
- Hühnerbrühe (klar): Liefert Flüssigkeit und Elektrolyte.
- Tee (ungesüßt): Besonders Kamillentee wirkt beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt.
Wichtig: Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit! Wasser, ungesüßter Tee oder Elektrolytlösungen helfen, den Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen und Durchfall auszugleichen. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden ist ein Arztbesuch unbedingt erforderlich. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.
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