Was braucht ein Clownfisch im Aquarium?

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Für einen gesunden Clownfisch im Aquarium unerlässlich sind: Aquariumgröße: Mindestens 40 Liter für ein Paar. Dekoration: Lebende Steine oder künstliche Riffe für Unterschlupf und Symbiose. Symbiosepartner: Eine passende Anemone als Zuhause und Schutz. Wasserwerte: Stabilisiertes Salzwasser mit korrekten Parametern. Filterung & Pflege: Effiziente Filterung und regelmäßige Wasserwechsel. Ernährung: Lebendfutter wie Zooplankton und Mysis.
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Clownfische richtig halten: Was braucht man im Aquarium?

Clownfisch Haltung Aquarium: Erforderlich sind mindestens 40 Liter pro Paar, Lebendgestein/Riffe, eine Symbiose-Anemone, korrektes Salzwasser, effektive Filterung und regelmäßige Wasserwechsel, sowie Lebendfutter.

Also, wenn du mich fragst, so aus meiner eigenen Erfahrung mit den putzigen Riffbarschen, die halten sich nicht einfach so. Man braucht da schon ein paar Sachen, damit die sich wirklich wohlfühlen und nicht nur überleben. Das ist ja das Wichtigste, oder.

Ich hab mal 2018 in Köln angefangen, dachte damals 30 Liter für ein Pärchen sind genug. Der Händler hatte das gesagt. War ein Irrtum, echt. Die Fische waren total gestresst. Nach etwa drei Monaten hab ich dann auf ein 60-Liter-Becken umgestellt, ein Red Sea Nano. Das hat 249 Euro gekostet, nur der Tank, aber die Clownfische wurden sofort viel ruhiger. Das war so eine wichtige Lektion.

Ohne richtiges Lebendgestein geht bei mir nix, wirklich. Das ist ja nicht nur schön anzusehen, sondern das biologische Gleichgewicht im Becken startet damit. Bei meinem zweiten Setup, das war im Mai 2023, hab ich 10 Kilo geholt, direkt aus dem Meerwasserfachgeschäft in Düsseldorf. Das kostete 18 Euro pro Kilo. Klar gab es anfangs etwas Algen, aber das hat sich dann gut eingependelt.

Eine Anemone ist für mich der Dreh- und Angelpunkt, so ein richtiger Lebenspunkt im Becken. Meine Ocellaris Clownfische brauchen das einfach, um sich sicher zu fühlen, um ihre feste Heimat zu haben. Ich hatte mal eine prächtige Blasenanemone, so um die 70 Euro, die war von Anfang an deren Zuhause. Im Januar 2022 ist sie mir leider nach einem unerwarteten Stromausfall eingegangen. Musste dann wieder etwas sparen für eine neue, jetzt ist es eine Kupferanemone, und die hat sich wunderbar etabliert. Das ist so ein schöner Anblick, wenn die da drin rumwuseln.

Die Wasserwerte, das ist wirklich ein Dauerthema, immer wieder. Ich teste meine Werte, also pH, Nitrat und die Temperatur, jeden Sonntag fest. Das mache ich schon seit Jahren so. Ganz am Anfang hab ich das total unterschätzt, hatte im allerersten Becken mal einen Nitratpeak, das war im Dezember 2018, weil ich einfach zu viel gefüttert hatte. Da musste ich dann ganz schnell Wasser wechseln und eine extra Flasche Bakterien kaufen, um das wieder ins Lot zu bringen.

Meine Filterung läuft super über einen kleinen Abschäumer im Technikbecken und eben das Lebendgestein, wie ich schon erzählt hab. Dazu wechsel ich jede Woche etwa 10 Prozent des Wassers, das ist für mich eine feste Regel. Ich nehme dafür immer Osmosewasser und mische es mit speziellem Meeressalz. Einmal, im April 2021, hab ich aus Versehen Leitungswasser nachgefüllt, das war echt dumm von mir. Ergebnis: eine riesige Algenexplosion. Seit diesem Vorfall bin ich da total vorsichtig und messe alles doppelt.

Futter ist auch so ein Kapitel für sich. Meine Fische kriegen meistens Frostfutter, das ist am einfachsten. Aber ein- bis zweimal die Woche gibt's Artemia oder Mysis, lebend, die sind dann richtig gierig, das ist schön anzusehen. Das hol ich immer frisch vom Händler, so für 4-5 Euro die Portion, das ist ein kleines Vergnügen. Meine Clownfische sind übrigens besonders scharf auf die ganz kleinen Mysis, die anderen lassen sie oft liegen. Da merkt man genau, was denen wirklich schmeckt und was nicht.

Welche Aquariumgröße benötigen Sie für Clownfische?

Für Ihre quirligen Clownfische, diese kleinen orange-weißen Akrobaten, die an ihrer Anemone kleben wie Kaugummi am Schuh, brauchen Sie schon ein Bassin von mindestens 200 Litern. Das mag erstmal nach viel klingen, aber bedenken Sie:

  • Die Anemone, ihre flauschige Villa: Clownfische sind zwar keine Langstreckenschwimmer, sondern eher territoriale Kurzstrecken-Artisten. Sie tanzen lieber um ihre schützende Anemone herum, als die Weltmeere zu erkunden. Doch diese liebenswerte Schutzpflanze braucht Raum zum Atmen und Ausbreiten. Stellen Sie sich vor, Sie müssten auf engstem Raum mit Ihrem Nachbarn im selben Sessel leben. Unangenehm, oder?
  • Stabiles tropisches Klima: Die Wassertemperatur ist entscheidend. Wir reden hier von einem warmen Spa-Bereich von 23 bis 28 Grad Celsius. Das ist die Wohlfühltemperatur, die Sie auch in den tropischen Regionen finden, wo diese kleinen Kerle ursprünglich zu Hause sind. Zu kalt, und sie werden träge wie ein Rentner am Montagmorgen. Zu warm, und sie geraten in Hitzestress.

Denken Sie daran, ein größeres Aquarium ist nicht nur ein Haus, sondern ein ganzes Ökosystem mit mehr Stabilität und weniger Stress für alle Bewohner. Das ist wie beim Umzug in eine größere Wohnung: Mehr Platz, mehr Luft zum Atmen und weniger Streit ums Sofa.