Warum soll man vor dem Schwimmen nichts essen?

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Um Krämpfe beim Schwimmen zu vermeiden, sollte man weder mit vollem noch mit leerem Magen ins Wasser gehen. Die Verdauung beansprucht Energie, die dann beim Schwimmen fehlt. Nach dem Essen sollte man mindestens 30-60 Minuten warten.
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Schwimmen mit vollem Bauch? Lieber nicht! Warum du vor dem Sprung ins kühle Nass auf eine große Mahlzeit verzichten solltest.

Sommer, Sonne, Badespaß! Doch bevor du dich ins Wasser stürzt, lohnt sich ein Blick auf deinen Teller – oder besser gesagt, darauf, was in den letzten Stunden darauf lag. Denn Schwimmen mit vollem Magen kann nicht nur unangenehm, sondern sogar gefährlich sein. Der Grund: Unser Körper benötigt Energie für die Verdauung. Diese Energie fehlt dann aber beim Schwimmen, was zu Krämpfen, Übelkeit oder sogar Erbrechen führen kann.

Im Wasser kühlt der Körper zudem ab. Die Durchblutung der Haut und Muskulatur wird reduziert, um die Kerntemperatur zu halten. Gleichzeitig benötigt der Verdauungsprozess aber eine verstärkte Durchblutung des Magen-Darm-Traktes. Dieser "Konflikt" zwischen den Bedürfnissen des Körpers kann zu Verdauungsproblemen und einem unangenehmen Völlegefühl führen. Man fühlt sich träge und schwer, die Schwimmleistung lässt nach.

Auch ein komplett leerer Magen ist nicht ideal. Der Körper braucht Energie, um im Wasser optimal zu funktionieren. Heißhunger oder ein Energietief mitten im See sind nicht nur unangenehm, sondern können auch gefährlich werden.

Die goldene Mitte ist der Schlüssel: Eine leichte, gut verdauliche Mahlzeit etwa zwei bis drei Stunden vor dem Schwimmen liefert die nötige Energie, ohne den Körper zu belasten. Beispiele hierfür sind Obst, Joghurt oder ein kleines Müsli. Nach einem üppigen Mittagessen solltest du mindestens 30 bis 60 Minuten, besser aber länger, mit dem Schwimmen warten.

Höre auf deinen Körper! Jeder Mensch verdaut unterschiedlich schnell. Wenn du dich nach dem Essen noch voll oder unwohl fühlst, warte lieber etwas länger, bevor du ins Wasser gehst. So steht einem unbeschwerten und sicheren Badevergnügen nichts mehr im Wege! Und vergiss nicht: Ausreichend Flüssigkeit ist beim Schwimmen ebenso wichtig wie die richtige Ernährung.