Wann sollte man sich nicht die Haare färben?

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Hormonschwankungen während der Periode können die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Eine Haarfarbe sollte dann vermieden werden, da die körperliche und psychische Belastung durch die Krämpfe erhöht ist. Das Färben könnte die Beschwerden zusätzlich verstärken.
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Wann sollten Sie auf das Haarefärben verzichten? Der Einfluss von Hormonen und mehr

Haare färben ist beliebt und kann das Aussehen positiv verändern. Doch wann ist es besser, die Färbemittel im Schrank zu lassen? Neben den bekannten Risiken wie Allergien und Haarschäden gibt es Phasen, in denen das Färben besonders ungünstig sein kann – und das betrifft mehr als nur die offensichtliche Schwangerschaft.

Ein oft unterschätzter Faktor ist der Einfluss von Hormonschwankungen. Besonders während der Menstruation erleben viele Frauen eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit. Die hormonellen Veränderungen können zu Krämpfen, Kopfschmerzen und allgemeiner Unpässlichkeit führen. Die chemischen Inhaltsstoffe von Haarfarben, der Geruch und der oft längere Prozess des Färbens können diese Beschwerden erheblich verstärken. Der zusätzliche Stress und die möglicherweise intensivere Wahrnehmung von Schmerzen machen das Haarefärben während der Periode für manche Frauen zu einer unangenehmen, ja sogar schmerzhaften Erfahrung. Es ist daher ratsam, den Termin für die Haarfarbe auf die Tage nach der Menstruation zu verschieben, wenn die hormonellen Schwankungen und damit die Empfindlichkeit abnehmen.

Aber die Menstruation ist nicht der einzige Faktor. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie besonders vorsichtig sein. Die Inhaltsstoffe vieler Haarfarben können die Gesundheit von Mutter und Kind beeinträchtigen. Hier gilt es, unbedingt mit dem Arzt oder der Hebamme Rücksprache zu halten und auf spezielle, für Schwangere und Stillende geeignete Produkte zurückzugreifen, falls überhaupt ein Färben gewünscht ist. Oft ist es jedoch ratsamer, während dieser sensiblen Phasen auf das Haarefärben zu verzichten.

Auch bei bestehender Erkrankung der Kopfhaut, wie beispielsweise Schuppenflechte, Neurodermitis oder offenen Wunden, sollte das Färben unbedingt vermieden werden. Die chemischen Substanzen können die Entzündung verschlimmern und zu erheblichen Beschwerden führen. In diesem Fall ist zunächst die Behandlung der Kopfhautkrankheit durch einen Dermatologen unerlässlich.

Zusätzlich sollten Sie auf Ihre allgemeine Verfassung achten. Bei Fieber, Grippe oder anderen Infekten sollten Sie das Haarefärben verschieben. Ihr Körper benötigt in solchen Zeiten seine Energie zur Genesung, und die zusätzliche Belastung durch den Färbeprozess kann die Heilung verzögern.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Haarefärben sollte gut überlegt sein. Neben den bekannten Risiken sollten Sie Ihre individuelle Situation, insbesondere hormonelle Schwankungen, den Gesundheitszustand Ihrer Kopfhaut und Ihre allgemeine Verfassung berücksichtigen. Ein Terminverschiebung kann oft dazu beitragen, unangenehme Erfahrungen zu vermeiden und Ihre Gesundheit zu schützen. Im Zweifelsfall ist eine Beratung bei Ihrem Arzt oder Friseur empfehlenswert.