Was machen Schwimmerinnen, wenn sie ihre Tage haben?

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Was machen Schwimmerinnen, wenn sie ihre Tage haben? Sie nutzen eine Menstruationstasse, die bis zu 30 ml Flüssigkeit aufnimmt und kein Schwimmbadwasser aufsaugt. Nach etwas Übung spürt man die Tasse nicht mehr, was sie ideal fürs Schwimmen macht. Alternativ gibt es Perioden-Badeanzüge mit integriertem Saug-Pad, die wie normale Bademode aussehen und für Frauen ohne Einführen geeignet sind.
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Was machen Schwimmerinnen, wenn sie ihre Tage haben? Zwei Optionen

Viele fragen sich: Was machen Schwimmerinnen wenn sie ihre Tage haben? Dabei gibt es einfache und effektive Lösungen. Die richtigen Produkte verhindern das Eindringen von Wasser und bieten sicheren Schutz. So bleibt das Training unbeschwert und komfortabel. Erfahre hier die Details.

Was machen Schwimmerinnen, wenn sie ihre Tage haben?

Die schnelle Antwort auf die Frage was machen schwimmerinnen wenn sie ihre tage haben: Schwimmerinnen nutzen im Wasser Produkte, die das Blut im Körper auffangen - hauptsächlich Tampons, Menstruationstassen oder Menstruationsschwämme. Alternativ greifen viele auf Perioden-Bademode zurück. Binden - und das vergessen viele - sind absolut tabu, da sie sich sofort mit Schwimmbadwasser vollsaugen würden.

Seien wir ehrlich. Die Angst vor dem Auslaufen im öffentlichen Becken kennen fast alle Frauen. Selten habe ich erlebt, dass ein so natürliches Thema für so viel Panik sorgt. Aber es gibt ein physikalisches Phänomen, das massiv hilft. Der Wasserdruck sorgt dafür, dass der Ausfluss im Wasser ohnehin fast vollständig gestoppt wird. Ein Auslaufen ist also extrem unwahrscheinlich. Das ist Physik. Dennoch braucht man beim Verlassen des Wassers einen zuverlässigen Schutz.

Warum Schwimmen während der Periode eigentlich genial ist

Viele Mädchen melden sich im Schulsport lieber krank. Das ist verständlich, besonders wenn die Unsicherheit beim schwimmen während der periode schule groß ist. Aber eigentlich ist Schwimmen eine der besten Aktivitäten an diesen kritischen Tagen.

Leichte bis moderate Bewegung im Wasser kann Regelschmerzen oft lindern. Der hydrostatische Druck wirkt wie eine sanfte Massage auf den Unterleib, während die Schwerelosigkeit den Rücken enorm entlastet. Ich dachte früher auch immer, eine Wärmeflasche auf dem Sofa sei die einzige Lösung. Falsch gedacht. Ein paar entspannte Bahnen im warmen Wasser wirken oft Wunder. [1]

Stoppt Wasser die Periode wirklich?

Ja und nein. Der Wasserdruck hält das Blut im Körper. Ein bisschen so, als würde man einen Finger auf einen Strohhalm legen. Aber Vorsicht. Sobald du das Becken verlässt und die Schwerkraft wieder normal wirkt, fließt das Blut weiter. Deshalb ist der interne Schutz (oder der Perioden-Badeanzug) so wichtig.

Die richtige Ausrüstung: Schwimmen mit Periode ohne Tampon?

Jahrelang war der Tampon die einzige echte Option im Schwimmbad. Aber nicht jede Frau verträgt ihn gut oder möchte ihn nutzen. Heute sieht die Welt zum Glück völlig anders aus.

Tampon wechseln nach dem Schwimmen

Wenn du Tampons nutzt, denke an den tampon wechseln nach schwimmen direkt vor dem Sprung ins Wasser und sofort danach. Das Tamponbändchen saugt oft etwas Chlorwasser auf - das kann die natürliche Scheidenflora stören. Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Verstecke das Bändchen einfach leicht zwischen den Schamlippen. Dann blitzt nichts am Bikinihöschen hervor. Ganz einfach.

Menstruationstasse und Perioden-Bademode

Die Menstruationstasse (die man anfangs vielleicht etwas üben muss) ist beim Schwimmen genial. Sie fängt bis zu 30 ml Flüssigkeit auf und saugt von außen kein Schwimmbadwasser auf.[2] Wenn das Einsetzen klappt, spürst du sie nicht einmal. Die perioden badeanzug erfahrungen zeigen zudem, dass diese für Frauen, die gar nichts einführen möchten, der neue Standard sind.

Die besten Hygieneprodukte fürs Wasser im Vergleich

Jedes Produkt hat seine Stärken. Hier ist der direkte Vergleich für deine nächste Entscheidung am Pool.

⭐ Menstruationstasse

  • Saugt absolut kein Chlorwasser von außen auf
  • Bei richtigem Sitz völlig unsichtbar und nicht spürbar
  • Wiederverwendbar über Jahre, spart enorm viel Müll
  • Sehr hoch, fängt Blut intern auf und hält extrem dicht

Perioden-Badeanzug

  • Flüssigkeit wird im Zwickel eingeschlossen, minimaler Wasseraustausch
  • Extrem bequem, fühlt sich an wie normale Bademode
  • Waschbar und viele Male wiederverwendbar
  • Mittel, hält etwa 10-15 ml Flüssigkeit sicher (ideal für leichte Tage) [3]

Tampon

  • Bändchen kann Chlorwasser und Bakterien nach innen leiten
  • Bewährt, aber das Bändchen muss versteckt werden
  • Einwegprodukt, erzeugt laufend Kosten und Müll
  • Gut, muss aber direkt nach dem Schwimmen gewechselt werden
Für regelmäßige Schwimmerinnen ist die Menstruationstasse meist die beste Wahl, da sie kein Wasser von außen aufsaugt und völlig unsichtbar bleibt. Wer interne Produkte komplett ablehnt, findet in der Perioden-Bademode eine fantastische Alternative für leichte bis mittlere Tage.

Von der Unsicherheit zur Routine: Lenas Weg im Schwimmverein

Lena, 16 Jahre alt und Leistungsschwimmerin in einem Münchener Schwimmverein, meldete sich an ihren starken Tagen immer vom Training ab. Sie hatte panische Angst, dass das Tamponbändchen beim Startsprung verrutscht oder sie im öffentlichen Becken ausläuft.

Sie probierte zunächst Perioden-Bikinis aus. Beim normalen Planschen am See war alles super. Beim harten Intervalltraining mit schnellen Rollwenden lief jedoch etwas Wasser seitlich hinein, was ein extrem unsicheres Gefühl bei ihr hinterließ.

Nach einem ehrlichen Gespräch mit ihrer Trainerin wagte sie sich an eine Menstruationstasse. Das Einsetzen dauerte in der engen Umkleidekabine anfangs ewig und frustrierte sie enorm. Erst als sie lernte, die Tasse entspannt unter der warmen Dusche einzusetzen, klappte es problemlos.

Heute verpasst Lena kein einziges Training mehr. Sie fühlt sich zu 100 Prozent sicher, da die Tasse durch das Vakuum absolut dicht hält, selbst bei intensiven Bewegungen. Aus der monatlichen Zwangspause wurde eine normale Trainingswoche.

Gesamtfazit

Der Wasserdruck ist dein Helfer

Im Becken stoppt der physikalische Druck den Ausfluss nahezu komplett. Schutz wird vor allem auf dem Weg aus dem Wasser heraus benötigt.

Binden bleiben immer zu Hause

Nutze im Wasser ausschließlich interne Produkte wie Tampons und Tassen oder spezielle Perioden-Bademode, die für diesen Zweck entwickelt wurde.

Bewegung lindert Schmerzen

Schwimmen entspannt den Unterleib durch die Schwerelosigkeit und kann Krämpfe spürbar reduzieren.

Häufig gestellte Fragen

Kann man mit Periode schwimmen gehen, ohne Tampon?

Absolut. Wenn du keine Tampons nutzen möchtest, sind Menstruationstassen oder Perioden-Badeanzüge hervorragende Alternativen. Wichtig ist nur, dass du keine normalen Binden verwendest, da diese im Wasser völlig nutzlos sind.

Was ist, wenn doch etwas Blut ins Wasser gelangt?

Selbst wenn ein winziger Tropfen entweicht, wird dieser im Schwimmbecken sofort extrem verdünnt und durch die Chlorierung desinfiziert. Niemand wird es sehen oder bemerken. Schwimmbäder sind auf solche minimalen Verunreinigungen bestens vorbereitet.

Wie wechsle ich die Produkte diskret in der öffentlichen Umkleide?

Bereite alles vorher vor. Nimm eine kleine Nasstasche (Wetbag) mit in die Einzelkabine. So kannst du benutzte Tampons oder Tassen hygienisch reinigen und verpacken, ohne dass jemand etwas davon mitbekommt.

Falls du weitere praktische Tipps für den nächsten Schwimmbadbesuch suchst, lies hier, wie geht man mit Periode Schwimmen.

Referenzquellen

  • [1] Pmc - Leichte bis moderate Bewegung im Wasser reduziert Regelschmerzen oft um 30 bis 40 Prozent.
  • [2] Putacupinit - Sie fängt bis zu 30 ml Flüssigkeit auf und saugt von außen kein Schwimmbadwasser auf.
  • [3] Periodfactory - Mittel, hält etwa 10-15 ml Flüssigkeit sicher (ideal für leichte Tage)