Wie heißen abstehende Muttermale?

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Erhabene Muttermale, besonders im Gesicht, können ästhetisch störend sein und oft ein Anliegen für Betroffene darstellen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren bis zu Umwelteinflüssen. Für manche sind sie ein Grund zur medizinischen Beratung.
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Erhabene Muttermale: Was sie sind und wie man sie behandelt

Einleitung

Erhabene Muttermale, auch als Naevi bezeichnet, sind häufige Hautläsionen, die sich als erhobene, dunklere Flecken auf der Haut manifestieren. Sie können an jeder Stelle des Körpers auftreten, sind aber besonders auffällig im Gesicht, wo sie ästhetische Bedenken hervorrufen können. In diesem Artikel untersuchen wir die Ursachen, Arten und Behandlungsmöglichkeiten erhabener Muttermale.

Ursachen von erhabenen Muttermalen

Die Ursachen für erhabene Muttermale sind vielfältig und können sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren umfassen. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Genetik: Die Veranlagung für erhabene Muttermale kann vererbt werden.
  • Hormone: Schwangerschaft und Pubertät können den Hormonspiegel verändern, der das Wachstum von Muttermalen fördern kann.
  • Sonnenexposition: Übermäßige Sonneneinstrahlung kann die Melaninsynthese anregen, was zu dunkleren und erhabeneren Muttermalen führen kann.
  • Reibung: Ständige Reibung auf der Haut, z. B. durch Kleidung oder Schmuck, kann zu einer Entzündung und Verdickung von Muttermalen führen.

Arten von erhabenen Muttermalen

Es gibt verschiedene Arten von erhabenen Muttermalen, darunter:

  • Seborrhoische Keratosen: Diese gutartigen Wucherungen sind braun oder schwarz und fühlen sich rau oder schuppig an.
  • Aktinische Keratosen: Diese präkanzerösen Läsionen sind rötlich oder bräunlich und können sich in Hautkrebs entwickeln.
  • Fibrome: Diese weichen, erhabenen Muttermale bestehen aus fibrösem Bindegewebe.
  • Hämangiome: Diese gutartigen Tumore entstehen aus Blutgefäßen und können rot oder bläulich erscheinen.

Behandlung von erhabenen Muttermalen

Die Behandlung erhabener Muttermale hängt von ihrer Art, Größe und Lage ab. Zu den gängigen Behandlungsmöglichkeiten gehören:

  • Kryotherapie: Das Einfrieren des Muttermals mit flüssigem Stickstoff.
  • Elektrochirurgie: Entfernen des Muttermals mit einem elektrisch geladenen Instrument.
  • Lasertherapie: Verwenden eines Lasers, um das Muttermal abzutragen.
  • Exzision: Chirurgische Entfernung des gesamten Muttermals.

Prävention von erhabenen Muttermalen

Da einige erhabene Muttermale durch Umwelteinflüsse verursacht werden, können folgende Maßnahmen zur Vorbeugung beitragen:

  • Sonnenschutz: Schützen Sie Ihre Haut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung durch Tragen von Schutzkleidung, Sonnencreme und Hüten.
  • Reibung vermeiden: Vermeiden Sie ständige Reibung auf der Haut, indem Sie Kleidung tragen, die gut sitzt und auf Schmuck verzichtet.

Wann man einen Arzt aufsucht

Auch wenn die meisten erhabenen Muttermale gutartig sind, ist es bei folgenden Anzeichen wichtig, einen Arzt aufzusuchen:

  • Schnelle Veränderungen in Größe, Form oder Farbe: Dies kann auf Hautkrebs hinweisen.
  • Blutung, Juckreiz oder Schmerzen: Anzeichen einer Entzündung oder Infektion.
  • Familienanamnese von Hautkrebs: Erhöhtes Risiko für erhabene Muttermale, die bösartig werden können.

Fazit

Erhabene Muttermale sind häufige Hautläsionen, die ästhetische Bedenken hervorrufen können. Während sie oft gutartig sind, ist es wichtig, sich ihrer Arten und Ursachen bewusst zu sein. Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, um das Erscheinungsbild erhabener Muttermale zu verbessern, und vorbeugende Maßnahmen können helfen, ihre Entwicklung zu verhindern. Bei Verdacht auf Hautkrebs ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung zu gewährleisten.