Was hilft gegen Sonnenbrand vom Solarium?
Sonnenbrand nach dem Solarium: Was jetzt hilft und wie man ihn vermeidet
Ein Solariumbesuch verspricht eine gebräunte Haut, doch leider kann es auch schnell zu einem Sonnenbrand kommen, der alles andere als angenehm ist. Die UV-Strahlung im Solarium ist intensiv und die Haut ist oft nicht ausreichend vorbereitet oder geschützt. Was also tun, wenn es doch passiert ist und die Haut brennt und spannt? Und wie kann man in Zukunft vorbeugen?
Erste Hilfe bei Sonnenbrand nach dem Solarium:
Wichtig ist, schnell zu handeln, um die Beschwerden zu lindern und die Haut bei der Regeneration zu unterstützen. Hier sind einige bewährte Tipps, die bei einem leichten bis mittelschweren Sonnenbrand Linderung verschaffen können:
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Kühlung ist das A und O: Die Hitze muss aus der Haut. Vermeiden Sie jedoch eiskalte Kompressen, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Lauwarmes Wasser ist ideal.
- Kühle Umschläge: Tränken Sie ein sauberes Tuch in lauwarmem Wasser und legen Sie es auf die betroffenen Stellen. Wiederholen Sie dies regelmäßig.
- Kühles Bad oder Dusche: Eine kurze, kühle Dusche (nicht zu kalt!) kann ebenfalls sehr wohltuend sein. Verwenden Sie dabei eine milde, pH-neutrale Waschlotion.
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Hausmittel mit beruhigender Wirkung: Einige Hausmittel können entzündungshemmend und beruhigend wirken und so die Heilung unterstützen.
- Schwarztee: Die Gerbstoffe im Schwarztee wirken entzündungshemmend. Bereiten Sie einen starken Schwarztee zu, lassen Sie ihn abkühlen und tränken Sie damit ein Tuch, das Sie auf die betroffenen Stellen legen.
- Quark: Quark hat einen kühlenden und entzündungshemmenden Effekt. Tragen Sie eine dünne Schicht Quark auf die betroffenen Stellen auf und lassen Sie ihn antrocknen. Spülen Sie ihn dann vorsichtig mit lauwarmem Wasser ab.
- Buttermilch oder Joghurt: Ähnlich wie Quark wirken Buttermilch und Joghurt kühlend und beruhigend. Tragen Sie sie dünn auf die Haut auf und spülen Sie sie nach einiger Zeit ab.
- Aloe Vera: Aloe Vera-Gel ist ein Klassiker bei Sonnenbrand. Es spendet Feuchtigkeit, wirkt entzündungshemmend und fördert die Regeneration der Haut. Achten Sie auf ein reines Aloe Vera-Gel ohne unnötige Zusätze.
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Feuchtigkeitspflege ist entscheidend: Nach der Kühlung braucht die Haut Feuchtigkeit, um nicht auszutrocknen und die Heilung zu unterstützen.
- Feuchtigkeitsspendende Lotionen: Verwenden Sie leichte, parfumfreie Lotionen, die speziell für empfindliche oder sonnenverbrannte Haut entwickelt wurden.
- Panthenol-Salbe: Panthenol unterstützt die Hautregeneration und spendet Feuchtigkeit.
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Viel trinken: Sonnenbrand entzieht dem Körper Flüssigkeit. Achten Sie darauf, ausreichend Wasser zu trinken, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.
Wann zum Arzt?
In folgenden Fällen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen:
- Starke Schmerzen: Wenn der Sonnenbrand sehr schmerzhaft ist.
- Blasenbildung: Wenn sich großflächig Blasen bilden.
- Begleiterscheinungen: Wenn Fieber, Übelkeit, Schwindel oder Kreislaufprobleme auftreten.
Vorbeugen ist besser als Heilen: So vermeiden Sie Sonnenbrand im Solarium
Der beste Weg, um Sonnenbrand nach dem Solarium zu vermeiden, ist die richtige Vorbereitung und die Einhaltung einiger wichtiger Regeln:
- Hauttyp bestimmen: Lassen Sie sich im Solarium über Ihren Hauttyp beraten. Nur so kann die richtige Bestrahlungsdauer ermittelt werden.
- Langsam anfangen: Beginnen Sie mit kurzen Bestrahlungszeiten und steigern Sie diese langsam.
- Schutz: Tragen Sie eine spezielle Sonnenbankkosmetik, die die Haut vor UV-Strahlung schützt und gleichzeitig die Bräunung unterstützt. Schützen Sie Ihre Augen mit einer speziellen Schutzbrille.
- Keine Medikamente: Informieren Sie das Personal über die Einnahme von Medikamenten, da einige die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen können.
- Regelmäßige Pausen: Gönnen Sie Ihrer Haut ausreichend Pausen zwischen den Solariumbesuchen.
- Alternative Bräunungsmethoden: Wägen Sie ab, ob Selbstbräuner eine schonendere Alternative für Sie darstellen.
Fazit:
Sonnenbrand nach dem Solarium ist schmerzhaft und schädlich für die Haut. Durch die richtige Vorbereitung, Schutz und die Einhaltung der empfohlenen Bestrahlungszeiten kann man das Risiko jedoch minimieren. Sollte es dennoch zu einem Sonnenbrand kommen, sind Kühlung, Feuchtigkeit und beruhigende Hausmittel die besten Helfer. Bei starken Beschwerden sollte jedoch immer ein Arzt konsultiert werden. Denken Sie daran: Eine gesunde Bräune ist besser als eine gezwungene, die Ihrer Haut schadet.
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