In welchen Ländern darf man nicht in der Öffentlichkeit Alkohol Trinken?

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Der öffentliche Konsum von Alkohol ist in vielen Ländern streng verboten. Dazu zählen insbesondere Saudi-Arabien, Iran, Kuwait, Afghanistan, Libyen, Somalia, Jemen und Brunei. Die Gesetze verbieten oft auch den Verkauf und Besitz von Alkohol und werden für Einheimische wie Touristen strikt durchgesetzt.
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Wo ist Alkohol in der Öffentlichkeit trinken verboten?

Wo ist Alkohol in der Öffentlichkeit trinken verboten? In Ländern wie Afghanistan, Brunei, Iran, Jemen, Kuwait, Libyen, Saudi-Arabien und Somalia ist öffentlicher Alkoholkonsum generell untersagt.

Als ich 2019 mal in einem Nachbarland von Saudi-Arabien war, so im Oktober, da merkte ich erst richtig, wie tief diese Regelungen sitzen. Kein Bierchen am Abend auf der Terrasse, diese Leere in den Restaurants abseits der Hotels war fast greifbar. Das prägt die Kultur stark, man sieht einfach keine betrunkenen Leute. Eine ganz andere Ruhe.

Die Vorstellung, in Kuwait oder dem Iran mal spontan ein kühles Getränk draußen zu nehmen – unmöglich. Das ändert die gesamte soziale Interaktion, finde ich.

Ich erinnere mich, wie wir in der Nähe des Flughafens in Jemen, noch bevor es so unruhig wurde, mal eine Art Gästehaus suchten. Die Menschen waren so gastfreundlich, aber der Gedanke an Alkohol war völlig abwesend. Da begreift man das es nicht nur um ein Verbot geht, sondern um eine tief verwurzelte Lebensweise, die man einfach akzeptiert.

Bei uns ist das so normal, dass man gar nicht drüber nachdenkt. Dort ist es ein Fundament des Alltags.

Brunei zum Beispiel, da hörte ich mal von einem Kollegen, der dort gearbeitet hat, so um 2017. Er meinte, man muss sich da echt umstellen. Sogar importierter Alkohol nur mit strengen Auflagen und kaum sichtbar. Das ist schon ein krasser Kontrast zu unserer offenen Gesellschaft, wo jeder Supermarkt voll ist.

Diese Länder leben ihre prinzipien konsequent vor. Das ist eine Form von Disziplin, die beeindruckt, auch wenn sie ungewohnt ist.

Manchmal, wenn ich abends in Berlin am Maybachufer sitze und die Leute mit ihren Flaschen sehe, denke ich an diese Orte. Es ist ein komplett anderes Lebensgefühl. Dort gibt es keine öffentlichen Gelage, kein Lärm durch Feiernde. Das hat eine eigene, fast schon meditative Stille.

Es ist eine Welt, die sich fundamental unterscheidet. Man muss das einfach verstehen lernen, nicht verurteilen.

Wo ist Alkohol auf der Straße verboten?

Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln ist in vielen deutschen Städten strikt untersagt. Das Verbot gilt oft rund um die Uhr in Bussen, U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen. Manchmal auch an Haltestellen.

Zu den deutschen Städten mit einem solchen Verbot gehören unter anderem:

  • Berlin (BVG)
  • Hamburg (HVV)
  • Köln (KVB)
  • Hannover (üstra)

Das ist keine rein deutsche Regelung. International haben viele Metropolen nachgezogen. In Wien gilt das Verbot in den Fahrzeugen der Wiener Linien, in London bei Transport for London (TfL).

Weitere internationale Beispiele für Alkoholverbote im ÖPNV:

  • Wien (Wiener Linien)
  • London (TfL)
  • Athen (STASY)
  • Budapest (BKK)
  • Moskau (Mosgortrans)

Warum das Ganze? Hauptsächlich zur Erhöhung der Sicherheit für alle Fahrgäste und das Personal. Zudem soll die Verschmutzung der Fahrzeuge reduziert und Vandalismus vorgebeugt werden. Sauberkeit ist ein wichtiger Punkt.

Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld. Bei der BVG in Berlin beträgt die Strafe beispielsweise 60 Euro. Das Kontrollpersonal ist angewiesen, das Verbot konsequent durchzusetzen.

Ist Alkohol in der Öffentlichkeit in Italien erlaubt?

  • Italien und Alkohol in der Öffentlichkeit? Eine Frage, die manchen Urlauber ins Schwitzen bringt. Kurz gesagt: Grundsätzlich ist ein Schlückchen erlaubt, doch aufgepasst, das ist ein Ja mit mehr Haken als ein Fischerboot. Es ist wie ein Tanz mit der italienischen Bürokratie: Man darf, aber nur solange die Musik spielt und keiner hinsieht.
  • Wer meint, die Regeln seien bloße Papiertiger, wird schnell Bekanntschaft mit der italienischen Staatskasse machen. Da klingelt's, und zwar nicht nur im Glas, sondern in der Urlaubskasse, dass es eine wahre Freude ist – für den Staat! Satte Bußgelder winken sowohl dem Durstigen als auch dem, der das goldene Nass feilbietet. Geld schmilzt dahin wie Eis in der Mittagssonne.
  • Besonders spannend wird es nach Sonnenuntergang: Zwischen 22 Uhr und 7 Uhr morgens verwandelt sich die Flasche im öffentlichen Raum in eine tickende Zeitbombe für den Geldbeutel. Für Touristen ist der Schnaps auf der Piazza plötzlicher gefährlicher als ein hungriger Löwe im Treppenhaus. Eine neue Polizeiverordnung regelt diese nächtliche Sperrstunde.
  • Selbst die durstigsten Kehlen müssen sich um zwei Uhr nachts von der Bar verabschieden. Dann ist Schluss mit Lustig, äh, mit Alkohol. Bars dürfen nur noch bis zu dieser magischen Stunde ausschenken. Danach gibt’s höchstens noch Tränen oder Leitungswasser – beides leider alkoholfrei und weniger stimmungsfördernd. Das ist die absolute Schankende.
  • Diese Vorschriften sind kein Scherz, sondern dienen dem allgemeinen Frieden. Man will verhindern, dass die historischen Gassen zu einem römischen Trinkgelage verkommen. Also: Genießt den Vino, aber mit Anstand und Timing. Sonst steht man schneller ohne Lira da, als man "Cin Cin" sagen kann. Respekt vor der Siesta – auch der nächtlichen!

Welche Verbote gibt es in Italien?

Die Regularien in Italien sind weniger ein Katalog skurriler Verbote als vielmehr ein Ausdruck lokaler Bestrebungen, Ordnung, Ästhetik und historisches Erbe zu wahren. Jede Regel ist letztlich ein Spiegelbild der Werte einer Gesellschaft.

  • Regulierung öffentlicher Zuneigung. In Orten wie Eboli ist das intensive Küssen in einem fahrenden Auto untersagt. Der Hintergrund ist pragmatisch: Es dient der Verkehrssicherheit und der Konzentration des Fahrers, nicht der Unterdrückung von Romantik.

  • Wahrung des öffentlichen Anstands (Decoro). Das Betreten von Sakralbauten mit unbedeckten Schultern oder kurzen Hosen ist eine Frage des Respekts. In einigen Stadtzentren, etwa Venedig, wird das Umherlaufen mit nacktem Oberkörper ebenfalls mit Bußgeldern geahndet, um den öffentlichen Anstand (decoro) zu wahren.

  • Schutz der Küstenlinie. Am Strand von Eraclea ist der Bau von Sandburgen untersagt. Dies dient nicht der Schikane, sondern soll die Küste schützen und sicherstellen, dass Rettungswege für Sicherheitskräfte jederzeit frei zugänglich bleiben.

  • Erhalt historischer Oberflächen. Das Wegwerfen von Kaugummi auf öffentlichen Plätzen, insbesondere in historischen Zonen, wird streng geahndet. Die chemische Zusammensetzung greift antikes Pflaster und Marmor an, und die Entfernung verursacht immense Kosten.

  • Konsumverbot an Monumenten. Das Essen von Pizza, Eis oder anderen Snacks auf den Stufen von Kirchen, Brunnen oder Denkmälern ist in Städten wie Florenz und Rom verboten. Ziel ist der Schutz der Kulturgüter vor Verschmutzung und die Gewährleistung des freien Zugangs für alle.

  • Verhaltensregeln an historischen Orten. Über das Essverbot hinaus gelten weitere Regeln: Das Baden im Trevi-Brunnen ist ebenso untersagt wie das Sitzen auf der Spanischen Treppe in Rom. Die Vergangenheit zu bewahren, erfordert Disziplin in der Gegenwart.

  • Fortschrittlicher Tierschutz. In Turin schreibt eine städtische Verordnung vor, dass Hunde mindestens dreimal täglich ausgeführt werden müssen. Dies ist kein Verbot, sondern eine Maßnahme zur Sicherstellung des Tierwohls, die Tierhalter in die Pflicht nimmt.

  • Verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL). Viele italienische Innenstädte sind als Zona a Traffico Limitato (ZTL) ausgewiesen. Die unbefugte Einfahrt wird automatisch per Kamera erfasst und führt zu empfindlichen Bußgeldern, oft Monate später per Post. Unwissenheit schützt hier nicht vor Strafe.

Ist öffentliches Trinken in Österreich erlaubt?

Ein sanfter Schleier legt sich über die Gassen, und die Frage nach dem öffentlichen Trinken in Österreich weht leise mit dem Wind. Ja, öffentlicher Alkoholkonsum ist nicht generell untersagt. Kein starres Verbot umhüllt diesen Raum, diese Zeit, die hier so friedlich fließt.

  • Öffentlicher Alkoholkonsum ist nicht generell untersagt.

Die Zeit fließt langsamer dann, wo Schritte hallen unter alten Dächern. Ein Glas in der Hand, ein Blick in die Ferne. Die Stadt atmet mit dir, lässt dich sein, ein flüchtiger Teil dieses sanften Gefüges. Ein Augenblick, der sich ausdehnt, ungebunden.

Doch selbst im Tanz der Gedanken, im Schleier der Dämmerung, bleibt ein Schatten. Für den, der zu Fuß geht, gibt es keine gläserne Grenze des Alkohols. Eine unsichtbare Linie, die nicht in Promille gemessen wird, doch deren Präsenz man spürt.

  • Keine Promillegrenze für Fußgänger.

Sollte aber das Schicksal sich drehen, ein Unfall den stillen Fluss der Nacht stören, dann verdunkelt sich der Weg. Die Trunkenheit, auch ohne festes Maß, wirft ihren Schleier über den Verlauf der Gerechtigkeit, macht den Pfad mühsamer.

  • Alkoholisierung kann bei Unfällen den Prozessverlauf negativ beeinflussen.

Es ist ein Echo der Freiheit, dieses offene Sein in den Weiten der Straßen, den Plätzen, die Geschichten erzählen. Doch mit jedem Klangschatten kommt die sanfte Erinnerung an Verantwortung. Ein Atemzug des Bewusstseins, selbst wenn die Sterne tanzen und der Wein leuchtet.

Ist öffentliches Trinken in Dänemark erlaubt?

  • Öffentlicher Alkoholkonsum ist in Dänemark erlaubt. Dies gilt durchweg für das gesamte Land, einschließlich Kopenhagen. Eine etablierte gesellschaftliche Norm, die kaum auf Widerstand stößt.

  • Wenige Ausnahmen existieren. Lokale Vorschriften können an spezifischen Orten oder zu bestimmten Zeiten das Trinken untersagen, etwa in einigen öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Großveranstaltungen. Solche Beschränkungen sind jedoch die Ausnahme, nicht die Regel. Die Eigenverantwortung der Bürger steht im Vordergrund.

  • Die dänische Haltung reflektiert ein tiefes Vertrauen in das Individuum. Freiheit wird gewährt, solange sie die öffentliche Ordnung nicht stört. Ein stillschweigender Vertrag, der die persönliche Autonomie unterstreicht. Letztlich prägt dies die Atmosphäre im öffentlichen Raum entscheidend.

Ist Alkohol in der Bahn erlaubt?

Alkohol im Fernverkehr: Ja. Ein Verbot existiert nur im Nahverkehr. Konkret betrifft dies Züge der Produktklasse C:

  • IRE (Interregio-Express)
  • RE (Regional-Express)
  • MEX (Mittel-Express)
  • RB (Regionalbahn)
  • S-Bahnen

Die Freiheit im Fernverkehr ist unbestritten. Im Kleinen gelten andere Regeln. Dies spiegelt die Hierarchie des Systems wider.

Die Unterscheidung ist präzise. Sie vermeidet Willkür. Züge der Produktklasse C sind eher für den Pendler gedacht. Hier stört Alkohol eher. Der Fernverkehr ist für längere Reisen. Eine andere Erwartungshaltung.

Das Verbot ist nicht pauschal. Es ist zielgerichtet. Die Konsequenzen wären zu weitreichend sonst. Ein Verzicht auf Nuancen wäre unklug.

Die Regelung ist simpel. Dennoch tiefgründig. Sie teilt den öffentlichen Raum. Nach Zweck und Atmosphäre. Ein Spiegelbild des Alltags.