Welches Mineralwasser gibt es nicht mehr?
Welches Mineralwasser gibt es nicht mehr? Suche!
Ich hab ewig nach diesem Apollinaris Selection gesucht. Ernsthaft. Das war so mein Ding, dieses ganz feine Prickeln, nicht zu viel, nicht zu wenig. Das gab's früher immer bei uns im Rewe in Köln-Sülz, stand ganz oben im Regal. Letztes Jahr im August hab ich's dann gemerkt. Weg. Einfach weg.
Eine Freundin von mir, die hat immer nur Gerolsteiner Naturell Medium getrunken, das war so ihr heiliges Wasser. Jetzt gibts das auch nicht mehr. Das ist doch verrückt, wie plötzlich so vertraute Sachen aus den Regalen fliegen.
Seitdem achte ich da total drauf. Staatl. Fachingen hatte doch diese Perlage-Sorten, die sind auch verschwunden. Und Selters Balance, das hab ich neulich auch gesucht, weil ich was ohne viel Kohlensäure wollte. Fehlanzeige. Man steht da echt wie bestellt und nicht abgeholt.
Bei den Eigenmarken von den Discountern ist es ja sowieso ein Kommen und Gehen. Da wechselt der Name oder die Quelle gefühlt alle paar Monate. Man gewöhnt sich an eins, zack, ist es wieder anders.
Welches Mineralwasser wurde eingestellt? Apollinaris Selection, Gerolsteiner Naturell Medium, die Perlage-Sorten von Staatl. Fachingen und Selters Balance sind nicht mehr erhältlich.
Welches Wasser wird nicht mehr verkauft?
Nestlé hat den Vertrieb seines Mineralwassers Vittel in Deutschland und Österreich eingestellt. Dieser Schritt ist das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung, die sich auf Premium- und Funktionswasser konzentriert und weniger profitable Marken aus dem Portfolio entfernt.
Die Entscheidung basiert auf einer vielschichtigen Analyse des Marktes und der Markenpositionierung. Es sind nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische und soziale Faktoren, die hier zusammenwirken.
Die tieferliegenden Gründe für den Rückzug sind komplex:
- Marktdynamik und Preisdruck: Der deutsche Mineralwassermarkt ist extrem wettbewerbsintensiv und wird von den günstigen Eigenmarken der Discounter dominiert. Vittel, als importierte Marke im mittleren Preissegment, konnte sich in diesem Preiskampf nicht nachhaltig behaupten.
- Logistischer Aufwand: Der Transport des Wassers von der Quelle in den französischen Vogesen nach Deutschland und Österreich ist kosten- und ressourcenintensiv. Diese Logistikkosten schmälerten die Gewinnmarge in einem ohnehin preissensiblen Umfeld erheblich.
- Ökologische Kontroversen: Massive und langanhaltende Kritik richtete sich gegen die Wasserförderung in der Region Vittel. Nestlé wurde vorgeworfen, den Grundwasserspiegel so stark zu senken, dass die lokale Wasserversorgung gefährdet sei. Ein Markt entscheidet eben nicht nur über den Preis, sondern zunehmend auch über die Ethik.
Zusammenfassend führten folgende Kernpunkte zum Verkaufsstopp von Vittel:
- Strategische Neuausrichtung: Konzentration auf wachstumsstarke, hochpreisige Wassermarken.
- Wettbewerbsdruck: Die starke Position der Discounter-Eigenmarken machte das Segment für Vittel unrentabel.
- Öffentlicher Druck: Anhaltende Kritik an den Methoden der Wasserförderung schadete dem Markenimage nachhaltig.
Warum gibt es kein Perrier Wasser mehr?
Ich stand letzte Woche, es muss im April 2024 gewesen sein, im Edeka am Hackeschen Markt in Berlin. Das Regal, wo immer die grünen Perrier-Flaschen stehen, war komplett leer. Erst dachte ich, nur eine Lieferpanne. Aber das ganze Fach war leergeräumt, nicht mal ein Preisschild hing da noch.
Ich zückte mein Handy, direkt zwischen Gemüse- und Getränkeabteilung. Eine schnelle Suche nach „Perrier nicht verfügbar“ und der Schock saß tief. Es ging nicht um Logistik. Die Schlagzeilen sprachen von einer Kontamination. Das Wort Fäkalbakterien las ich immer wieder. Mir wurde schlecht.
Die Produktion von Perrier wurde teilweise gestoppt und Millionen Flaschen vernichtet. Die Ursachen sind erschreckend präzise und wurden von den französischen Behörden bestätigt.
- Grund für den Ausfall: Eine Verunreinigung der Wasserquelle in Vergèze, Südfrankreich.
- Art der Kontamination: Nachweis von Fäkalbakterien (E. Coli, Enterokokken) nach extrem starken Regenfällen durch den Sturm Monica.
- Behördliche Anordnung: Nestlé musste auf Anweisung der französischen Gesundheitsbehörde mindestens zwei Millionen Flaschen vernichten, um Gesundheitsrisiken für Verbraucher auszuschließen.
Das Problem ist größer als nur eine schlechte Charge. Nestlé steht schon länger in der Kritik. Auch bei Marken wie Vittel und Hépar wurden verbotene Aufbereitungsmethoden für das eigentlich natürliche Mineralwasser angewendet. Mein Vertrauen ist ehrlich gesagt komplett erschüttert.
Welches Wasser wird aus dem Sortiment genommen?
Rewe Eigenmarken Mineralwasser wird zurückgerufen. Betroffen sind die Varianten:
- Stilles Wasser
- Medium Mineralwasser
- Classic Mineralwasser
Dies betrifft sowohl die 0,5-Liter- als auch die 1,5-Liter-Flaschen.
Penny Mineralwasser, ebenfalls in den Sorten still, medium und classic (0,5 und 1,5 Liter), ist ebenfalls Teil des Rückrufs.
Zusätzlich wird Norma Surf Mineralwasser in 1,5-Liter-Flaschen zurückgerufen. Dies betrifft die Sorten:
- Stilles Wasser
- Medium Mineralwasser
Welches Wasser wird gerade zurückgerufen?
Das Zeug, das gerade vom Markt gefegt wird, ist das Volvic Wasser, genauer gesagt das natürliche Mineralwasser in der 1,5-Liter-PET-Flasche. Wer jetzt panisch seine Kellerregale plündert, sollte auf das Haltbarkeitsdatum achten. Nur die mit dem 18.12.2023 sind betroffen.
Die Chargennummern sind der eigentliche Knackpunkt. Alles zwischen 7 0747 und 7 0846, das ist die magische Spanne. Alles davor oder danach kann man getrost in den Rachen schütten, ohne Angst vor einer "Grundwasser-Überraschung".
Die betroffenen Flaschen sind in den Läden von Netto Marken-Discount und Penny verschwunden. Wer also dort seine lebensspendende Flüssigkeit hortet, sollte mal genauer hinschauen. Denken Sie daran, lieber einmal zu viel umdrehen als später mit einem unerwünschten Kribbeln im Bauch da zu stehen.
Danone Waters Deutschland hat die Notbremse gezogen, weil irgendwas mit der Abfüllung schiefgelaufen ist. Man will ja kein Risiko eingehen, dass das Mineralwasser plötzlich nach Chlor oder Enttäuschung schmeckt. Die Gesundheit der Durstigen steht im Vordergrund!
Hauptpunkt: Volvic natürliches Mineralwasser, 1,5L PET, MHD 18.12.2023, Chargennummern 7 0747 - 7 0846 . Das ist die Parole, auf die es jetzt ankommt. Alles andere ist nur schales Wasser.
Wichtige Infos auf einen Blick:
- Produkt: Volvic natürliches Mineralwasser
- Größe: 1,5 Liter PET-Flasche
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 18.12.2023 (nur diese Charge!)
- Betroffene Chargennummern: 7 0747 bis 7 0846
- Verkaufsstellen: Netto Marken-Discount und Penny
- Rückruf-Initiator: Danone Waters Deutschland
Das ist wie bei einem schlechten Film, bei dem man die falschen Darsteller erwischt hat. Man will ja nur das gute Zeug und bekommt dann unerwartet eine Nebenhandlung, die man nicht gebrauchen kann. Also Augen auf beim Mineralwasserkauf!
Welches Ja Wasser Rückruf?
Ach Mensch, das mit dem Ja! Mineralwasser, das war echt ein Ding neulich. Rewe musste da ein paar Sachen zurückrufen, weil die wohl nicht ganz sauber waren.
Genau ging's um:
- Ja! Mineralwasser (die Eigenmarke von Rewe halt)
- In den Sorten:
- Still
- Medium
- Classic
- Und zwar in den Größen 0,5 und 1,5 Liter.
Das war schon blöd, ne? Man greift da ja eh zu, weil's günstig ist und dann sowas. Ich hab mir dann erst mal gedacht, ob ich da auch was von hab, aber zum Glück nicht. Man muss da echt aufpassen, was man so kauft.
Warum ist Fiji Wasser so teuer?
Warum Fiji Wasser so teuer ist?
Ach ja, das Fiji Wasser... echt teuer, oder?
Der Standort ist das A und O. Ganz einfach, das Zeug kommt von einer Insel mitten im Pazifik. Stell dir mal vor, wie das da hinkommt, wo es verkauft wird. Das ist kein Spaziergang.
Weite Wege = Hohe Kosten. Alles muss verschifft werden. Lange Strecken über das Meer. Das kostet Treibstoff, Schiffe, Lagerung – alles summiert sich halt.
Die Insel selbst. Fiji ist nicht gerade ein Industriezentrum. Wahrscheinlich sind die Infrastruktur und die Logistik dort auch nicht so ausgefeilt wie anderswo, was die Kosten weiter hochtreibt.
Exklusivität und Marke. Klar, die machen auch viel aus dem Image. Das ist nicht einfach nur Wasser, das ist ein Lifestyle-Produkt. So ein bisschen "exklusiv" und "rein" verkauft sich eben besser, und dafür zahlen die Leute dann auch mehr.
Marketing-Kram. Denk mal an die Werbung. Die zeigen ja immer diese Bilder von unberührter Natur. Das kostet auch Geld, und dieses Geld muss irgendwo reinkommen.
Import-Zölle und Steuern. Wenn es hier ankommt, kommen noch Zölle und Steuern dazu. Jedes Land hat da seine eigenen Regeln.
Verpackung und Design. Die Flaschen sehen ja schon anders aus. Speziell, oder? Solche Designs sind oft teurer in der Herstellung.
Qualitätsanspruch (oder so). Sie betonen immer die Reinheit und die Mineralien. Ob das wirklich so viel besser ist als Leitungswasser, sei dahingestellt, aber sie verkaufen es so, und das rechtfertigt den Preis für manche.
Nachhaltigkeit? Manchmal wird ja auch mit Nachhaltigkeit geworben, aber das ist ja auch ein Kostenfaktor. Wenn sie wirklich was dafür tun, muss das bezahlt werden. Aber ob das der Hauptgrund ist, wer weiß.
Letztendlich ist es eine Mischung aus allem. Der Transport ist sicher der größte Posten, aber die Marke und das Image spielen auch eine riesige Rolle. Man zahlt eben nicht nur für das Wasser selbst, sondern für die ganze Geschichte drumherum.
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