Was passiert, wenn man nach 18 Uhr nichts mehr isst?
Was geschieht, wenn man nach 18 Uhr nichts mehr isst?
Wenn man nach 18 Uhr nichts mehr zu sich nimmt, schaltet der Körper nach etwa 12-14 Stunden auf einen Energiesparmodus um. Diese Phase wird auch als Fasten bezeichnet. Was passiert in dieser Zeit im Körper?
Glykogenabbau und Umschaltung auf Fettverbrennung
Während der Nahrungsaufnahme speichert der Körper überschüssige Glukose in Form von Glykogen in Leber und Muskeln. Wenn wir nach 12 Stunden fasten, sind diese Glykogenspeicher aufgebraucht.
Der Körper muss daher alternative Energiequellen finden. Er greift auf die gespeicherten Fette zurück, die in Fettsäuren und Glycerin aufgespalten werden. Die Fettsäuren werden in den Mitochondrien der Zellen zur Energiegewinnung verbrannt.
Hormonausschüttung
Das Fasten löst die Ausschüttung bestimmter Hormone aus, darunter:
- Glucagon: Stimuliert die Leber zur Freisetzung von Glukose und die Aufspaltung von Proteinen in Aminosäuren.
- Cortisol: Fördert den Abbau von Glykogen und die Energiefreisetzung.
- Wachstumshormon: Hilft bei der Aufrechterhaltung der Muskelmasse und fördert die Fettverbrennung.
Autopahgie
Während des Fastens tritt ein Prozess namens Autophagie auf, bei dem beschädigte Zellteile und Abfallstoffe abgebaut und wiederverwendet werden. Dies kann dazu beitragen, Zellschäden zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu verbessern.
Vorteile des Fastens
Das Fasten nach 18 Uhr kann mehrere Vorteile mit sich bringen, darunter:
- Gewichtsabnahme: Durch die Umschaltung auf Fettverbrennung kann der Körper Kalorien verbrennen und Gewicht verlieren.
- Verbesserte Insulinsensitivität: Fasten kann dazu beitragen, die Insulinsensitivität zu verbessern, was das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann.
- Reduzierte Entzündungen: Entzündungen können zu chronischen Krankheiten führen. Fasten kann Entzündungen reduzieren und die allgemeine Gesundheit fördern.
- Verbesserte Herzgesundheit: Fasten kann den Blutdruck senken und den Cholesterinspiegel verbessern, was das Risiko von Herzerkrankungen senken kann.
Fazit
Das Fasten nach 18 Uhr ist ein natürlicher Prozess, der eine Reihe von physiologischen Veränderungen auslöst. Der Körper schaltet auf einen Energiesparmodus um, greift auf Fettreserven zurück und löst die Ausschüttung von Hormonen aus, die die Gesundheit fördern. Während Fasten Vorteile haben kann, ist es wichtig, einen ausgewogenen Ernährungsansatz zu verfolgen und bei Bedarf einen Arzt zu konsultieren.
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