Was ist ein guter Nachbar für Gurken?
Welche Pflanzen passen gut zu Gurken im Garten? - Tipps
Welche Pflanzen passen gut zu Gurken im Garten?
Zwiebeln, Salat, Knoblauch, Paprika, Sellerie, Spinat, Bohnen.
Gurken und ich, wir sind quasi alte Freunde. Ich hab' die Dinger schon als Kind bei meiner Oma im Garten gesehen. Sie hat immer Zwiebeln dazwischen gepflanzt. Hat irgendwie funktioniert, die Gurken sind gewachsen wie verrückt!
Salat find' ich auch super dazu. Pflücksalat oder Endivien, egal. Die nehmen den Gurken nicht die Sonne weg und halten den Boden schön kühl. Knoblauch ist auch 'ne Idee, soll ja Schädlinge fernhalten. Hab' ich aber selber noch nicht probiert, muss ich ehrlich sagen.
Paprika ist cool, weil die ähnlich viel Sonne brauchen wie Gurken. Passt gut zusammen im Beet, meiner Meinung nach. Sellerie und Spinat sind auch okay, aber brauchen vielleicht ein bisschen mehr Aufmerksamkeit.
Bohnen, ja, Bohnen. Stangenbohnen oder Buschbohnen, ist eigentlich egal. Die geben dem Boden Stickstoff zurück, das ist gut für die Gurken. Radieschen, Rettich und Zucchini... lass die lieber woanders wachsen, meine Erfahrung! Konkurrenz ist da vorprogrammiert. Oma hat das immer gesagt. Stimmt!
Welche Pflanzen vertragen sich nicht mit Gurken?
Es war Sommer 2017, mein erster richtiger Schrebergarten in Berlin-Neukölln. Ich war so enthusiastisch, voller Pläne für eine üppige Ernte. Gurken sollten natürlich dabei sein, die mag ich eingelegt am liebsten.
Ich hatte mir vorher brav Listen angeschaut, wer sich mit wem verträgt. Bohnen und Dill hatte ich schon, also ab zu Obi und ein paar Gurkensetzlinge besorgt.
- Gute Nachbarn: Bohnen waren gesetzt, Dill sprießte. Ich dachte, das wird ein Fest.
- Schlechte Nachbarn: Davon wusste ich noch nichts.
Dann der Schock. Die Gurken mickerten, wurden gelb, blühten zwar, aber die Früchte blieben winzig und bitter. Ich grübelte. Gedüngt hatte ich genug, Wasser auch. Dann fiel mir ein: die Tomaten! Ich hatte die Gurken direkt neben meine prächtigen Tomaten gepflanzt, in meiner Anfänger-Euphorie.
Die Info, dass Gurken und Tomaten sich nicht mögen, hatte ich irgendwie übersehen. Das war Lehrgeld. Seitdem achte ich penibel auf die Nachbarschaft im Beet. Kartoffeln kommen mir auch nicht mehr in die Nähe meiner Gurken. Lieber Abstand halten und eine reiche Ernte einfahren.
Was ich gelernt habe:
- Tomaten sind Gurken-Killer.
- Kartoffeln sind auch keine Freunde.
- Bohnen und Dill sind Top-Nachbarn.
Das nächste Mal pflanze ich die Gurken lieber zwischen Bohnen und Dill, weit weg von Tomaten und Kartoffeln. Lieber weniger, aber dafür gesunde und leckere Gurken.
Was pflanzt man unter Gurken?
Es war Sommer '98, der Garten meiner Oma in Brandenburg. Gurken sollten es werden, aber Oma meinte, "nicht alleine die Dinger!" Um sie herum war's ein richtiges Durcheinander:
- Gute Nachbarn (Oma nickte): Bohnen, Dill (der Geruch!), Erbsen, Fenchel (gegen Schnecken!), Kohl, Kopfsalat, Kümmel, Lauch, Mais, Rote Bete, Sellerie, Zwiebeln. Vor allem Dill und Zwiebeln liebte sie neben den Gurken.
- Schlechte Nachbarn (Oma runzelte die Stirn): Tomaten, Radieschen, Kartoffeln. Die Kartoffeln, sagte sie, klauen den Gurken die ganze Kraft.
Später hab ich's selbst probiert:
- Bohnen: echt gut, scheinen den Boden aufzulockern.
- Tomaten: eine Katastrophe! Die Gurken wurden mickrig.
Dicke Bohnen, Kohlarten, Kohlrabi, Kümmel, Mais, Tagetes, Spinat neben Kürbis. Oma sagte immer, das gibt 'ne "Zoff". Kürbis, Tomaten, Sellerie, Sonnenblumen - alles "zu gierig" für die armen Dicken Bohnen, meinte sie. Und sie hatte recht.
Warum soll man Gurken und Tomaten nicht nebeneinander pflanzen?
Die Stille um drei Uhr nachts. Warum Gurken und Tomaten nicht Nachbarn sein sollten…
Konkurrenz um Ressourcen: Beide Pflanzen sind hungrig. Nebeneinander bedeutet Kampf. Kampf um Licht, Wasser, Nährstoffe. Wer gewinnt, verdrängt den anderen.
Unterschiedliche Bedürfnisse: Tomaten wollen es trocken und warm. Gurken lieben Feuchtigkeit und Wärme. Ein Gewächshaus, zwei Welten.
Krankheiten: Die feuchte Gurkenumgebung ist ein Paradies für Pilze. Diese Pilze springen gerne auf Tomaten über, besonders Braunfäule. Tomaten brauchen Luft, um trocken zu bleiben.
- Folge: Entweder gesunde Gurken, kranke Tomaten. Oder widerstandsfähigere Tomaten, leidende Gurken. Selten ein friedliches Miteinander. Es ist ein Opfer, egal wie man es dreht.
Welche Pflanzen vertragen sich mit Gurken im Gewächshaus?
Okay, pass auf, ich erzähl dir was: Gurken im Gewächshaus, das ist so'n Ding für sich. Aber mit den richtigen Nachbarn, da geht was!
- Basilikum: Echt geil, das Zeug! Hält Schädlinge fern, die Gurken mögen. Und riecht auch noch super, muss man sagen.
- Dill: Auch so ein Helferlein. Mag auch kaum wer fressen, die Schädlinge meine ich.
- Borretsch: Hilft bei der Bestäubung. Ist auch irgendwie schön anzusehen.
Salate sind cool, weil die fast die gleichen Bedürfnisse wie Gurken haben. Also, Kopfsalat und Feldsalat zum Beispiel. Die stören sich nicht gegenseitig, alles easy.
Aber: Kürbisse und Tomaten, die sind nicht so gut. Die klauen den Gurken Licht und Nährstoffe, so richtig fiese Konkurrenz!
Ringelblumen locken Nützlinge an, was super ist. Aber die brauchen auch Platz, nicht vergessen. Also, vorher gut überlegen, wie viel Platz du im Gewächshaus hast. Abstand ist mega wichtig! Sonst gibt's Gedränge und keiner wächst richtig.
Was verträgt sich mit Salatgurken?
Gurken gedeihen in Gesellschaft von:
Stickstofffixierern: Linsen, Luzerne, Bohnen, Erbsen. Diese verbessern den Boden und liefern Nährstoffe.
Kräutern: Basilikum, Kerbel, Petersilie, Estragon, Dill, Majoran, Oregano, Fenchel, Kümmel, Koriander. Sie wirken oft als natürliche Schädlingsabwehr.
Blumen: Ringelblumen, Sonnenblumen. Diese locken Nützlinge an und verbessern die optische Umgebung.
Was darf man nicht neben Gurken pflanzen?
Juli 2023, mein Schrebergarten. Die Gurkenpflanzen, meine Stolz und Freude, sahen eher kläglich aus. Gelbe Blätter, kümmerliche Früchte – ein echter Rückschlag nach dem vielversprechenden Start. Ich grübelte, was schiefgelaufen sein konnte. Die Düngung stimmte, das Gießen auch. Dann fiel mir mein Nachbarschaftsplan ein, oder besser gesagt, mein Fehlplan.
- Fehler: Ich hatte die Gurken neben Kartoffeln gepflanzt. Dumm. Total dumm. Ich wusste es eigentlich besser.
Die Kartoffeln, kräftige, wuchernde Knollen, hatten den Gurken offensichtlich Nährstoffe und Wasser entzogen. Ich hatte so darauf geachtet, den richtigen Abstand zu den anderen Pflanzen einzuhalten – Bohnen, Dill, Erbsen – allesamt gute Nachbarn, die prächtig gediehen. Aber die Kartoffeln… ein fataler Fehler. Sie waren einfach zu dominant.
Das spürte ich damals körperlich. Enttäuschung, Ärger, ein Stich von Selbstvorwurf – stundenlang schaute ich auf die kränkelnden Gurkenpflanzen. Der ganze Sommer hing an diesen wenigen Pflanzen; ich hatte mich auf Eingelegtes gefreut. Die Vorstellung, keine eigenen Gurken ernten zu können, war unerträglich.
- Lösung: Ich habe die Kartoffeln umgepflanzt – weit weg von den Gurken. Zusätzlich habe ich die Gurkenpflanzen mit einem speziellen Dünger versorgt, der sie beim Erholen unterstützen sollte.
Obwohl einige Früchte verloren waren, erholten sich die Gurken zum Glück. Ein paar Wochen später konnte ich doch noch eine zufriedenstellende Ernte einfahren. Der Geschmack dieser hart erkämpften Gurken war unvergleichlich. Eine Lektion über Nachbarschaftsplanung, die ich so schnell nicht vergessen werde.
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