Was fressen Amano Garnelen am liebsten?

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Amano-Garnelen, die fleißigen Putzkolonnen des Aquariums, bevorzugen frische Algenbewuchs an Dekoration und Scheiben. Ihr Allesfresser-Dasein lässt sie aber auch anderes Futter annehmen. Veralgte Flächen hingegen meiden sie. Ein gesundes Aquarium bedeutet für sie ein reich gedecktes Tischbuffet.
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Das Amano-Garnelen-Menü: Viel mehr als nur Algen

Amano-Garnelen ( Caridina multidentata) sind die beliebten, fleißigen Helfer im Aquarium, bekannt für ihre effiziente Algenbekämpfung. Doch was genau steht auf ihrem Speiseplan? Die weitverbreitete Annahme, sie ernähren sich ausschließlich von Algen, greift zu kurz. Während Algen tatsächlich einen Großteil ihrer Ernährung ausmachen, ist die Amano-Garnele ein Allesfresser mit vielseitigem Geschmack.

Frische Algen – die Delikatesse: Amano-Garnelen bevorzugen frischen, weichen Algenbewuchs. Diesen finden sie bevorzugt auf Aquarienpflanzen, Dekorationselementen aus Stein oder Holz und an den Scheiben. Dabei handelt es sich meist um Grünalgen, die sich als dünner Belag bilden. Veralgte, bereits abgestorbene oder stark verfilzte Algen werden hingegen eher gemieden. Der Grund liegt vermutlich in der geringeren Nährstoffdichte und der schwierigerer Verdaulichkeit.

Zusätzliche Nahrungsergänzung – ein ausgewogener Speiseplan: Um eine optimale Gesundheit und Vitalität der Amano-Garnelen zu gewährleisten, sollte das Aquarium nicht nur als Algenquelle dienen. Ein abwechslungsreiches Angebot an Futter sorgt für ein ausgewogenes Nährstoffprofil. Hier bieten sich verschiedene Optionen an:

  • Algentabletten: Spezielle Algentabletten für Garnelen stellen eine konzentrierte Nährstoffquelle dar und können punktuell zur Ergänzung eingesetzt werden. Achten Sie auf einen hohen Algenanteil und vermeiden Sie Produkte mit übermäßigem Farbstoffzusatz.

  • Gemüse: Klein geschnittenes Gemüse wie blanchierter Spinat, Zucchini oder Gurke wird gerne angenommen. Es ist wichtig, das Gemüse vor dem Einbringen ins Aquarium gründlich zu waschen und in kleinen Mengen zuzuführen, um Fäulnis zu vermeiden.

  • Welkes Laub: Abgefallene Blätter von bestimmten Bäumen wie Eichen- oder Buchenlaub (vorher gewässert) bieten natürliche Nährstoffe und dienen als zusätzliche Nahrungsquelle und Versteckmöglichkeit.

  • Garnelenfutter: Kommerziell erhältliches Garnelenfutter, welches speziell auf die Bedürfnisse von Zwerggarnelen abgestimmt ist, kann als Ergänzung dienen und für eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sorgen.

Ein gesundes Aquarium – die beste Futterquelle: Ein gesundes Aquarium mit einer ausgewogenen Bepflanzung und einem stabilen Ökosystem bietet den Amano-Garnelen die beste natürliche Nahrungsquelle. Ein reichhaltiger Algenbewuchs entsteht durch genügend Licht und eine moderate Nährstoffzufuhr. Wichtig ist dabei das Gleichgewicht: Zu viele Algen können ebenfalls ein Problem darstellen und auf ein Ungleichgewicht im Aquarium hinweisen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Amano-Garnelen zwar Algen als Hauptnahrung bevorzugen, aber dennoch ein vielseitiges Futterangebot benötigen, um gesund und vital zu bleiben. Ein gut gepflegtes Aquarium mit zusätzlicher Futterergänzung stellt die beste Voraussetzung für ein langes und glückliches Garnelenleben dar.