Was essen und trinken bei Angina?

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Bei Angina ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen, um Krankheitserreger auszuspülen. Tees aus Salbei, Linde oder Spitzwegerich sind ideal, ebenso wie Wasser. Leichte, gut schluckbare Speisen sind empfehlenswert. Vermeide starke Würzungen. Gegen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen.
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Ernährung und Getränke bei Angina: Was hilft wirklich?

Angina, oft begleitet von Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und allgemeinem Unwohlsein, kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Neben medizinischer Behandlung spielt die richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr eine entscheidende Rolle bei der Genesung. Doch was ist wirklich empfehlenswert, um den Körper zu unterstützen und die Symptome zu lindern?

Der Schlüssel: Flüssigkeit, Flüssigkeit, Flüssigkeit!

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist das A und O bei Angina. Sie hilft, die Schleimhäute feucht zu halten, den Schleim zu lösen und Krankheitserreger auszuspülen. Ideal sind:

  • Wasser: Das einfachste und wichtigste Getränk. Trinken Sie über den Tag verteilt kleine Schlucke.
  • Kräutertees: Hier bieten sich vor allem Tees mit entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Eigenschaften an.
    • Salbeitee: Wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.
    • Lindenblütentee: Fördert das Schwitzen und kann so Fieber senken.
    • Spitzwegerichtee: Beruhigt die gereizten Schleimhäute und wirkt schleimlösend.
  • Brühe: Eine warme Brühe liefert nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Elektrolyte und Nährstoffe.
  • Verdünnte Säfte: Vermeiden Sie säurehaltige Säfte, da diese die Schleimhäute zusätzlich reizen können. Apfelsaft oder Traubensaft, mit Wasser verdünnt, sind eine gute Alternative.

Was auf den Teller kommt: Leicht verdaulich und schonend für den Hals

Bei Angina ist der Hals oft entzündet und schmerzt beim Schlucken. Daher sollten Sie auf eine leichte und gut schluckbare Kost achten:

  • Weiche Speisen: Pürierte Suppen, Kartoffelbrei, Apfelmus oder Joghurt lassen sich leicht schlucken und belasten den Hals nicht.
  • Gekochtes Gemüse: Weich gekochte Karotten, Zucchini oder Blumenkohl sind leicht verdaulich und liefern wichtige Vitamine.
  • Gedünsteter Fisch: Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken können.
  • Hühnersuppe: Ein Klassiker bei Erkältungen und Angina! Die Wärme und die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe können wohltuend wirken und die Immunabwehr unterstützen.

Was Sie vermeiden sollten:

  • Scharfe Gewürze: Scharfe Speisen können die gereizten Schleimhäute zusätzlich reizen und die Schmerzen verstärken.
  • Säurehaltige Lebensmittel: Zitrusfrüchte, Tomaten oder Essig können ebenfalls reizend wirken.
  • Kohlensäurehaltige Getränke: Die Kohlensäure kann den Hals unangenehm kratzen.
  • Milchprodukte: Obwohl es keine allgemeingültige Empfehlung gegen Milchprodukte bei Angina gibt, berichten manche Menschen, dass sie die Schleimproduktion verstärken. Beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert und passen Sie Ihre Ernährung entsprechend an.
  • Sehr heiße oder kalte Speisen und Getränke: Extreme Temperaturen können den Hals zusätzlich belasten.

Zusätzliche Tipps:

  • Schmerzlinderung: Bei starken Halsschmerzen und Schluckbeschwerden können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen. Beachten Sie jedoch die Dosierungshinweise und sprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Gurgeln: Gurgeln mit Salzwasser oder Kamillentee kann die Schleimhäute beruhigen und die Heilung fördern.
  • Ruhe: Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und Schlaf, um Ihren Körper bei der Genesung zu unterstützen.

Wichtig: Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

Fazit:

Die richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr sind wichtige Bausteine für eine schnelle Genesung bei Angina. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit beruhigenden Tees und Wasser. Wählen Sie leicht verdauliche und gut schluckbare Speisen und vermeiden Sie Reizstoffe. So unterstützen Sie Ihren Körper optimal im Kampf gegen die Krankheit.