Kann man Leitungswasser mit Legionellen trinken?

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Leitungswasser ist in Deutschland streng kontrolliert und in der Regel legionellenarm. Beim Trinken besteht kaum ein Infektionsrisiko. Gefährlicher ist das Einatmen von legionellenhaltigem Wasserdampf, beispielsweise beim Duschen.
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Kann man Leitungswasser mit Legionellen trinken?

Legionellen sind Bakterien, die in geringen Mengen im Wasser vorkommen können. Sie vermehren sich besonders gut in warmem Wasser mit Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius. Leitungswasser in Deutschland wird streng kontrolliert und weist in der Regel nur geringe Legionellenkonzentrationen auf. Daher besteht beim Trinken von Leitungswasser kaum ein Infektionsrisiko.

Gefährlicher ist das Einatmen von legionellenhaltigem Wasserdampf, beispielsweise beim Duschen. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, beispielsweise bei Lungenentzündung oder Diabetes.

Um das Legionellenrisiko beim Duschen zu minimieren, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:

  • Duschen mit heißem Wasser (über 50 Grad Celsius) für kurze Zeiträume (maximal 5 Minuten)
  • Duschaufsatz regelmäßig reinigen und entkalken
  • Wasserfilter verwenden, die Legionellen abtöten
  • Auf eine ausreichende Belüftung des Badezimmers achten

Auch wenn das Trinken von Leitungswasser in Deutschland in der Regel unbedenklich ist, können Legionellen in Warmwassersystemen wie Boiler, Durchlauferhitzer oder Großküchen auftreten. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, ist es wichtig, diese Systeme regelmäßig zu warten und zu desinfizieren.