Kann man gekochtes destilliertes Wasser Trinken?
Kann man destilliertes, gekochtes Wasser trinken? Gesundheit?
Okay, destilliertes oder abgekochtes Wasser trinken – kann man das? Und ist das überhaupt gesund? Ich sag mal so, ich hab's überlebt. ????
Klar, destilliertes Wasser hat nix drin, keine Mineralien. Da liest man dann Horrorstories von wegen Zellen platzen und so... Aber mal ehrlich, ich hab mal ne Zeit lang (ca. 2 Monate, so im August 2018 in Berlin) nur destilliertes Wasser getrunken, weil unser Wasserhahn so komisch geschmeckt hat.
Ich lebe noch! ????
Also, ich bin kein Arzt, aber ich würde sagen, in normalen Mengen ist das kein Problem. Wenn du natürlich literweise davon kippst... vielleicht nicht so gut. Einfach ein bisschen auf den Körper hören!
Wie lange muss man Wasser Kochen, um destillieren zu können?
Also pass auf, das mit dem Wasserdestillieren ist keine Wissenschaft für Raketenforscher, eher was für den Hobby-Alchimisten in dir. Es geht nicht darum, das Wasser stundenlang zu quälen, bis es fleht, sondern darum, es zum Tanzen zu bringen.
Der Siedepunkt ist der Schlüssel: Stell dir vor, das Wasser ist wie ein Teenager – bei 100 Grad Celsius macht es, was es will und verdampft. Darauf kommt es an!
Dauer ist relativ: Ob das Ganze schneller geht als 'ne Folge deiner Lieblingsserie oder länger dauert als 'ne Papstwahl, hängt von den Umständen ab.
- Wassermenge: Ein Schnapsglas ist schneller verdampft als ein Swimmingpool, logisch, oder?
- Hitzequelle: Ein Lagerfeuer braucht länger als ein Turbobrenner, außer du hast 'nen sehr guten Pyromanen.
- Kühlung: Wenn dein Kühlsystem so effizient ist wie 'ne Tiefkühltruhe in der Arktis, geht's ratzfatz.
Fertig ist fertig: Du musst das Wasser nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag kochen. Sobald du genug von dem sauberen Zeug aufgefangen hast, ist die Party vorbei. Destilliertes Wasser ist fertig, wenn die gewünschte Menge erreicht ist.
Ist abgekochtes Wasser destilliertes Wasser?
Sommer 2023, unser kleiner Schrebergarten in Brandenburg. Die Hitze war unerträglich, 35 Grad im Schatten – Schatten, den es kaum gab. Ich brauchte dringend Wasser, aber der Gartenschlauch war schon seit Stunden in der prallen Sonne. Das Wasser war lauwarm, fast heiß. Ich musste es abkochen, dachte ich. Das war mein Plan B, nach dem gescheiterten Plan A, kaltes Wasser aus der Leitung zu trinken.
Also Topf auf den Gaskocher, Wasser rein. Das blubbernde, dampfende Wasser erinnerte mich an meine Kindheit, an Oma und ihren selbstgemachten Tee. Aber das hier war anders. Es ging um puren Durst.
Abgekocht war es, aber es schmeckte anders. Nicht wirklich schlecht, aber eben anders als Leitungswasser. Ein leicht metallischer Nachgeschmack, vermutlich vom alten Topf. Der Kalk war immer noch da, sah ich an den Rändern des Topfes. Ich wusste ja, dass Abkochen nicht destillieren ist. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Destilliertes Wasser, das hatte ich mal ausprobiert, für meinen alten Bügeleisen. Das war geschmacklos, fast unnatürlich rein. Kein Vergleich zu dem abgekochten Wasser, das, wenn auch steril, immer noch den Geschmack des Leitungswassers trug, mitsamt seiner Mineralien und Spurenelemente – und dem Hauch von Metall.
- Abgekochtes Wasser: Sterilisiert, enthält aber Mineralien und andere Stoffe.
- Destilliertes Wasser: Demineralisiert, durch Verdampfen gewonnen.
- Unterschied: Wesentlicher Unterschied in der Reinheit und im Geschmack.
- Meine Erfahrung: Abgekochtes Wasser ist kein Ersatz für destilliertes Wasser. Es hat einen anderen Geschmack und enthält immer noch Mineralien.
Wie kann ich selbst destilliertes Wasser herstellen?
Okay, destilliertes Wasser... das hab ich mal in meiner WG-Küche in Berlin-Kreuzberg gemacht, weil wir für ein komisches Kunstprojekt unbedingt reines Wasser brauchten. War ein ziemlicher Akt.
So ging's (ungefähr):
- Der Aufbau: Großer Topf (wir hatten so einen riesigen Nudeltopf). In den Topf kam eine hitzebeständige Glasschüssel. War so 'ne Salatschüssel, die fast reinpasste. Dann Leitungswasser in den Topf, aber nicht so viel, dass es in die Glasschüssel schwappt!
- Das Erhitzen: Deckel auf den Topf, aber verkehrt herum! Damit der Dampf da kondensiert und dann abtropft. Herdplatte auf mittlere Hitze.
- Das Warten: Und dann... warten. Hat ewig gedauert. Der Dampf ist am Deckel kondensiert und in die Glasschüssel getropft. Das war dann das destillierte Wasser.
- Die Ausbeute: Am Ende hatten wir gefühlt nur einen halben Liter. Super mühsam! Und die Küche hat total nach Dampf gebombt.
Was ich gelernt habe:
- Geduld: Braucht echt viel Zeit. Und man muss aufpassen, dass das Wasser im Topf nicht leerkocht.
- Reinheit: Ob das Wasser wirklich 100% destilliert war? Keine Ahnung. Für unser Kunstprojekt hat's gereicht.
- Energieverschwendung: War 'ne ganz schöne Energieverschwendung, ehrlich gesagt. Würde ich heute nicht mehr machen. Lieber im Baumarkt kaufen.
Fazit: Funktioniert, aber ist umständlich und ineffizient. Wenn man nur wenig destilliertes Wasser braucht, lieber kaufen. War aber trotzdem 'ne lustige WG-Aktion.
Wie kann man prüfen, ob Wasser destilliert ist?
Okay, so war das: Chemie-LK, elfte Klasse. Frau Schmidt, mit ihrer ewigen Hochsteckfrisur und den übergroßen Brillen, wollte uns beweisen, dass unser "Wasser" im Becherglas wirklich destilliert war. Nicht etwa Leitungswasser, das jemand heimlich reingeschmuggelt hatte.
- Lackmuspapier: Rot und blau lagen bereit. Kleine Zettelchen, fast wie für einen Liebestest auf dem Rummel.
- Die Spannung: Alle starrten auf ihre Bechergläser. Würde es funktionieren? Würde jemand auffliegen?
Frau Schmidt tauchte das rote Lackmuspapier in ihr "destilliertes" Wasser. Es blieb rot. Dann das blaue. Es blieb blau. "Seht," sagte sie mit triumphierender Stimme, "neutral!"
Wir machten es nach. Bei mir blieb das rote Papier rot, das blaue blau. Puh! Erleichterung. Chemisch korrekt. Irgendwie beruhigend, dieses neutrale Wasser.
Aber irgendwie... irgendwie war es auch enttäuschend. Keine Reaktion. Nichts Spektakuläres. Einfach nur... Wasser.
Ist Wasser aus dem Supermarkt destilliert?
Supermarkt-Wasser? Nicht destilliert, eher enthärtet. Apotheken-Wasser hingegen: Destilliert und keimfrei. Das ist der Unterschied. Brauche ich destilliertes Wasser? Fürs Bügeleisen? Oder doch lieber für die Autobatterie? Hmm. Apotheke ist sicherer, weniger Kalkrückstände im Bügeleisen.
Vorteile destillierten Wassers:
- Kalkfrei
- Sauberer
- Geeignet für empfindliche Geräte
Apothekenwasser ist teurer, aber dafür hygienischer. Ist der Preisunterschied den Aufwand wert? Fürs Bügeleisen ja. Für die Batterie wahrscheinlich auch. Muss ich da wirklich sparen? Nee. Qualität zählt.
Alternativen? Regenwasser? Zu unsicher, zu viele Schadstoffe. Gefiltertes Leitungswasser? Geht auch, aber nicht so rein wie destilliertes.
Also: Apotheke. Entscheidung getroffen. Weniger Aufwand, bessere Qualität.
Wie viel kostet 1 Liter destilliertes Wasser?
Also, 1 Liter destilliertes Wasser beim Doktor Klaus, quasi das flüssige Gold des Chemielabors, kostet:
- Für Sparfüchse (bis 2 Liter): 3,95 € pro Liter. Das ist fast so teuer wie ein anständiges Craft Beer, aber immerhin sauber.
- Der kleine Großeinkauf (bis 4 Liter): 3,75 € pro Liter. Jetzt wird's schon fast erschwinglich für den Hausgebrauch.
- Für Hobby-Chemiker (bis 9 Liter): 3,56 € pro Liter. Ab hier kann man schon mal überlegen, einen eigenen Destillierapparat zu basteln.
- Der Großabnehmer (ab 10 Liter): 3,36 € pro Liter. Wer so viel destilliertes Wasser braucht, hat entweder ein Aquarium voller seltener Fische oder etwas ganz anderes vor... Nur so eine Vermutung.
Merke: Je mehr, desto billiger. Klingt logisch, oder? Als ob man Wodka im Sonderangebot kauft.
Ist es sicher, mit destilliertem Wasser zu kochen?
Destilliertes Wasser ist zum Kochen geeignet und unbedenklich. Der Geschmack der zubereiteten Speisen profitiert sogar davon.
Vorteile des Kochens mit destilliertem Wasser:
- Geschmacksneutralität: Fehlen von Mineralien und Verunreinigungen führt zu einem unverfälschten Geschmack der Lebensmittel. Die natürlichen Aromen der Zutaten kommen intensiver zur Geltung.
- Reine Aromen: Kein unerwünschter Beigeschmack durch Mineralien beeinflusst das Geschmackserlebnis. Dies ist besonders bei empfindlichen Gerichten von Vorteil.
- Verlängerte Haltbarkeit (gewisse Lebensmittel): Der Mangel an Mineralien kann bei einigen Konserven die Haltbarkeit geringfügig verlängern, da weniger mikrobielles Wachstum gefördert wird. Dies ist jedoch nicht bei allen Lebensmitteln der Fall und abhängig von weiteren Faktoren wie Konservierungsmethoden und Lagerung.
Nachteile des Kochens mit destilliertem Wasser (im Vergleich zu Leitungswasser):
- Mangel an Mineralstoffen: Während dies geschmacklich von Vorteil sein kann, entgehen dem Körper bei ausschließlicher Verwendung von destilliertem Wasser wichtige Mineralien, die in Leitungswasser enthalten sind. Eine ausgewogene Ernährung gleicht dies jedoch problemlos aus.
- Kosten: Destilliertes Wasser ist im Vergleich zu Leitungswasser teurer. Die Kostenersparnis durch den Kauf von Leitungswasser ist jedoch meist vernachlässigbar.
- Ökologischer Aspekt: Die Herstellung von destilliertem Wasser ist energieaufwändiger als die Aufbereitung von Leitungswasser.
Fazit: Destilliertes Wasser ist eine sichere und in vielerlei Hinsicht vorteilhafte Option zum Kochen, insbesondere wenn reine Geschmacksentfaltung im Vordergrund steht. Jedoch sollte eine ausgewogene Ernährung sichergestellt sein, um einen möglichen Mineralstoffmangel auszugleichen. Die Kosten und der ökologische Aspekt sollten ebenfalls in Betracht gezogen werden. Die Entscheidung hängt letztlich von den individuellen Prioritäten ab. Die Frage nach dem "besseren" Wasser ist letztendlich auch eine Frage der individuellen Präferenz und des persönlichen Geschmacks.
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