Ist Wasser mit 20 dH hart?

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Bei einem Härtegrad von 20 dH liegt Wasser im Härtebereich hart. Es ist also nicht mehr mittelhart, sondern bereits spürbar kalkhaltiger. Dies kann sich in Haushaltgeräten durch stärkere Verkalkung bemerkbar machen und den Einsatz von Entkalkern erforderlich machen, um Schäden zu vermeiden.
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Ist Wasser mit 20 °dH hart? Eine klare Antwort auf die Frage der Wasserhärte

Die Frage nach der Härte unseres Trinkwassers ist wichtiger, als viele denken. Denn die Wasserhärte beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch die Lebensdauer unserer Haushaltsgeräte und den Verbrauch von Reinigungsmitteln. Ein Wert von 20 °dH (Grad deutscher Härte) wirft dabei oft Fragen auf: Ist das schon hart? Und welche Konsequenzen hat das?

Die Antwort ist eindeutig: Ja, Wasser mit einem Härtegrad von 20 °dH ist als hart einzustufen. Um das besser einordnen zu können, ist es hilfreich, sich die gängigen Härtebereiche anzusehen:

  • Weich: 0 - 8,4 °dH
  • Mittelhart: 8,4 - 14 °dH
  • Hart: 14 - 21 °dH
  • Sehr hart: über 21 °dH

Wie man sieht, liegt ein Wert von 20 °dH deutlich im Härtebereich "hart". Im Gegensatz zu mittelhartem Wasser, bei dem sich Kalkablagerungen erst langsam bemerkbar machen, ist bei hartem Wasser mit 20 °dH mit deutlicheren Auswirkungen zu rechnen.

Was bedeutet das für Ihren Haushalt?

Hartes Wasser enthält eine höhere Konzentration an Calcium- und Magnesiumionen. Diese Mineralien sind zwar grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich, können aber bei Erhitzung ausfallen und Kalk bilden. Die Folgen davon sind vielfältig:

  • Verkalkung von Haushaltsgeräten: Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen und Geschirrspüler sind besonders anfällig für Kalkablagerungen. Dies kann zu einem erhöhten Energieverbrauch, einer verkürzten Lebensdauer und im schlimmsten Fall zu Defekten führen.
  • Höherer Verbrauch von Reinigungsmitteln: Hartes Wasser erschwert die Schaumbildung von Seifen und Waschmitteln. Um die gleiche Reinigungswirkung zu erzielen, muss mehr Produkt verwendet werden.
  • Unschöne Kalkflecken: Auf Armaturen, Fliesen und in Duschen bilden sich unansehnliche Kalkflecken, die schwer zu entfernen sind.
  • Rauere Wäsche: Hartes Wasser kann dazu führen, dass Wäsche sich rau anfühlt und schneller verschleißt.
  • Geschmackliche Beeinträchtigung: Manche Menschen empfinden hartes Wasser als weniger schmackhaft.

Was können Sie tun?

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Wasser einen Härtegrad von 20 °dH oder höher hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die negativen Auswirkungen zu minimieren:

  • Regelmäßiges Entkalken: Entkalken Sie Ihre Haushaltsgeräte regelmäßig mit geeigneten Entkalkern. Achten Sie dabei auf die Herstellerangaben.
  • Dosierung von Waschmitteln anpassen: Orientieren Sie sich bei der Dosierung von Waschmitteln an den Empfehlungen für hartes Wasser auf der Verpackung.
  • Enthärtungsanlage: Für eine langfristige Lösung kann eine Enthärtungsanlage installiert werden. Diese entfernt die Calcium- und Magnesiumionen aus dem Wasser und reduziert so die Härte.
  • Wasserfilter: Ein Wasserfilter kann ebenfalls helfen, die Wasserhärte zu reduzieren und das Wasser von unerwünschten Stoffen zu befreien.

Fazit:

Ein Wasserhärtegrad von 20 °dH bedeutet hartes Wasser, das Auswirkungen auf Ihren Haushalt und Ihre Geräte hat. Durch regelmäßige Entkalkung und die Anpassung Ihrer Reinigungsgewohnheiten können Sie diese Auswirkungen jedoch minimieren und die Lebensdauer Ihrer Geräte verlängern. Bei langfristigen Problemen kann eine Enthärtungsanlage oder ein Wasserfilter eine sinnvolle Investition sein. Letztendlich ist es wichtig, sich bewusst zu sein, welche Wasserhärte man hat und entsprechend zu handeln, um Schäden und unnötige Kosten zu vermeiden.