Auf was sollte man beim Intervallfasten verzichten?
Beim Intervallfasten sind während der Essenspausen kalorienhaltige Getränke und Speisen zu vermeiden. Erlaubt sind Wasser, ungesüßter Tee und Kaffee. In der Essensphase sollte man auf nährstoffreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und gesunde Fette setzen und stark verarbeitete Produkte, Alkohol und übermäßigen Zuckerkonsum meiden.
Intervallfasten: Darauf sollten Sie während der Fastenphase verzichten – und was Sie in der Essphase beachten sollten
Intervallfasten erfreut sich wachsender Beliebtheit, doch der Erfolg hängt entscheidend von der richtigen Umsetzung ab. Während die Vorteile – wie Gewichtsabnahme, verbesserte Insulinempfindlichkeit und mögliche positive Effekte auf die Zellregeneration – gut dokumentiert sind, ist die Disziplin während der Fastenperioden unerlässlich. Doch worauf genau sollten Sie verzichten, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und gleichzeitig Ihre Gesundheit zu schützen?
Die absolute No-Go-Liste während der Fastenphase:
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Kalorienhaltige Getränke: Säfte (auch “gesunde” Fruchtsäfte), Limonaden, Milchshakes, alkoholische Getränke und zuckerhaltige Softdrinks brechen die Fastenphase und konterkarieren den gewünschten Effekt. Selbst scheinbar kalorienarme Getränke können den Stoffwechsel beeinflussen und den Erfolg des Intervallfastens beeinträchtigen.
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Kalorienhaltige Nahrungsmittel: Selbst kleine Mengen an Essen, wie beispielsweise Nüsse, Trockenfrüchte oder sogar ein Stück Obst, können den Stoffwechsel ankurbeln und den Körper aus dem Fastenzustand holen. Die Definition der Fastenphase ist essentiell und sollte strikt eingehalten werden.
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Künstliche Süßstoffe: Obwohl sie keine Kalorien enthalten, können künstliche Süßstoffe den Blutzuckerspiegel beeinflussen und den Appetit anregen. Langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit sind noch nicht vollständig geklärt. Es ist daher ratsam, auch diese während der Fastenphase zu vermeiden.
Grauzonen – mit Vorsicht genießen:
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Kaffee und Tee: Ungesüßter Kaffee und Tee sind in der Regel erlaubt, da sie kaum Kalorien enthalten. Allerdings können einige Personen auf Koffein empfindlich reagieren, was zu einem erhöhten Cortisolspiegel und somit zu Heißhunger führen kann. Achten Sie auf Ihr individuelles Empfinden.
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Gewürzte Speisen: Während der Fastenphase sollten Sie auf stark gewürzte Speisen verzichten, die den Appetit anregen könnten. Leichte Gewürze sind in Maßen erlaubt, sollten aber nicht den Geschmack dominieren.
Die Essensphase – qualitativ hochwertige Ernährung ist entscheidend:
Während der Essensfenster liegt der Fokus auf einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung, um den Körper mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Makronährstoffen zu versorgen. Daher sollten Sie:
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Auf verarbeitete Lebensmittel verzichten: Fertiggerichte, Fast Food, stark verarbeitete Snacks und industriell hergestellte Backwaren enthalten oft viele ungesunde Fette, Zucker und Zusatzstoffe.
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Zucker reduzieren: Ein übermäßiger Zuckerkonsum hemmt den Erfolg des Intervallfastens und belastet den Körper. Greifen Sie lieber zu natürlichen Zuckerquellen wie Obst.
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Auf gesunde Fette setzen: Ungesättigte Fettsäuren, die in Avocados, Nüssen, Samen und Olivenöl enthalten sind, unterstützen die Gesundheit und das Sättigungsgefühl.
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Vollkornprodukte bevorzugen: Vollkornprodukte liefern wichtige Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung und ein längeres Sättigungsgefühl sorgen.
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Viel Obst und Gemüse essen: Diese liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.
Fazit:
Erfolgreiches Intervallfasten erfordert Disziplin und Achtsamkeit. Die strikte Einhaltung der Fastenphase und eine bewusste Ernährung in der Essensphase sind entscheidend für den gewünschten Erfolg. Bei Unsicherheiten oder gesundheitlichen Problemen sollten Sie vor Beginn des Intervallfastens einen Arzt oder Ernährungsberater konsultieren. Eine individuelle Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben ist immer empfehlenswert.
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